Guten Abend,
kaum war das Assad-Regime in
Syrien gestürzt, schon wurden
Rufe so mancher deutscher Politiker laut: Jetzt können die ganzen Geflüchteten ja wieder zurück in ihre Heimat und beim Wiederaufbau helfen! Doch welche Auswirkungen hätte es auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft, wenn hierzulande lebende Syrer dieser Aufforderung wirklich nachkämen?
Zumindest für das deutsche Gesundheitssystem würde es nichts Gutes bedeuten. Denn: Syrische Ärzte spielen vor allem in Krankenhäusern kleinerer Städte mittlerweile eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Versorgung. Mein Kollege Oliver Klein hat sich genauer damit beschäftigt, warum Kliniken derzeit Alarm schlagen:
Die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal sieht die Diskussion um die rasche Rückführung syrischer Geflüchteter allgemein sehr kritisch. Im ZDF-Morgenmagazin findet sie dafür klare Worte: "Kaltherzig" und "unmenschlich" seien solche Forderungen.
Syrien: Was passiert jetzt?
Bleibt die Frage: Wie geht es weiter in Syrien? Der bisherige Regierungschef in der Rebellenhochburg Idlib übernimmt eigenen Angaben zufolge die Führung der Übergangsregierung in Syrien. Geplant sei, dass diese bis März 2025 im Amt bleibe, kündigte Mohammed al-Baschir an.
Wie die neuen Machthaber einzuschätzen sind und was die Entwicklung für syrische Geflüchtete in der Türkei bedeutet, erklären die ZDF-Korrespondentinnen Anna Feist und Phoebe Gaa:
Um die Lage in Syrien geht es heute auch bei
ZDFheute live um 19:30 Uhr mit Extremismusexperte Hans-Jakob Schindler.
Geldregen für die CDU
Wie es in Deutschland weitergeht, ist wenigstens etwas klarer: mit Neuwahlen. Das Ampel-Aus hat den Startschuss für den Wahlkampf gegeben, der mittlerweile immer spürbarer tobt - und der sich auch auf Parteispenden ausgewirkt hat. Vor allem die CDU konnte ihre Wahlkampfkasse gut füllen, wie eine Veröffentlichung des Bundestags zeigt.
Lage im Nahost-Konflikt
Netanjahu verteidigt sich gegen Korruptionsvorwürfe: Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat in dem Prozess erstmals als Zeuge ausgesagt. Die Anschuldigungen seien ohnehin ein "Tropfen im Meer" im Vergleich zu den Herausforderungen, mit denen er als Ministerpräsident konfrontiert sei, sagte Netanjahu.
Weitere Schlagzeilen
Bild des Tages
Ein Lichtblick
Im kommenden Jahr liegen die Feiertage gut - dadurch müssen Arbeitnehmer 2025 vergleichsweise weniger arbeiten als 2024. Das Statistische Bundesamt berichtet von insgesamt durchschnittlich 248,1 Arbeitstagen im kommenden Jahr - das sind durchschnittlich 0,7 Tage weniger als 2024. Einer der Gründe: Viele Fest- und Feiertage fallen 2025 nicht auf Wochenenden. Die genaue Zahl der Feiertage variiert allerdings von Bundesland zu Bundesland.
Zahl des Tages
Quelle: ZDF/Heritage Auctions
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