Munition im Ukraine-Krieg: USA senden weitere Militärhilfe

    Ausrüstung und Munition:USA senden Ukraine weitere Militärhilfe

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    Die Regierung von US-Präsident Joe Biden kündigte weitere Militärhilfen in Höhe von 250 Millionen US-Dollar an. Das Hilfspaket beinhaltet Ausrüstung zur Minenräumung und Munition.

    Soldaten bereiten einen mobilen Raketenwerfer im Südosten der Ukraine vor
    Die USA stellen der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weitere Militärhilfe von 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung. (Archivbild)
    Quelle: Ukrinform/dpa

    Die USA stellen der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weitere Militärhilfe zur Verfügung. Das US-Außenministerium teilte am Dienstag in Washington mit, das Paket habe einen Umfang von 250 Millionen US-Dollar (rund 230 Millionen Euro).
    Es beinhalte unter anderem Munition für die Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars, Raketen für die Luftverteidigung und Artilleriemunition. Die Vereinigten Staaten gelten als wichtigster Verbündeter der Ukraine im Abwehrkampf gegen die russische Invasion.
    Das Material soll aus bereits existierenden US-Vorräten zur Verfügung gestellt werden. Enthalten sind den Angaben zufolge auch Ausrüstung zur Minenräumung und medizinische Ausstattung.
    Ukrainischer Soldat vor einem Panzer.
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    US-Außenminister Antony Blinken erklärte in einer schriftlichen Stellungnahme:

    Russland hat diesen Krieg begonnen und könnte ihn jederzeit beenden, indem es seine Streitkräfte aus der Ukraine abzieht und seine brutalen Angriffe einstellt.

    Antony Blinken, US-Außenminister

    Solange dies nicht geschehe, stünden die USA und ihre Partner geschlossen an der Seite der Ukraine.

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    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankte den USA und Präsident Joe Biden für die Hilfen. Selenskyj schrieb im sozialen Netzwerk X (früher Twitter): "Freiheit braucht Schutz, und dieser Schutz wird stärker." Und:

    Artillerie. Raketen, Munition für die Himars, Minenräumgerät - das ist, was unsere Kämpfer brauchen.

    Wolodymyr Selenskyj, Präsident Ukraine

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    Quelle: dpa, AP, AFP

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