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Preise und Auszeichnungen

März 2016

Nachhaltigkeits-Preis für Regisseur Jens Schanze
ZDF/3sat-Koproduktion "La buena vida" prämiert

Der Regisseur Jens Schanze hat für seine Langzeitbeobachtung "La buena vida - Das gute Leben" beim "Festival du Film Vert" am 5. März in Lausanne den erstmals ausgelobten Preis als bester Film zum Thema "nachhaltige Entwicklung" gewonnen.

Der deutsch-schweizerische Film (Redaktion ZDF/3sat: Margrit Schreiber-Brunner, Udo Bremer) erzählt die Geschichte des kolumbianischen Dorfes Tamaquito, das in den Sog der Globalisierung gerät. Die Siedlung der indigenen Wayúus wird vom größten Steinkohletagebau der Welt bedroht. In Deutschland und weltweit produzieren Kohlekraftwerke mit importierter Kohle aus Kolumbien den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Die gewaltige Mine "El Cerrejón" mit einer Fläche von 700 Quadratkilometern rückt Tag für Tag näher an Tamaquito und dessen einst unberührte Landschaft heran.

"Die kinematographische Qualität dieses Dokumentarfilms, der mit Feingefühl und Originalität die sozialen und ökologischen Konsequenzen der groß angelegten Ausbeutung der natürlichen Ressourcen auf die Dorfgemeinschaft schildert, hat die Jury überzeugt", erklärte Pierre Zwahlen, Präsident der "Fédération vaudoise de coopération" (FEDEVACO), auf dem Festival du Film Vert. "Ohne Off-Kommentar verfolgt der Zuschauer den aussichtslosen Kampf der Ureinwohner."

Der Preis ist mit 2.000 EUR dotiert.

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