Update am Abend: Warnübung im Land, Dehnübung im All
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Update am Abend:Warnübung im Land, Dehnübung im All
von Thorsten Duin
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Guten Abend,
um Punkt elf schrillt und zappelt das Handy über den Schreibtisch, draußen heulen Sirenen: Am bundesweiten Warntag werden am Morgen die Warnsysteme für den Katastrophenschutz geprüft.
Beim ersten Test 2020 war noch so einiges schiefgelaufen, heute fällt die Bilanz aus Sicht des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe positiv aus: Man habe die Bevölkerung "mit einer großen Bandbreite an Warnmitteln erreicht". Ähnlich äußert sich Innenministerin Nancy Faeser (SPD): "Unser Warnmittelmix erreicht fast alle Menschen in Deutschland." Die Systeme hätten "einen großen Stresstest bestanden".
12.09.2024 | 1:53 min
Nicht ganz so rund läuft es am Morgen mit der Kartenzahlung. "Gerade geht's nur mit Bargeld", heißt es in der Früh beim Bäcker. Bundesweit komme es zu Störungen beim Bezahlen mit der Debit-, Kredit- und Girokarte, teilt die Deutsche Kreditwirtschaft mit. Geldautomaten seien nicht betroffen. Am Nachmittag dann Entwarnung: Das Bezahlen und Geld abheben per Karte funktioniere wieder. Grund für die Panne war eine Störung bei einem internationalen IT-Dienstleister, der für viele Anbieter Zahlungen abwickelt. Eine Cyberattacke wurde ausgeschlossen.
Als im Bundestag der Probealarm auf den Handys fiept, steht dort gerade das Sicherheitspaket der Ampel zur Debatte. Wer Schutz erhält, dürfe ihn nicht missbrauchen, bringt es Ministerin Faeser auf die Kurzformel. "Ansonsten muss er unser Land wieder verlassen." Die Koalition reagiert mit dem Paket auf das islamistisch motivierte Attentat in Solingen.
Geplant sind unter anderem Messerverbote bei öffentlichen Veranstaltungen oder im Fernverkehr, mehr Befugnisse für Ermittler bei der Terrorbekämpfung, niedrigere Schwellen bei der Ausweisung von Straftätern oder Leistungskürzungen, wenn Asylsuchende schon in einem anderen Land registriert wurden und das der Rücknahme zugestimmt hat.
Der parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer Thorsten Frei spricht von "vielen vernünftigen Maßnahmen", die aber nicht weit genug gingen. Die Union fordert weiter Zurückweisungen an der Grenze, um "die illegale Migration nach Deutschland möglichst zu stoppen". Einen entsprechenden Antrag verweist die Ampel in die Ausschüsse. Dort wird nach erster Lesung auch das Sicherheitspaket der Koalition weiter beraten. Bei den Grünen waren im Vorfeld schon Bedenken laut geworden.
"Es ist letztendlich eine Frage der Zeit, ob diese Brücke noch weiter einstürzt", mahnt die Dresdner Feuerwehr. Nach dem Teil-Einsturz der Carolabrücke wird in Dresden der kontrollierte Abriss des in der Elbe liegenden Brückenteils vorbereitet. Seit der Nacht arbeiten Spezialisten daran, die noch stehenden Brückenteile zu stützen. "Was jetzt durchgebogen ist, das ist nicht zu halten", sagt ein Feuerwehrsprecher. Ein weiterer Abschnitt gilt als einsturzgefährdet. Eine konkrete Einschätzung sei derzeit aber "ganz schwer".
Jared Isaacman, Tech-Unternehmer und Raumfahrt-Amateur
Worte, deren Anlass man sich erst einmal leisten können muss: 740 Kilometer über der Erde klettern Tech-Milliardär Jared Isaacman und danach SpaceX-Ingenieurin Sarah Gillis für einige Minuten aus ihrer Kapsel. Eine nicht ganz ungefährliche Premiere. Es ist der erste privat finanzierte Weltraumspaziergang von Raumfahrt-Amateuren. Wobei Spaziergang es nicht richtig trifft, es handelt sich eher um eine Reihe Dehnungsübungen. Getestet werden soll, ob die Raumanzüge irgendwelche Probleme machen. Ganz frei im Orbit schweben die angeleinten Laien-Astronauten auch nicht, aus Sicherheitsgründen halten sie sich an einer Art Leiter fest.
Mehrere Zentimeter Schnee sind in der Nacht in höheren Lagen gefallen - voran auf der Zugspitze. In den kommenden Tagen kann es auf über 1.500 Metern Höhe gar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee geben, sagt der Deutsche Wetterdienst vorher.
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