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Wie Schulessen gesünder werden soll

Brokkoli statt Burger: Schulessen soll weniger Zucker und Fertiggerichte enthalten. Das fordern Expertinnen und Experten in den USA - und auch in Deutschland.

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Pudding, Pommes, Pizza: Klingt verlockend - ist nur leider schlecht für den Körper. Durch ungesundes Essen kann man sich in der Schule schlechter konzentrieren und wird leichter krank. Deshalb haben sich Expertinnen und Experten in USA gedacht: Das geht so nicht weiter! Sie wollen, dass das Schulessen gesünder wird - und weniger Zucker enthält. Sie fordern, den Speiseplan an Schulen endlich zu ändern und wollen zum Beispiel eine Grenze festlegen, wie viel Zucker das Schulessen enthalten darf.

Auch in Deutschland gibt es einen ganz ähnlichen Plan, wie das Essen in Schulen gesünder werden könnte.

Teller mit Hamburgern und Pommes Frites
Klar, Pommes und Burger sind mal ganz lecker. Aber Spielverderbernachricht: Gesunde Ernährung geht anders!
Quelle: imago images/Image Source

Wie in Deutschland das Schulessen gesünder werden soll

Das Essen soll gesund, gut für die Umwelt und nicht so teuer sein. Doch gerade Kinder können das oft nicht entscheiden - sie essen eben das, was in der Schulmensa auf dem Speiseplan steht. In Zukunft soll das sein:

  • weniger Fleisch und andere tierische Lebensmittel (wie Fisch oder Eier)
  • mehr Gemüse und Obst: am besten Bio-Produkte aus der jeweiligen Region und Jahreszeit (also zum Beispiel Gurken aus Deutschland statt Avocados aus Brasilien)
  • mehr Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Linsen
  • weniger oder gar keine Fertiggerichte (hier sind sie wieder, die Pommes und die Pizza): Denn die schmecken zwar gut, aber enthalten viel Zucker, Salz und Fett - und das ist in großen Mengen ungesund.
Grünen-Politiker Cem Özdemir.
Dieser Minister ist für unsere Ernährung zuständig: Cem Özdemir.
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Im Ernährungsplan steht noch etwas anderes: Wenn sich Werbung für ungesunde Lebensmittel an euch richtet (also an Kinder unter 14 Jahren), könnte sie in Zukunft verboten werden.

Warum das Ganze? Werbung funktioniert so, dass man auf die gezeigten Produkte plötzlich irsinnige Lust verspürt. Vielleicht mag man Chips eigentlich gar nicht besonders, doch das knusprige Geräusch im Werbevideo klingt so verlockend, dass man doch Appetit bekommt. Wenn man in Zukunft also keine Werbung mehr für Süßigkeiten und Fertigprodukte sieht, hat man vielleicht auch seltener Lust darauf – und zack, so schnell ernährt man sich gesünder!

Wulkow, Brandenburg, 25.08.2022: Gemüse liegt für die Brandenburger Erntebilanz zur Schau aus.
Kürbis im Herbst, Spargel eher im Frühling: "Saisonal" bedeutet, dass man nur kauft, was in der jeweiligen Jahreszeit reif ist.
Quelle: dpa

Warum manche den Plan kritisieren:

Was haltet ihr vom Ernährungsplan? Paprika statt Pizza - lecker oder langweilig? Und wie schmeckt euch bisher das Essen in der Schulmensa? Schreibt es uns in den Kommentaren!

Diesen Text hat Debbie geschrieben.

Kommentare

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