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Eine Stunde für das Klima - und den Frieden

Während der "Earth Hour" werden als Zeichen für den Klimaschutz einmal im Jahr die Lichter ausgeschaltet. Dieses Jahr soll die "Stunde der Erde" auch ein Zeichen für den Frieden in der Ukraine sein.

Datum:

Am Samstagabend um 20:30 Uhr heißt es wieder: Licht aus! Eine ganze Stunde lang schalten Menschen, Unternehmen und Städte ihre Beleuchtung aus. Denkmäler, Wohnzimmer, Schaufenster - weltweit soll es dunkel bleiben. Zu der Aktion ruft die Umweltschutzorganisation WWF auf und will so ein Zeichen für den Klimaschutz senden - und für den "Frieden in der Ukraine, in Europa und auf der ganzen Welt".

Nur vom Mondlicht erhellt, steht das Schloss Neuschwanstein im Königswinkel zur "Earth Hour".
Nur vom Mondlicht erhellt: das Schloss Neuschwanstein in Bayern.
Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Auch Wahrzeichen wie der Eiffelturm in Paris, die Oper in Sydney oder das Brandenburger Tor in Berlin stehen von 20:30 bis 21:30 Uhr dann ganz im Dunkeln. In Deutschland wollen laut WWF mindestens 500 Städte und Gemeinden teilnehmen. Die "Earth Hour" gibt es schon seit 2007 und ist mittlerweile eine der größten Aktionen für den Umweltschutz.

Weltweite Aktion

Dass während der Aktion Strom gespart wird, ist ein schöner Nebeneffekt. Die "Stunde der Erde" soll aber vor allem Menschen über Grenzen hinweg zum Schutz der Erde zusammenbringen. WWF schreibt, dass die "Earth Hour" die wohl größte friedliche Klimaschutzaktion der Welt sei, die dieses Jahr auch für den Frieden stehen soll.

Was der Krieg mit dem Klima zutun hat

Russland liefert viel Erdgas und Erdöl an andere Länder. Dort werden sie zum Beispiel zum Heizen und Tanken genutzt und dafür verbrannt. Dabei entsteht viel klimaschädliches CO2.

Viele Länder, auch Deutschland, sind abhängig von russischem Erdgas und Erdöl. Russland verdient so viel Geld und kann damit auch den Krieg bezahlen. Wenn weniger Länder russisches Erdgas und Erdöl nutzen würden, entstünde zum einen weniger klimaschädliches CO2, zum anderen hätte Russland weniger Geld für den Krieg. Deshalb also sagt der WWF, Erdgas und Erdöl heizen nicht nur das Klima, sondern auch den Krieg an.

Rund 7.000 Städte weltweit haben sich an der Klimaschutz-Aktion "Earth Hour" beteiligt. Unter anderem wurde am Brandenburger Tor und am Pariser Eiffelturm das Licht für eine Stunde ausgeschaltet.
Licht aus am Eiffelturm
Quelle: ap

Jede und jeder kann dabei sein

Und auch ihr könnt ein Zeichen setzen und zuhause für eine Stunde das Licht ausmachen. Ein Abend bei Kerzenschein kann ja sogar ganz gemütlich sein! Wir geben euch ein paar Tipps, wie ihr euren Alltag auch über die Aktion hinaus nachhaltig gestalten könnt.

So könnt ihr die Umwelt und das Klima schützen:

Diesen Text hat Meike geschrieben.

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