2:1 gegen RB Leipzig: BVB legt an der Spitze vor

    2:1 gegen RB Leipzig:Borussia Dortmund legt an der Spitze vor

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    Auch RB Leipzig kann die Bundesliga-Siegesserie von Borussia Dortmund nicht stoppen. Dank des 2:1 im Topspiel bleibt der BVB ein heißer Meisterschaftskandidat.

    Fußball-Bundesliga, Borussia Dortmund - RB Leipzig, 23. Spieltag: Leipzigs Amadou Haidara (Zweiter von links) und Dortmunds Marco Reus (mitte) kämpfen um den Ball.
    Rasantes Topspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig: Dank einer spektakulären Rettungstat kurz vor Schluss gewinnt der BVB mit 2:1 und baut seine Siegesserie weiter aus.06.03.2023 | 9:13 min
    Borussia Dortmund hat an der Spitze der Fußball-Bundesliga vorgelegt. Mit dem 2:1-Sieg im Heimspiel gegen RB Leipzig übernahm der BVB zumindest bis Samstagabend die Tabellenführung, kann aber vom FC Bayern München (Samstag, 18.30 Uhr gegen den VfB Stuttgart) wieder verdrängt werden.
    Die Leipziger hingegen drohen aus den Champions-League-Plätzen zu fliegen und können morgen auf Platz 5 abrutschen, sollte der SC Freiburg bei Borussia Mönchengladbach gewinnen.
    In Dortmund brachten Marco Reus (21., Foulelfmeter) und Emre Can (39.) den BVB 2:0 in Führung. Emil Forsberg machte mit seinem Tor zum 1:2 (74.) die Partie noch einmal spannend. Dennoch stand am Ende für den BVB der achte Bundesliga-Sieg in Folge.

    Kobel fällt beim BVB kurzfristig aus

    Dortmund fehlte ganz kurzfristig der überragende Rückhalt der vergangenen Wochen. Torhüter Gregor Kobel bekam beim Aufwärmen Muskelprobleme. In der vierten Minute bewahrte Nico Schlotterbeck den Kobel-Vertreter Alexander Meyer mit einer Grätsche gegen Christopher Nkunku vor der ersten Bewährungsprobe.

    Dortmunds "Monster im Tor"
    :Kobels Kampfansage: Keeper will Titel mit BVB

    Gregor Kobel gehört zu den Garanten des Dortmunder Aufschwungs. Der Schweizer Nationaltorwart gibt beim Team der Stunde auch den Ton in Sachen Titelrennen an.
    von Patrick Brandenburg
    Gregor Kobel
    Die erste BVB-Aktion nutzte Julian Brandt scheinbar perfekt, doch Schiedsrichter Sven Jablonski nahm das Tor nach VAR-Zuruf aus Köln zurück: Brandt war der Ball an den Arm gesprungen (14.).
    Seinen nächsten Schuss blockte Josko Gvardiol, es ging in höchstem Tempo rauf und runter. Nachdem RB-Torhüter Janis Blaswich Reus von den Beinen geholt hatte, gab's Elfmeter, den der Gefoulte selbst verwandelte.

    Halstenberg mit der Chance zum Ausgleich

    Danach wurde es etwas ruhiger, weil die Passketten der Dortmunder immer wieder unterbrochen wurden und Leipzig längere Phasen von Ballbesitz bekam. Marcel Halstenberg hatte nach einer Flanke von links den Ausgleich auf dem Fuß (35.).
    Die RB-Angriffe aber waren auch nach der Pause zunächst wenig konsequent. Auch Nkunku war lange nicht mehr zu sehen - längere Druckphasen endeten ohne präzise Abschlüsse.

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    Meyer und Schlotterbeck retten BVB den Sieg

    Der BVB stand solide, verlegte sich aufs Kontern: Blaswich parierte spektakulär gegen Reus (67.). Auf der anderen Seite reagierte Meyer stark bei einem Nkunku-Schuss (70.), dann eröffnete Forsberg, der den Ball nach Vorarbeit von David Raum den Ball ins Tor schob, die Leipziger Schlussoffensive.
    In der Nachspielzeit lag der Ausgleich in der Luft. Zunächst musste Nico Schlotterbeck bei einem Schuss von Timo Werner auf der Linie retten, wenig später parierte BVB-Keeper Meyer einen harten Schuss von Emil Forsberg.
    Dortmunds Karim Adeyemi (M) geht an Chelseas Torwart Kepa Arrizabalaga vorbei und trifft zum 1:0.
    Borussia Dortmund nimmt in der Champions League Kurs auf die Runde der letzten Acht: Im Achtelfinal-Hinspiel siegte der BVB auf heimischem Geläuf 1:0 gegen den FC Chelsea.15.02.2023 | 2:50 min
    Das Erfolgsrezept des BVB in der zweiten Halbzeit lag im Mittelfeld. Dort verdichteten Jude Bellingham, der vor der Pause immer wieder in die Tiefe gespielt hatte, Can und Salih Özcan die Räume enorm. Das könnte auch am Dienstag eine Lösung für das Champions-League-Rückspiel beim FC Chelsea sein. Das Hinspiel hatte Dortmund 1:0 gewonnen.
    Quelle: SID/ZDF

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