Sommerliches Power-Food:Beeren: Gesund, lecker und vielseitig
Sommerzeit ist Beerenzeit. Die runden, kleinen Früchte bringen viele gesunde Inhaltsstoffe mit und machen vor allem Süßspeisen zu einem besonderen Genuss.
Beeren: Einkauf und Lagerung
Beerenkunde
Die Brombeere (Reifezeit August bis Oktober) ist die stabilere Frucht, auch was die Verarbeitung angeht. Beide saften stark, sind somit für Pürees als Belag für Törtchen, Tarteletts, zum Füllen für Biskuitrouladen in Verbindung mit Sahne, als Obstkuchenbelag, für Bowlen und Drinks bestens geeignet. Für Grütze erst zum Schluss vorsichtig unter den abgebundenen Fruchtsaft heben - nicht beim Kochvorgang!
Brombeeren haben reichlich Vitamin C, K und B. 100 Gramm schlagen mit 43 Kilokalorien zu Buche. Sie haben außerdem eine harntreibende Wirkung. Himbeeren enthalten viel Kalium, Eisen und Zink. 100 Gramm haben einen Brennwert von 34 Kilokalorien.
Diesen Beeren werden am besten immer frisch genossen. Sie verfeinern Joghurts, Bowlen, Kuchen, Muffins, Pfannkuchen und Co. - ein beliebter Klassiker ist Käsekuchen mit Blaubeeren.
Auf 100 Gramm Heidelbeeren kommen fünf Gramm Ballaststoffe in Form von Pektin, das eine positive Wirkung auf die Darmflora hat.
Eine Grütze ohne Johannisbeeren ist keine! Ansonsten ist ihr Einsatz vielseitig, ob kalt oder warm - die Beere behauptet sich immer. Tarte mit Beeren im Schmandbett, ein Johannisbeerkuchen mit Baiser sowie zur Crème Brûlée mit Kokosblütenzucker abgeflämmt, einfach köstlich. Der Kick für edle Getränke: Je eine Rispe in Zitronensaft wenden und in weißem Zucker wälzen, anhängen ans Cocktail- oder Sektglas, mit Minzblatt garnieren.
Rote Johannisbeeren haben einen hohen Gehalt an Kalium und Vitamin C. 100 Gramm haben 38 Kilokalorien. Die schwarze Johannisbeere gilt indes als Königin des Beerenobstes, denn sie ist mit positiven Inhaltsstoffen reichlich gesegnet. So enthält sie zum Beispiel das Flavonoid Anthocyan, das zum Zellschutz beiträgt. 100 Gramm haben 57 Kilokalorien.
Stachelbeeren sind bestens zum Backen geeignet, zum Beispiel in Quarkstrudel sowie als Stachelbeerkuchen mit Butterstreuseln oder mit Süßkartoffel-Rührteig. Aufgrund ihres hohen Pektingehalts lassen sich Stachelbeeren auch gut als Konfitüren einkochen. Bei ihnen sind unter den Inhaltsstoffen die Vitamine A, C und E hervorzuheben.