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Die Reise der Menschheit (2/3) - Fremde Welten

Dreiteilige Dokumentation mit Dirk Steffens

Computeranimation: Felsen und eine Brücke, darauf ist ein sich aufbäumendes Pferd zu sehen, auf dem ein Indianer sitzt

Doku | Terra X - Die Reise der Menschheit (2/3) - Fremde Welten

Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDF, 06.05.2018, 19:30 - 20:15
Verfügbarkeit:
Video verfügbar ab 29.04.2018, 12:00
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2018

Als Christoph Kolumbus 1492 amerikanischen Boden betrat, setzte er eine völlig neue Migrationsbewegung in Gang. Die Europäer brachten fast alle 500 Millionen Menschen, die damals die Welt bevölkerten, direkt oder indirekt in Bewegung. Wo immer in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika oder Australien Europäer siedelten und herrschten, importierten sie Pflanzen und Tiere, Religion und Sprache, aber auch Krankheiten.

Trailer

Doku | Terra X - Trailer: die Reise der Menschheit

Dirk Steffens zeichnet die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen.

Videolänge:
5 min
Datum:

Eine Katastrophe folgt der nächsten

Die Folgen waren dramatisch: 100 Jahre nach Kolumbus waren mehr als 90 der 100 Millionen Ureinwohner Amerikas tot, vor allem durch importierte Viren, gegen die sie nicht immun waren. Den Kolonialisten fehlten nun Arbeitskräfte. So zog eine Katastrophe die nächste nach sich: Mehr als 12 Millionen afrikanische Sklaven wurden in die "Neue Welt" verschleppt. Viele Forscher glauben, dass die Deportation ganzer Generationen junger Menschen bis heute für die Probleme Afrikas mitverantwortlich sei.

Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts drängten die Europäer auch nach Osten, gründeten etwa die Niederländische Ostindien-Kompanie. Für ihre Handelsstützpunkte im heutigen Indonesien wurden fast eine Million junger Europäer als Arbeitskräfte angeworben, die meisten Deutsche auf der Suche nach Wohlstand. Wer die lange Reise und die harte Arbeit überlebte, kehrte in seine Heimat zurück – Migranten auf Zeit.

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