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100 Wochen "Fridays for Future"

Es ist genau 100 Wochen her, dass Greta Thunberg zum ersten Mal für mehr Klimaschutz protestiert hat. Daraus ist die riesige Bewegung "Fridays for Future" entstanden.

Datum:

"Fridays for Future" ist eine weltweite Bewegung geworden. Seit Monaten gehen Menschen weltweit freitags auf die Straße - vor allem Schülerinnen und Schüler - um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Angefangen hat alles mit Greta Thunbergs Schulstreik vor genau 100 Wochen.

Das sind die Forderungen von "Fridays for Future" in Deutschland

Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Fridays For Future"-Bewegung sind der Meinung: Politikerinnen und Politiker müssen sofort etwas tun, damit sich die Erde nicht noch weiter erwärmt. Beim Weltklimagipfel 2015 in Paris wurde nämlich das sogenannte 1,5 Grad Ziel beschlossen. Dabei geht es darum, dass sich die Erde nicht um mehr als 1,5 Grad erwärmen sollte und zwar im Vergleich zu der Zeit, als es noch keine großen Firmen und Fabriken gab, die das Klima in den vergangenen Jahren stark beeinflusst haben. Die Aktivistinnen und Aktivisten finden aber, dass Politiker nicht genug unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen.

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Wie kam es zur Fridays for Future-Bewegung?
 

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Videolänge:
1 min

Sechs Forderungen von "Fridays for Future" in Deutschland

  1. Weniger Treibhausgase: Bis 2035 sollen in Deutschland nur noch so viele Treibhausgase ausgestoßen werden, wie die Natur auch wieder abbauen kann. Das wird auch "Null-Emission" genannt, weil am Ende keine, also null Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen. Je mehr Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen, umso mehr erwärmt sich die Erde. Ein Treibhausgas ist zum Beispiel CO2. Klickt hier, um mehr über Treibhausgase zu erfahren.
  2. Ausstieg aus der Kohlekraft: Bis 2030 soll Deutschland keinen Strom mehr aus Kohle gewinnen. Kohleenergie ist für das Klima nicht gut. Das Problem: Um Strom zu gewinnen, muss die Kohle verbrannt werden. Bei der Verbrennung entsteht unter anderem das Gas CO2. Dieser Stoff ist mitverantwortlich für den Klimawandel - also dafür, dass es auf der Erde immer wärmer wird.
  3. Weniger Kohlekraft: Ein Viertel der Kohlekraftwerke in Deutschland sollen sofort abgeschaltet werden. So soll schnell weniger CO2 ausgestoßen werden.
  4. Weniger Geld für Kohle, Öl und Gas: Die Regierung Firmen, die Strom aus zum Beispiel Kohle oder Öl erzeugen, nicht mehr mit Geld unterstützen. Im Moment tun sie das noch. Sie will so zum Beispiel sicherstellen, dass Menschen, die in diesem Firmen arbeiten, ihren Arbeitsplatz behalten.
  5. Umstellung auf erneuerbare Energien: Bis 2035 soll Strom in Deutschland nicht mehr mit Kohle, Öl oder Gas erzeugt werden. Unser Strom soll zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen werden - also zum Beispiel aus Sonnen- oder Windenergie. Das ist besser für das Klima. Klickt hier, um mehr über erneuerbare Energien zu erfahren.
  6. Kosten für CO2-Ausstoß: Für Treibhausgasemissionen sollen ab sofort Steuern gezahlt werden. Das bedeutet: Wer CO2-Ausstoß verursacht, soll dafür Geld bezahlen müssen.

Politikerinnen und Politiker sollen jetzt handeln

Die Aktivistinnen und Aktivisten der "Fridays for Future"-Bewegung sagen, dass sie wissen, dass es nicht einfach ist, diese Forderungen so schnell umzusetzen. Sie wollen aber, dass Politikerinnen und Politiker nicht länger damit warten. Denn ansonsten würden die Folgen der Erderwärmung für das Klima immer heftiger. Mehr über Klima und Klimawandel erfahrt ihr auf der verlinkten Themenseite.

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