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Israel

Für die Weltreligionen ist das Land besonders wichtig.

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Israel ist ein Land am Mittelmeer. Von Deutschland aus dauert ein Flug dorthin vier Stunden. Das Land ist klein, es würde rund 18 Mal in Deutschland hinein passen. In Israel leben mehr als sieben Millionen Menschen. Davon sind fast sechs Millionen Juden und fast zwei Millionen Araber. Die Landessprachen sind Hebräisch und Arabisch.

Wüste und Skigebiete

Totes Meer mit Israel-Flagge
Blick auf das Tote Meer Quelle: ZDF

Obwohl das Land so klein ist, gibt es unterschiedliche Landschaften. Im Süden liegt die Wüste Negev. Ganz im Norden gibt es dagegen hohe Berge, die im Winter schneebedeckt sind. Etwa in der Mitte des Landes liegt Jerusalem, diese Stadt hat Israel zur Hauptstadt erklärt. Eine Besonderheit ist das Tote Meer. Dieser See ist der tiefste Punkt der Erde, er liegt 420 Meter unter dem Meeresspiegel. Sein Wasser ist extrem salzig.

Auf dem Gebiet des heutigen Israel lebten schon vor Tausenden von Jahren Menschen. Noch heute kann man zum Beispiel die Ruinen von Jericho besichtigen, einer der ältesten Städte der Welt. Ungefähr um 1.000 vor Christus war das Gebiet ein wichtiger Teil des jüdischen Reiches. Von dieser Zeit wird auch im Alten Testament in der Bibel berichtet.

Heilige Stätten

Stadtansicht auf Jerusalem
Blick auf den Tempelberg in Jerusalem Quelle: dpa

Israel hat für drei Weltreligionen eine besondere Bedeutung. Denn sowohl Muslime als auch Christen und Juden haben hier wichtige heilige Stätten ihrer Religion. In Jerusalem sind besonders viele wichtige Pilgerorte: Juden kommen zum Beten an die Klagemauer, Muslime besuchen den Felsendom oder die Al-Aksa-Moschee und Christen pilgern zur Grabeskirche.

Der Staat Israel wurde 1948 gegründet. Das war nach der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland und der Herrschaft Adolf Hitlers. In dieser Zeit waren ungefähr sechs Millionen Juden ermordet worden. Juden aus der ganzen Welt sollten in ihrem eigenen Staat Israel frei und sicher leben können. Nach israelischem Gesetz hat jeder Jude auf der Welt das Recht, nach Israel zu kommen.

Streit um Land

Als der Staat Israel gegründet wurde, gab es aber ein Problem: Das Gebiet war seit Jahrhunderten nicht nur von Juden, sondern auch von Arabern bewohnt, auch Palästinenser genannt. Sie wollten ihr Land nicht hergeben, weil sie dort zuhause waren. Bis heute gibt es deshalb zwischen Israel und den Palästinensern viel Streit und Gewalt.

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