Weihnachtsstress vermeiden: Budget für Geschenke planen
Weihnachtsgeschenke kaufen:Weihnachtsstress vermeiden und Budget schonen
von Sarah Hufnagel
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Die Geschenkesuche vor Weihnachten macht oft viel Mühe, kostet Zeit und vor allem Geld. Wie man sein Weihnachtsbudget planen kann und worauf es beim Schenken wirklich ankommt.
Wer mit einem Weihnachtsbudget im Voraus seine Geschenke plant, kann Geld sparen und vermeidet Stress.
Quelle: dpa
Weihnachten ist das Fest der Besinnlichkeit. In der Vorweihnachtszeit ist davon aber oft nicht allzu viel zu spüren. Gerade Geschenke zu besorgen ist meist nicht nur stressig, sondern kann auch richtig ins Geld gehen. Laut einer Umfrage der Hochschule für Ökonomie & Management FOM gaben die Menschen in Deutschland 2023 durchschnittlich rund 510 Euro für Weihnachtsgeschenke aus.
Doch trotz der vielen Wünsche von Familie und Freunden und eigener Ideen sollte man sich für die Weihnachtsgeschenke finanziell nicht übernehmen oder sogar Schulden machen. Mit diesen drei Tipps werden die Festtage auch aus finanzieller Sicht "geruhsam".
1. Wer sollte ein Weihnachtsgeschenk bekommen und wie wichtig ist es?
Hilfreich ist es, zunächst eine Liste anzulegen, wen man beschenken möchte, also welche Verwandten und Freunde ein Geschenk bekommen sollen. Hier können auch Geschenkideen oder Wünsche notiert werden. Die Liste sollte außerdem die Priorität der Geschenke und Beschenkten berücksichtigen: Bei wem und auf welches Geschenk kann auf keinen Fall verzichtet werden und welches ist bloß "nice to have"? Dabei sollte das Gesamt-Budget gleich mit bedacht werden.
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2. Budget für Weihnachtsgeschenke planen
Schon einige Wochen vor Weihnachten ist es sinnvoll, sich ein Budget zu setzen und von diesem möglichst nicht abzuweichen. Das erfordert eine vorausschauende Planung, bei der das eigene Einkommen, die festen Kosten oder anstehende Zahlungen und Investitionen berücksichtigt werden sollten.
Wer sein Weihnachtsbudget besonders sorgfältig planen möchte, kann für das nächste Mal schon über das Jahr verteilt jeden Monat etwas Geld zurücklegen, das dann für die Weihnachtsgeschenke zur Verfügung steht. Grundsätzlich gilt aber: Realistisch sein und beim Budget bleiben. Eine Finanzierung per Kredit, "buy now, pay later" oder andere Möglichkeiten sollte vermieden werden, denn dadurch wird jeder Kauf teurer.
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3. Günstige Weihnachtsgeschenke bei Rabatt-Aktionen finden
Stehen Budget, Geschenke und Prioritäten fest, kann das Weihnachtsshopping losgehen. Wer früh mit den Weihnachtskäufen startet, vermeidet Verzweiflungs- oder Spontankäufe. Besonders wichtige Präsente für Familie und enge Freunde können zuerst besorgt werden. Dabei sollten auch Lieferzeiten beachtet werden.
Das Weihnachtsgeschäft wird grundsätzlich durch Preisaktionen immer weiter vorgezogen.
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Dr. Kai Hudetz, Institut für Handelsforschung an der Universität Köln
Preise bewusst zu vergleichen, kann sich bei knappem Budget lohnen. Aber auch Angebote aus Rabattaktionen wie dem Black Friday oder der Cyber Week kann manchmal sinnvoll sein, solange das Budget nicht überschritten wird.
Eine schöne Adventszeit kann man sich auch zu Hause mit Freunden oder der Familie machen. Mit Glühwein, frisch gebackenen Plätzchen, heißer Schokolade und einem Weihnachtsfilm kann das richtig gemütlich sein. Auch der Weihnachtsklassiker Raclette kann helfen, zu sparen. Wenn alle Gäste eine Beilage oder eine Portion Käse mitbringen, wird das gemeinsame Adventsessen günstiger. Wer beim Strom für Lichterketten und Co. auf seinen Geldbeutel achten möchte, kann die Deko mit einer Zeitschaltuhr versehen oder in eine besonders energiesparende Beleuchtung investieren.
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von Thilo Hopert
mit Video
Weihnachtsgeschenke müssen nicht groß oder teuer sein
Viel wichtiger als der Preis von Geschenken ist ohnehin, dass sie ein Zeichen von Zuwendung sind. Das kann etwas sein, was man gut selbst herstellen kann oder woran man selbst Spaß hat, zum Beispiel Selbstgebackenes oder Selbstgebasteltes.
Auch Telefonate, Besuche oder Verabredungen, etwa zum gemeinsamen Kaffeetrinken, können ein wertvolles Geschenk sein, betont Evelyn Siller, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Knigge-Rats und Expertin für Stil und Wirkung. Gemeinsame Zeit und gemeinsame Erlebnisse bleiben in Erinnerung.
Ein Geschenk ist freiwillig und gerade diese Freiwilligkeit macht es im Herzen wertvoll.
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Evelyn Siller, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Knigge-Rats
Wer sich Gedanken macht über das, was den Beschenkten wichtig ist, was sie brauchen oder wollen, der liegt meist richtig. Auch wenn Geschenkabsprachen mal nicht so gut laufen oder man ein Geschenk bekommt, ohne etwas zurückschenken zu können, sollte man sich nicht zu viele Gedanken machen.
Wer nicht nur sparen, sondern auch nachhaltig schenken möchte, kann manches Geschenk Second Hand kaufen, im Laden oder online. Bei Neuware lohnt es sich, nach Produkten aus recyceltem Material zu suchen oder energiesparende Geräte zu wählen, rät die Verbraucherzentrale.
Wer Enttäuschungen vermeiden möchte, kann vor dem Fest offen über Wünsche und Erwartungen sprechen. So wird Weihnachten hoffentlich für alle zu einem möglichst harmonischen Fest.
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von Sarah Hufnagel
mit Video
Quelle: dpa
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