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Kinder in Konfliktgebieten

Jedes sechste Kind weltweit lebt in Konfliktgebieten. Das sind Gegenden, in denen oft gekämpft wird. Diesen Kinder geht es oft schlecht: Sie erfahren viel Gewalt, haben nicht genug zu essen und können nicht zur Schule gehen.

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Im München haben sich mehr als 500 Politiker und Experten aus aller Welt zur sogenannten Sicherheitskonferenz getroffen - auch Deutschlands Außenminister Sigmar Gabriel war dabei. Die Politiker haben zum Beispiel darüber diskutiert: Wie kann die Welt sicherer werden? Was kann man tun, damit es weniger Kriege und Gewalt gibt? Warum schaffen es manche verfeindete Gruppen einfach nicht, in Frieden miteinander zu leben? All diese Fragen lassen sich nicht einfach so bei einer Konferenz lösen. Doch es ist wichtig, dass die Politiker darüber reden und gemeinsam nach Lösungen suchen. Besonders wichtig ist das für die Kinder weltweit. Denn Experten haben herausgefunden, dass immer mehr Kinder in Konfliktregionen leben.

Mädchen im zerstörten Mossul
In vielen Ländern leiden Kinder unter Kämpfen und Gewalt. Quelle: dpa

In Konfliktgebieten geht es Kindern schlecht

Die Kinderrechtsorganisation "Save the Children" hat kurz vor der Sicherheitskonferenz eine neue Studie veröffentlicht: Darin steht, dass jedes sechste Kind weltweit in einem Konfliktgebiet lebt - das sind viel mehr als noch vor 20 Jahren. Viele dieser Kinder haben nicht genug zu essen, können nicht zum Arzt und in die Schule gehen. Außerdem leiden sie oft unter brutaler Gewalt und Kämpfen. Besonders schlecht geht es den Kindern in Ländern wie Syrien, Afghanistan und Somalia. Obwohl Kinder mit den Konflikten nichts zu tun haben, werden sie oft verletzt oder getötet. Manchmal werden sie auch dazu gezwungen, als Kindersoldaten in Kriegen mitzukämpfen.

Kinder müssen geschützt werden

Eigentlich gibt es internationale Regeln, die besagen, dass Kinder unter besonderem Schutz stehen. Wenn sich Länder im Krieg befinden, müssen sie darauf achten, Kinder möglichst aus den Kämpfen herauszuhalten und nicht in Gefahr zu bringen. Doch in vielen Ländern wird zurzeit gegen diese Regeln verstoßen. Manchmal werden Kinder sogar absichtlich angegriffen. Die Chefin von "Save the children", Helle Thorining-Schmidt fordert deshalb die Politiker der Welt dazu auf, Kinder besser zu schützen. Außerdem solle mehr dafür getan werden, dass diejenigen bestraft werden, die gegen die Regeln zum Schutz der Kinder verstoßen.

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