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Weltweiter Tag gegen Gewalt an Frauen

Der Tag soll darauf aufmerksam machen, dass viele Frauen und Mädchen Opfer von Gewalt sind. Die Bundesregierung möchte sich mehr für den Schutz von Frauen einsetzen.

Datum:

Jede dritte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Viele Frauen und Mädchen erleben sogar täglich Gewalt. Meistens passiert das Zuhause, dort wo sich jede und jeder eigentlich sicher und geborgen fühlen sollte. Um darauf aufmerksam zu machen, ist am Montag der weltweite Tag gegen Gewalt an Frauen.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist verboten. Leider gibt es diese Gewalt immer wieder und in unterschiedlichen Formen. Die häufigste Form ist die häusliche Gewalt. Sie heißt so, weil sie Zuhause stattfindet. Oft erleben Frauen Gewalt durch ein Mitglied der Familie. Das kann beispielsweise der eigene Partner oder Ehemann sein. Dabei kann es zu körperlicher Gewalt kommen, also wenn eine Frau geschlagen und verletzt wird. Aber auch wenn man oft heftig beleidigt und beschimpft wird, ist das eine Form von Gewalt. Denn böse Worte hinterlassen zwar keine blauen Flecken, tun aber trotzdem weh.

Mehr Geld für Frauenhäuser

Die Bundesregierung möchte sich mehr für den Schutz für Frauen einsetzen. Am Montag hat sie bekannt gegeben, 120 Millionen Euro für den Ausbau von Frauenhäusern auszugeben. Frauenhäuser sind spezielle Häuser, die Schutz für Frauen und deren Kindern bieten. In diesen Häusern ist man in Sicherheit und kann dort auch übernachten. Die Regierung will außerdem Hilfsangebote verbessern und mehr auf das Thema aufmerksam machen.

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Was tun gegen Gewalt an Frauen und Mädchen?
 

Warum es schwierig ist, dieses Problem zu lösen.

Videolänge:
1 min

Im Jahr 2018 waren in Deutschland knapp 115.000 Frauen Opfer von Gewalt durch ihre Partner. Dieses Problem gibt es nicht nur in Deutschland. Laut Experten nimmt die Gewalt gegen Frauen in Regionen, in denen beispielsweise Krieg ist oder viele Menschen arm sind, zu. In einigen Fällen werden Frauen sogar ermordet.

Was kann man tun?

Nicht nur Frauen und Mädchen werden Opfer von Gewalt. Es ist genauso schlimm, wenn Jungs und Männer Gewalt erfahren. Wenn es innerhalb von Familien Gewalt gibt, können auch Kinder dadurch betroffen sein. Wenn sie z. B. erleben, wie ihre Mutter vom Vater bedroht und geschlagen wird, kommen sie damit oft nicht klar und brauchen ebenfalls Hilfe.

Falls ihr Opfer von Gewalt wurdet, habt ihr verschiedene Möglichkeiten, wie euch geholfen werden kann. Ihr braucht keine Angst zu haben oder euch schämen. Seid mutig und sucht euch Hilfe! Wenn ihr betroffen seid, oder jemanden kennt, können euch folgende Dinge helfen:

  • Redet mit einer Person, der ihr vertrauen könnt. Das kann zum Beispiel ein Lehrer, jemand aus eurer Verwandtschaft oder ein Freund oder eine Freundin sein.
  • Es gibt ein offizielles Hilfetelefon: Unter der Nummer: 08000 116 016 könnt ihr rund um die Uhr das ganze Jahr jemanden erreichen. Die Ansprechpartner dort können euch helfen, wenn ihr Opfer von Gewalt seid. Auch Familienmitglieder und Freundinnen oder Freunde dürfen dort anrufen, wenn sie Hilfe brauchen oder Fragen haben.
  • Im Notfall kann man auch ein Frauenhaus aufsuchen.
  • Ihr könnt euch auch an den Kummerkasten vom KiKA wenden.
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