Champions League: Leipzig erkämpft 1:1 gegen Manchester City

    Hoffen aufs Viertelfinale:1:1 - Leipzig bietet ManCity die Stirn

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    Leipzig hat dank einer starken zweiten Halbzeit gegen Manchester City weiter Chancen aufs Erreichen des Viertelfinales der Champions League. Zunächst sah es gar nicht danach aus.

    Ruben Dias (2 v.l.) kämpft um den Ball.
    Turbulenzen im Leipziger Strafraum: Ruben Dias (2.v.l.) von Manchester City versucht sein Glück.
    Quelle: imago

    RB Leipzig kam im Achtelfinal-Hinspiel gegen Favorit Manchester City zu einem 1:1 (0:1) und kann mit einem Sieg im Rückspiel am 14. März die Runde der besten Acht erreichen.

    ManCity zunächst überlegen

    Bereits zur Pause lag RB Leipzig mit 0:1 zurück. Die Gäste fingen einen schlampigen Pass von Leipzigs Xaver Schlager ab und bestraften diesen Fehler gnadenlos. Ilkay Gündogan ließ den Ball clever durch, so dass Riyad Mahrez (27. Min.) aus etwa 15 Metern ins rechte Eck einschoss, nicht zu halten für RBL-Torwart Janis Blaswich. Der algerische Nationalspieler erzielte seinen dritten Saisontreffer in der Champions League.
    Eine Halbzeit lang hat Manchester City in Leipzig alles im Griff und führt mit 1:0. Dann kommen die Gastgeber wie verwandelt aus der Kabine und drücken mit Macht auf den Ausgleich.22.02.2023 | 2:56 min
    Die Halbzeitführung hatte sich Manchester City mit über 70 Prozent Ballbesitz mehr als verdient. Ausnahmslos die Citizens gestalteten das Spiel. Der momentane Bundesliga-Fünfte war offensiv gar nicht existent. Erst ganz am Ende der ersten Halbzeit gab es eine erste Torannäherung.

    Leipzig dreht auf und belohnt sich

    Im zweiten Abschnitt schaltete RB einen Gang höher und zeigte mehr Mut nach vorne. Manchester geriet zunehmend unter Druck. Die Abwehr um den früheren Dortmunder Manuel Akanji zeigte sich nicht immer sattelfest.
    In der 66. Minute kam Christopher Nkunku unter großem Applaus für Forsberg - und mit ihm der Ausgleich: Bei einer Ecke unterlief City-Torhüter Ederson den Ball, was Josko Gvardiol (70.) ausnutzte und zum verdienten 1:1-Endstand einköpfte. "Wir sind da", zeigte sich RBL-Trainer Marco Rose mit Blick aufs Rückspiel angriffslustig.

    "Architekt" Rangnick verabschiedet 

    Vor der Partie wurde der frühere Leipziger Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick offiziell verabschiedet. Der aktuelle Trainer der österreichischen Nationalmannschaft hatte 2012 als Sportdirektor die Verantwortung in Leipzig übernommen und gilt als Architekt des heutigen Erfolgs. Der Klub spielte damals noch in der vierten Liga. Als Sportchef und in zwei kurzen Amtszeiten als Trainer führte der 64-Jährige den Verein bis in die Champions League.
    Ralf Rangnick vor dem Spiel.
    Ralf Rangnick vor dem Spiel in Leipzig
    Quelle: Reuters

    Im Sommer 2019 wechselte Rangnick zur internationalen Fußballsparte des Hauptsponsors, ehe er den Konzern ein Jahr später verließ. Es folgte eine glücklose Zeit als Interimstrainer von Manchester United. Seit 2022 sitzt der Fußballlehrer bei Österreichs Auswahl auf der Bank.
    Das zweite Achtefinal-Hinspiel an diesem Mittwoch gewann Inter Mailand gegen den FC Porto mit 1:0 (0:0).

    Nächste Spiele

    Dienstag, 7. März, 21 Uhr:
    Benfica Lissabon - FC Brügge
    FC Chelsea - Borussia Dortmund

    Mittwoch, 8. März, 21 Uhr:
    Tottenham Hotspur - AC Mailand
    Bayern München - Paris Saint-Germain

    Weitere Achtelfinal-Rückspiele am 14./15. März.
    Viertelfinal-/Halbfinal-Auslosung: 17. März, Viertelfinale: Hinspiele am 11./12. April, Rückspiele am 18./19. April,
    Halbfinale: Hinspiele am 9./10. Mai, Rückspiele am 16./17. Mai,
    Finale: 10. Juni in Istanbul.
    Die wichtigsten Begegnungen gibt es immer mittwochs ab 23 Uhr bei sportstudio.de und bei ZDFheute im Video.
    Quelle: ZDF

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