Löwenzahn, Grapefruit und Co.:Bitterstoffe - Was sie so gesund macht
Bitter ist eine von fünf Geschmacksrichtungen neben süß, salzig, sauer und umami. Auch wenn Bitterstoffe in Lebensmitteln eher unbeliebt sind: Für die Gesundheit sind sie wichtig.
Bitterstoffe fördern die Verdauung
Besser etwas Bitteres vor dem Essen zu sich nehmen als einen Espresso danach.
Dr. Brigitte Bäuerlein, Ernährungswissenschaftlerin
Bitterstoffe stärken das Immunsystem
• Gemüse: Endivien, Chicorée, Radicchio, Rucola, Rosenkohl, Artischocken, Blumenkohl, Mangold
• Obst: Grapefruits, Zitronen, Limetten
• Getreide: Amaranth, Hirse
• Gewürze: Ingwer, Pfeffer, Kardamom
• Kräuter: Thymian, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Estragon, Lorbeerblätter, Sauerampfer, Salbei
• Heilkräuter: Engelwurz, Löwenzahn, Enzian, Gänseblümchen, Hopfen, Wermut
• Getränke: Grüner Tee, schwarzer Tee, Kaffee und Kakao
Bitterstoffe regulieren den Blutzuckerspiegel
Gerade für Menschen mit Mehrgewicht und Typ-2-Diabetiker kann der Einsatz von bitteren Lebensmitteln hilfreich sein.
Dr. Brigitte Bäuerlein, Oecotrophologin
Bitterstoffe helfen gegen Übelkeit
Bitterstoffe hemmen den Appetit
Bitterstoffe richtig dosieren
Wer abwechslungsreich und täglich bunt isst, tut seinem Körper schon viel Gutes.
Brigitte Bäuerlein, Ernährungsberaterin