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Ramadan: besondere Zeit für viele Muslime

Für Muslime auf der ganzen Welt beginnt nun der Fastenmonat Ramadan. Durch die Corona-Pandemie läuft die Fastenzeit allerdings zum zweiten Mal anders ab als sonst.

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Einmal im Jahr fasten viele Muslime etwa einen Monat lang vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang. Das heißt, sie essen und trinken in dieser Zeit nichts. Auf der ganzen Welt gibt es mehr als eine Milliarde Muslime. Ihre Religion ist der Islam.

Essen nach Sonnenuntergang

Muslime glauben an den Propheten Mohammed und an Allah - das ist das arabische Wort für Gott. Im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, steht, dass jeder Muslim den Ramadan mit all seinen Regeln einhalten soll - ausgenommen sind Kinder, schwangere Frauen sowie alte und kranke Menschen. Gläubige Muslime sind der Überzeugung, dass Allah vor allem dann mit ihnen zufrieden ist, wenn sie alle Ramadan-Regeln genau befolgen.



Im Ramadan beten viele Muslime besonders häufig, weil sie in dieser Zeit besonders oft an Allah denken wollen. Während des Fastenmonats sollen Muslime auf Dinge verzichten, die sie von Allah und ihrem Glauben ablenken könnten. Das können zum Beispiel Dinge sein, die man nur zum Vergnügen macht, wie laute Musik hören.

Fastenbrechen im Ramadan
Während des Ramadan essen viele Muslime erst nach Sonnenuntergang.
Quelle: reuters

Nicht streiten

Außerdem sollen Fastende vor allem in dieser Zeit nichts Böses denken oder tun. Deshalb versuchen viele Muslime im Ramadan, besonders nett zu ihren Mitmenschen zu sein und sich nicht zu streiten. Abends, wenn die Sonne untergegangen ist, ist es im Ramadan erlaubt, zu essen und zu trinken. Nach Sonnenuntergang kommt bei vielen die Familie zusammen, um gemeinsam zu essen, zu beten oder im Koran zu lesen. 

Corona schränkt auch den Ramadan ein

Der Ramadan gehört zu einer der Grundpflichten gläubiger Muslime. Wegen der Corona-Pandemie muss er nun allerdings schon zum zweiten Mal anders als sonst stattfinden. In vielen Ländern gibt es Einschränkungen. Die Gläubigen sollen zum Beispiel zuhause beten, anstatt sich zu treffen. Teilweise gibt es auch nächtliche Ausgangssperren. Damit trotzdem ein Gefühl der Gemeinschaft entsteht, haben viele Moscheevereine ihre Angebote ins Internet verlegt.

Der Mond bestimmt das genaue Datum

Übrigens: Traditionell beginnt der Ramadan, wenn nach dem Neumond die Mondsichel wieder am Himmel zu sehen ist. Das kann in den verschiedenen Ländern unterschiedlich sein. Deshalb beginnt dieses Jahr der Ramadan in Iran und Pakistan zum Beispiel einen Tag später - weil der Mond eben noch nicht zu sehen war.

Diesen Text haben Ann-Cathrin und Katrin geschrieben.

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