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Fragen und Antworten

zu ZDF-Programmen

Welchen Programm-Mix bietet das ZDF-Hauptprogramm?

Das ZDF-Hauptprogramm setzt sich zu knapp der Hälfte aus Information, zu rund einem Drittel aus Fiktion und zu jeweils etwa sechs oder sieben Prozent aus Show-Unterhaltung, Sport und Kinderprogramm zusammen, bildet mithin in seiner Angebotsstruktur die Vielfalt der Gesellschaft ab.

Warum werden nicht alle Sendungen der ZDF-Programmfamilie in der
ZDFmediathek oder dort oftmals nur zeitlich inhaltlich begrenzt angeboten?

Der Gesetzgeber hat Fristen festgelegt, nach denen wir unser Filmmaterial in der ZDFmediathek löschen müssen. Bei einigen Beiträgen ist eine Übernahme in die Mediathek aus rechtlichen Gründen nicht möglich, beispielsweise bei manchen Filmen und angekauften Produktionen. Wir sind jedoch bestrebt, das Angebot im Rahmen der rechtlichen Vorgaben auszubauen.

Warum wird in ZDF-Sendungen auf Facebook und Twitter hingewiesen?

Facebook und Twitter dienen dem direkten Zuschauerkontakt. Sie können uns über diese Wege nicht nur Rückmeldungen zu unserem Programm geben, sondern auch den öffentlichen Meinungsaustausch mit anderen Zuschauern pflegen. Wir beantworteten dabei aufkommende Fragen nach Möglichkeit gleich an Ort und Stelle. Ihre Meinungen fließen zudem in die redaktionelle Arbeit ein, da wir ihre Ansichten aufmerksam lesen und als Zuschauerressonanz hausintern aufbereiten. Wer nicht öffentlich über Facebook und Twitter kommunizieren möchte, wer ein persönliches oder umfangreiches Anliegen hat, kann sich per Brief, Fax, Telefon und Mail an uns wenden. Alle Kontaktmöglichkeiten finden sie hier.

Wie hoch ist der Wiederholungsanteil?

Wiederholungen sind ein Teil der Programmgestaltung, weil wir damit unmittelbar die Wünsche vieler Zuschauer erfüllen können und weil es mit Blick auf Kosten und Kapazität nicht möglich ist, ein Programm ausschließlich mit Erstausstrahlungen zu gestalten. Dabei zeigt ein Anteil von 35 Prozent, den die Wiederholungen ausmachen, dass beinahe zwei Drittel des Programms nach wie vor Erstsendungen sind. Noch eindeutiger ist das Verhältnis in der Hauptsendezeit am Abend zwischen 19 und 23 Uhr. Hier gab es im ZDF im Jahr 2012 über 84 Prozent Erstausstrahlungen und nur knapp 16 Prozent Wiederholungen.

Warum zeigt das ZDF eine Vielzahl an Krimis?

Mit den Krimis in unserem Programm gehen wir auf die Nachfrage des Publikums nach ZDF-Krimiproduktionen ein. Die Krimis machen nur einen Teil des ZDF-Angebots aus. Nicht nur die ausführlichen Informationsmagazine und Unterhaltungssendungen, die Reihen und Serien, die Spiel- und Fernsehfilme, die Dokumentationen, Reportagen, Sportübertragungen, das Kinderprogramm und die zahlreichen Nachrichtensendungen unterstreichen dies.

Warum werden Dokumentationen oder kulturelle Sendungen teilweise am späten
Abend gezeigt?

Der Blick auf die Fernsehwirklichkeit der vergangenen Jahre zeigt, dass kulturelle, religiöse oder philosophische und auch zeitkritische politische Themen auf exponierten Programmplätzen von der Mehrzahl der Zuschauer immer weniger honoriert werden. Es lässt sich feststellen, dass wir mit solchen Sendungen am späten Abend einen kleinen, aber umso interessierteren Zuschauerkreis erreichen. Zudem stellt die ZDFmediathek sicher, dass solche Angebote zeitsouverän angesehen werden können.

Durch die Beteiligung des ZDF an den Gemeinschaftsprogrammen von 3sat und ARTE, aber auch in den Zusatzkanälen ZDFneo und ZDFinfo besteht außerdem die Möglichkeit, verschiedene Programmgenres auf den begehrtesten Programmplätzen vorzustellen.

Warum wird "gefühlt" so viel Sport übertragen?

Sport und hier vor allem Fußball stößt bei der überwältigenden Mehrheit der Zuschauer auf großes Interesse. Ein öffentlich-rechtlicher Sender wie das ZDF muss dieses Interesse in seinem Programm berücksichtigen. Die Sportberichterstattung schlägt sich jedoch keineswegs über Gebühr im Programm nieder; vielmehr geht der Anteil an Sport im ZDF seit 2001 in Jahren ohne sportliche Großereignisse kontinuierlich zurück. 2012 belief sich der Anteil von Sportsendungen am Gesamtprogramm auf lediglich 7,3 Prozent, trotz Olympischer Sommerspiele und der Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Solche Großereignisse hinterlassen jedoch "gefühlt" einen starken Eindruck.

ARD und ZDF haben sich in den vergangenen Jahren so abgestimmt, dass in den meisten Fällen lediglich auf einem Sender im jeweiligen Tagesprogramm Sportübertragungen angeboten werden. Von Seiten des ZDF gibt es über die ebenfalls gebührenfinanzierten Partnerprogramme KiKA, 3sat und ARTE und über die digitalen Zusatzprogramme ZDFinfo und ZDFneo sowie das Content-Netzwerk "funk" immer auch Alternativen für nicht sportinteressierte Zuschauer.

Werden Quizshow-Gewinne aus dem Rundfunkbeitrag bezahlt?

Die Quizshows sind durch eine hohe Stückzahl und eine effiziente Produktionsweise kostengünstige Formate und weitaus günstiger als zum Beispiel fiktionale Formate. Daher sind die Preisgelder bis zu einer gewissen Größe in den Produktionsetat einkalkuliert.

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