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Tag der biologischen Artenvielfalt

Zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten soll es auf der Erde geben. Jährlich verschwinden mehrere Tausend von ihnen. Darauf macht der Tag der Artenvielfalt aufmerksam.

Datum:

Die Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wird von Jahr zu Jahr länger. Momentan sind weltweit mehr als 5.500 Arten vom Aussterben bedroht. Dazu zählen zum Beispiel Nashörner, Schildkröten oder Tiger.  Auch in Deutschland gibt es Tiere, die gefährdet sind, etwa den Fischotter, die Sumpfschildkröte oder einige Bienenarten. Darauf macht jedes Jahr am 22. Mai der Tag zum Erhalt der biologischen Vielfalt aufmerksam.

Biene auf Kirschblüte
Auch Bienen sind vom Aussterben bedroht.
Quelle: dpa

Was der Mensch damit zu tun hat

Schuld an dem Artensterben sind vor allem auch die Menschen. Sie verschmutzen die Umwelt und zerstören den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten. Der Mensch rodet zum Beispiel viele Wälder, auch um dort neue Häuser und Straßen zu bauen. Und um Felder und Wiesen zu bewirtschaften, werden schädliche Mittel eingesetzt. Das setzt der Natur zu. Einige Tierarten sind aber auch bedroht, weil sie vom Menschen gejagt werden. Jäger und Wilderer verkaufen zum Beispiel die Felle, weil diese besonders viel Geld einbringen.

Tiere und Pflanzen sind voneinander abhängig

Doch wenn einzelne Arten aussterben, kann das schnell eine Kettenreaktion auslösen. Denn viele Tiere und Pflanzen sind voneinander abhängig. Wenn zum Beispiel die Bienen aussterben, würden Kirsch-und Apfelbäume nicht mehr bestäubt. Das heißt, sie würden keine Früchte mehr tragen und könnten sich auch nicht mehr so gut vermehren.  Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht, so hat doch jedes Lebewesen eine Aufgabe. Wenn eine Art ausstirbt, kann diese Aufgabe nicht mehr erfüllt werden. Und das kann Auswirkungen auf viele andere Lebewesen haben.

So versucht sich die Natur zu helfen

Die Natur hat ein paar Tricks, mit denen sie sich zum Teil auch selbst helfen kann. Denn die Tiere und Pflanzen entwickeln bei Veränderungen neue Überlebensstrategien. Das heißt, sie passen ihre Lebensweise so gut es geht an die neuen Umstände an. Sie suchen sich also zum Beispiel neue Lebensräume, verändern ihre Essgewohnheiten oder entwickeln besondere Fähigkeiten, die ihnen das Überleben erleichtern. Doch diese Anpassungen dauern oft viele Jahre.

Eine Herde Elefanten erfrischt sich an eienr Wasserstelle.
Eine Elefantenherde in Afrika
Quelle: reuters

Was schon erreicht wurde

Zum Schutz von Tier- und Pflanzenarten haben Politiker schon im Jahr 1973 einen Vertrag geschlossen: das Artenschutzabkommen von Washington. Dieser Vertrag verbietet zum Beispiel den Handel mit bestimmten Tier- und Pflanzenarten. Er hat zum Beispiel dazu geführt, dass es in Afrika wieder viele tausend Elefanten gibt.

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