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Green Production

Nachhaltigkeit ist ein zunehmend wichtiger Aspekt bei der Realisierung von Film- und Fernsehproduktionen. Das ZDF fördert Produktionsunternehmen, die ihre Arbeitsweise auf Nachhaltigkeit ausrichten. Es ist für 2019/20 geplant, die Anzahl von Produktionen, bei denen die Bedingungen des „Grünen Drehpasses“ eingehalten werden, gegenüber 2017/18 deutlich zu steigern.

Grüner Drehpass

Johannes B. Kerner steht am Pult im Studio.
"Der Quiz-Champion" - Nachhaltige Produktion mit Moderator Johannes B. Kerner.
Quelle: ZDF

Bereits 2015 wurde die Produktion der ZDF-Show „Der Quiz-Champion“ von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit dem Grünen Drehpass ausgezeichnet. Diese Sendung war damit die erste TV-Show überhaupt, die dieses Gütesigel für nachhaltige Dreharbeiten erhalten hat. Seitdem wurde das Thema Grünes Produzieren kontinuierlich weiterentwickelt. So engagiert sich das ZDF im Rahmen einer deutschlandweiten Initiative  für nachhaltiges Produzieren. Ziel des Arbeitskreises „Green Shooting“, in dem neben dem ZDF auch die ARD, diverse Förderer, Produzenten und Verbände vertreten sind, ist die Einführung eines nationalen Drehpasses zur einheitlichen, bundesweiten Zertifizierung von ökologisch nachhaltig produzierten Film- und Fernsehproduktionen.

Kompetenzaufbau

Durch interne Fortbildungsreihen und Kompetenzaufbau im Produktionsmanagement zum Thema Green Production sowie stetig zunehmender Erfahrungen in einzelnen Produktionen und Marktbeobachtungen, wachsen die Möglichkeiten, umwelt- und ressourcenschonender zu produzieren. In den Herstellungsprozessen von Programmvorhaben gilt es neben dem Primat der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit auch Nachhaltigkeitsaspekte sozialer und ökologischer Art vermehrt zu berücksichtigen. Gleichzeitig verstärken immer mehr Produzenten, mit denen das ZDF zusammenarbeiten, ihre Aktivitäten hinsichtlich grüner Produktionen, von deren Erfahrungen partizipiert werden kann.

Green Production bedeutet beispielhaft:

  • Programme umweltschonend herzustellen
  • aktives nachhaltiges Handeln in der gesamten Prozesskette von Produktionen
  • bewusste ökologische Reise- und Mobilitätsplanung sowie Logistik
  • Reduzierung stark energieverbrauchender Geräte, Scheinwerfer und Leuchtmittel
  • Einhaltung von Tarifverträgen und sozialen Standards
  • umweltbewusstes und ressourcenschonendes Verhalten an Drehorten
  • Herstellung repertoirefähiger Programme
  • Abwägung digitaler Gestaltungsmöglichkeiten vs. realer Deko- und Szenenbauten
  • Verwendung umweltfreundlicher Materialien und Techniken bei Deko- und Szenenbau

Konkret umsetzbare Maßnahmen müssen je Produktion individuell im Gesamtkontext Programminhalt, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit eruiert werden.

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