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Die Osterzeit

Die Osterzeit beginnt 40 Tage vor dem Osterfest.

Datum:

Direkt nach Fastnacht, also am Aschermittwoch, beginnt die Fastenzeit. Sie dauert genau vierzig Tage und soll daran erinnern, dass Jesus Christus vierzig Tage lang in der Wüste war und dort fastete. Früher verzichteten die Menschen während der Fastenzeit auf Fleisch. Auch heute verzichten noch immer viele auf etwas, zum Beispiel auf Süßes.

Wichtige Zeit für Christen

Fünfeinhalb Wochen nach Aschermittwoch ist Palmsonntag. An diesem Tag feiern die Christen den Einzug von Jesus in Jerusalem. Am Palmsonntag beginnt außerdem die Karwoche. Das Wort "Kar" kommt vom althochdeutschen Wort "kara" und bedeutet "klagen" oder "trauern". In der Karwoche erinnern die Christen an die Leiden und den Tod von Jesus.

"Mythen-Jäger - Der Heilige Gral": Da Vincis "Das letzte Abendmahl"
Das Kunstwerk "Das letzte Abendmahl" von Leonardo Da Vinci
Quelle: dpa

Der nächste Feiertag der Karwoche ist der Gründonnerstag. Dann erinnern sich die Christen an das letzte Abendmahl, bei dem Jesus zum letzten Mal vor seinem Tod mit den zwölf Jüngern zusammen aß. Der Freitag nach Gründonnerstag, ist Karfreitag. Das ist ein wichtiger Feiertag für die Christen in aller Welt: An diesem Tag wurde Jesus Christus gekreuzigt.

Osterfeuer

Brennendes Osterfeuer
Osterfeuer
Quelle: imago

Das eigentliche Osterfest beginnt mit dem Abendgottesdienst am Karsamstag, also der Osternacht. Dann feiern die Christen die Auferstehung von Jesus. An vielen Orten wird ein Osterfeuer entfacht. Der Pfarrer zündet die Osterkerze an und trägt die brennende Kerze in die dunkle Kirche hinein. Damit wird an die Auferstehung von Jesus erinnert, denn Feuer steht für Leben.

Das Osterfest liegt jedes Jahr an einem anderen Datum. Das liegt daran, dass sich das Osterfest nach dem Mond richtet. Gefeiert wird Ostern nämlich immer nach dem ersten Vollmond im Frühling.

Das älteste Fest der Christen

Bunte Ostereier
Bunte Ostereier
Quelle: dpa

Das Osterfest ist das älteste Fest der Christen. Es geht auf das jüdische Pessachfest zurück. Einige Osterbräuche sind sogar noch älter: Schon die alten Germanen und Kelten feierten den Frühlingsanfang und verehrten die Sonne, weil sie Licht spendete und Pflanzen wachsen ließ. Unsere Vorfahren entzündeten Frühlingsfeuer und Osterräder. Diese Bräuche wurden später von den Christen übernommen. Auch Ostereier bedeuten etwas Bestimmtes: Sie sollen daran erinnern, dass die Natur nach dem Winter wieder zum Leben erwacht.

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