#service vom 24. April 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 24. April 2017

Was taugen Online-Portale für Neuwagen, Steuer: Arbeitszimmer zu Hause, Glassplitter im Hustensaft, Kosmetikprodukte mit Aloe vera.

Beitragslänge:
3 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.04.2018, 03:10

Online-Portale für Neuwagen im Test

Wer sein Auto online kauft, kann sparen – im Durchschnitt sind die Fahrzeuge im Netz rund 18 Prozent günstiger als der ausgewiesene Listenpreis. Der ADAC hat zehn Online-Anbieter auf Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und den Preis getestet. Nur ein Online-Portal für Neuwagen hat mit mangelhaft abgeschnitten: apl.de, mit gut abgeschnitten haben der Testsieger autohaus24.de und  carsagentur24.de – alle anderen Portale lagen im Mittelfeld.

Fazit des Autoclubs: Vergleichen lohnt sich! Zwischen den Portalen, aber auch mit dem stationären Händler. Der ist laut ADAC im Schnitt meist sechs Prozent teurer als ein Online-Portal. Dafür gibt es beim Händler die persönliche Beratung inklusive.

Arbeitszimmer zu Hause

Selbständige können in Ausnahmefällen auch dann ihr Arbeitszimmer von der Steuer absetzen, wenn im Betrieb ein Schreibtisch zur Verfügung steht, so der Bundesfinanzhof in seinem aktuellen Urteil (Aktenzeichen III R9/16 vom 22.02.2017).

Im konkreten Fall ging es um einen Logopäden, der in verschiedenen Praxen tätig ist, aber seine Büroarbeiten zu Hause erledigt. In der Begründung der Finanzrichter heißt es sinngemäß: ist der Büro-Schreibtisch am Arbeitsplatz nur eingeschränkt nutzbar, unter anderem wegen des Umfangs der Büroarbeiten und der Vertraulichkeit der Unterlagen, ist die Nutzung im Betrieb unzumutbar.

Glassplitter im Hustensaft

Der Arzneimittelhersteller tetesept ruft seinen Hustensaft Bronchial-aktiv alkohol-und zuckerfrei zurück. Es besteht Verletzungsgefahr durch Glassplitter. Betroffen ist die Chargennummer 794418 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2020. Der Hustensaft kann umgetauscht oder zurückgegeben werden – auch ohne Vorlage des Kassenzettels. 

Kosmetikprodukte mit Aloe vera

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat 21 Kosmetik- und Pflegeprodukte mit Aloe vera untersucht und festgestellt: Meistens ist weniger Aloe vera drin, als auf der Packung angezeigt.

Trotz großflächiger Abbildungen, befinden sich nur wenig Anteile des Direktsaftes in den Pflegeprodukten. In fünf Produkten wurden sogar umweltschädliche Plastikverbindungen entdeckt. Die Begriffe dafür, wie „Styrene oder Acrylates Copolymer“ sind ohne chemisches Insiderwissen nicht zu identifizieren. WISO-Tipp: Zur Pflege den Direktsaft auf der Haut verteilen.

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