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Tag der Arbeit

An dem Tag wird in vielen Städten weltweit für die Rechte von Arbeitern und Arbeiterinnen demonstriert.

Datum:

Am Dienstag haben die meisten Leute in Deuschland frei und auch die Schulen bleiben geschlossen. Denn es ist Feiertag: der "1. Mai" wird auch "Tag der Arbeit" genannt. An diesem Tag finden viele Demonstrationen und Kundgebungen statt. Arbeiter und Arbeiterinnen machen mit Protestschildern, Pfiffen und Reden auf ihre Rechte aufmerksam. Sie fordern zum Beispiel, dass alle Menschen in Deutschland eine sichere Arbeit haben und fair bezahlt werden sollen. Organisiert werden diese Veranstaltungen oft von Gewerkschaften. Damit die Menschen auch Zeit haben, dorthin zu gehen, ist der 1. Mai ein Feiertag. Es gibt ihn übrigens auch in vielen Ländern der Welt.

Erster Mai
Am 1. Mai gibt es viele Demonstrationen.

Vor mehr als 130 Jahren arbeiteten die meisten Menschen in Fabriken. Obwohl sie jeden Tag - auch am Wochenende - viel arbeiteten, bekamen sie nur wenig Lohn. Um daran etwas zu ändern, schlossen sich die Arbeiter zu Gruppen zusammen. Diese Gruppen nennt man Gewerkschaften. Anfang Mai 1886 gingen Tausende Arbeiter in der Stadt Chicago in den USA auf die Straße: Sie forderten mehr Rechte! Bei dieser Demonstration kam es zwischen den Arbeitern und der Polizei zu Kämpfen, bei denen Menschen verletzt wurden oder starben. Am 1. Mai wird auch an diese Menschen erinnert.

Nicht nur friedliche Demos

Jedes Jahr am 1. Mai gibt es in Berlin und Hamburg Mai-Demonstrationen. In Berlin blieben die großen Krawalle weitgehend aus, in Hamburg dagegen gab es Verletzte.
Oft kommt es zu Auseinandersetzungen.
Quelle: dpa

Am 1. Mai gehen aber nicht nur Arbeiter auf die Straße: Auch viele andere Menschen demonstrieren an diesem Tag, darunter auch einige linksextreme Menschen. Dabei gibt es immer wieder Probleme: Mülltonnen werden angezündet oder es gibt Streit zwischen den Demonstranten und der Polizei.

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