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Ein perfekter Planet - Vulkane

Nahaufnahme eines ausbrechenden Vulkankraters. Am Krater steht eine Person in Schutzkleidung

Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche des Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig.

Verfügbarkeit:
Im TV-Programm: ZDFneo, 08.01.2023, 08:05 - 08:50
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17.01.2021
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24.01.2021
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31.01.2021
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Terra X - Planet der Vulkane 

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14.07.2019
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Rauchender Vulkan

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05.06.2016
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In Tansania schuf der Ol Donyo Lengai den Natronsee, Nistplatz für Millionen von Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des La Cumbre, um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der "Terra X"-Reihe "Ein perfekter Planet" zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen.

Hovercraft am Natronsee

Terra X - Making-of: Vulkane 

Lake Natron in Tansania ist eines der giftigsten Gewässer der Welt. Alle paar Jahre stellt sich plötzlich Leben ein. Tausende Zwergflamingos kommen zum Brüten. Wie kann ein Filmteam den giftigen Ring aus Salz und Wasser überwinden?

Neues Land und neue Inseln

Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln.

Vulkanausbruch des Yasur auf Tanna Island, Republik Vanuatu.
In der Geschichte der Erde haben mehrmals Vulkane für zu hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre gesorgt. Die Folge waren diverse Massensterben. Heute ist es der Mensch, der den Kohlenstoffhaushalt unserer Erde aus dem Gleichgewicht zu bringen droht.
Quelle: ZDF/Huw Cordey

Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab – so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Hier sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden.

Nahaufnahme einer Schildkröte am Strandufer, die in die Kamera blickt.
Die Riesenschildkröten von Aldabra, einem schwindenden Atoll im Indischen Ozean haben ein großes Problem. Auf ihrer Insel gibt es zu wenig Schatten. Große Teile des Tages verbringen sie damit, vor der Sonne zu fliehen, damit sie nicht in ihren Panzern gekocht werden.
Quelle: ZDF/Huw Cordey

Lebensspendend und tödlich

Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird.

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Trotz all ihrer lebenspendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Sieben Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch zu viel CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte.

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