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Das Ende des Ramadan in der Corona-Zeit

Muslime auf der ganzen Welt feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan. In diesem Jahr ist wegen des Coronavirus aber einiges anders.

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Normalerweise feiern viele Muslime am Ende des Ramadan drei Tage lang ein großes Fest: Das Fest des Fastenbrechens. Denn während des Ramadan haben die Menschen einen Monat lang auf vieles verzichtet und in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts gegessen oder getrunken.

Fastenbrechen Ramadan
Auch in dem Land Sri Lanka feiern die meisten Musliminnen und Muslime in diesem Jahr zuhause.
Quelle: epa

Es gibt Süßes

In der Türkei heißt das Fest "Şeker Bayramı", was "Zuckerfest" bedeutet. Das passt gut, denn bei den Feierlichkeiten wird viel gegessen – auch viele süße Sachen, wie Kekse, Kuchen oder Bonbons. Vor allem Kinder freuen sich auf dieses Fest. Sie bekommen neben Süßigkeiten auch Geld oder Geschenke. 

In diesem Jahr ist einiges anders

Fastenbrechen Ramadan
Süßes zum Fastenbrechen gibt es auch bei dieser Familie in London in Großbritannien.
Quelle: reuters

In diesem Jahr können Muslime dieses Fest jedoch nicht so feiern wie sonst. Wegen des Coronavirus gelten in vielen Ländern Regeln, die größere Feste und Feiern verbieten. Auch viele Moscheen müssen geschlossen bleiben. Stattdessen sollen die Menschen zuhause beten, um zu verhindern, dass sie sich beim gemeinsamen Gebet in der Moschee mit dem Coronavirus anstecken. 

Ausgangssperren zum Schutz vor Corona

Fastenbrechen Ramadan
In dieser Moschee in Istanbul wäre es zum Fest des Fastenbrechens eigentlich ziemlich voll - in diesem Jahr ist das anders.
Quelle: ap

Einige Länder haben zudem eine Ausgangssperre für die Feiertage beschlossen. Zum Beispiel die Türkei. Dort können die Menschen nur mit den Familienmitgliedern feiern, mit denen sie zusammenleben. Eigentlich besuchen die Menschen während des Zuckerfests ihre Freunde, Verwandten und Nachbarn, um Glückwünsche zu überbringen.

Kleinere Feiern und Beten im Freien

Fastenbrechen Ramadan
In Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen durften Gebete unter freiem Himmel und strengen Regeln stattfinden.
Quelle: dpa

Auch in Deutschland müssen viele Familienfeiern kleiner ausfallen als sonst. Denn im Moment gilt für alle Menschen in Deutschland die Regel, dass sich nur zwei Haushalte miteinander treffen dürfen. Auch in den Moscheen müssen Regeln eingehalten werden: Hände desinfizieren, Mundschutz tragen und Abstand halten. Da einige Moscheen aber nicht genug Platz haben, fanden die Gebete zum Teil draußen statt.

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