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Was ist Fronleichnam?

In vielen Bundesländern haben die Menschen am Donnerstag frei. Gläubige Katholiken feiern das Fest Fronleichnam.

Datum:

Der Name Fronleichnam kommt aus dem Mittelhochdeutschen und setzt sich zusammen aus "fron" (Herr) und "lichnam" (Leib).

In der Bibel steht, dass Jesus den letzten Abend vor seinem Tod mit seinen Freunden verbrachte. Beim Abendmahl gab er ihnen Brot und Wein. Christen glauben, dass er ihnen damit seinen lebendigen Leib übergeben hat. Das Brot stellt dabei den Leib dar, der Wein das Blut.

Geweihte Oblaten

Hostie
Hostien sind Oblaten aus Mehl und Wasser.
Quelle: dpa

Daran erinnern sich Katholiken an Fronleichnam, aber auch das ganze Jahr über – und zwar in jeder Messe. Bei der heiligen Kommunion verteilt der Pfarrer Brot in Form von geweihten Oblaten. Die nennt man Hostien. Für die Gläubigen ist Jesus in dem Brot – und so auch in jeder Messe persönlich mit dabei. Wenn sie die Hostie essen, sind sie Jesus also ganz nah.

Alter Brauch

In manchen Orten trägt der Pfarrer an Fronleichnam auch eine Hostie durch die Straßen. Die Gläubigen folgen ihm und singen und beten dabei. So einen Umzug nennt man Prozession. Fronleichnam wird übrigens immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert.

Fronleichnamsprozession zieht durch München
Gläubige ziehen in einer Fronleichnams-Prozession durch München.
Quelle: dpa
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