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Messerangriff auf AfD-Kommunalpolitiker

In Mannheim ist ein AfD-Politiker laut Polizei verletzt worden, als er einen 25-Jährigen stellte, der Wahlplakate entfernte. ZDFheute live berichtet, was dazu bislang bekannt ist.

Videolänge:
15 min
Datum:
05.06.2024
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 05.06.2025

In Mannheim ist ein AfD-Kandidat für die Kommunalwahl mit einem Teppichmesser angegriffen worden. Der Politiker wurde nach Angaben seiner Partei an Ohr und Bauch verletzt. Der Vorfall ereignete sich am späten Dienstagabend, so die Polizei. Sie hat den mutmaßlichen Täter, einen 25-jährigen, festgenommen. Er soll zuvor mehrere Wahlplakate beschädigt und entwendet haben. Erst am Freitag war es in Mannheim zu einem Messerangriff gekommen, dabei wurde ein Polizist tödlich verletzt.

Bei dem 25-jährigen Tatverdächtigen ergaben sich bei der Festnahme laut Polizei deutliche Hinweise auf eine psychische Erkrankung, weshalb er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert wurde.

Thüringens CDU-Chef Mario Voigt verurteilte den Angriff: "Angriffe und Attacken als Mittel der politischen Auseinandersetzung sind absolut inakzeptabel! Egal gegen wen, egal von wem", schrieb Voigt auf der Plattform X. Wer Politiker angreife, greife damit auch die Demokratie an. "Wir werden das nicht hinnehmen."

Vermehrte Angriffe auf Politikerinnen und Politiker

In den vergangenen Wochen hat es immer wieder Angriffe auf Politikerinnen und Politiker gegeben. So wurde unter anderem der SPD-Mann Matthias Ecke in Dresden krankenhausreif geschlagen, eine Grünen-Politikerin bedroht und bespuckt.

Schon letzte Woche: Messerangriff in Mannheim

In Mannheim hatte am Freitag ein 25-jähriger Afghane mehrere Menschen mit einem Messer angegriffen. Die Tat ereignete sich an einem Info-Stand der islamkritischen Bewegung PAX Europa. Ein 29 Jahre alter Polizist, der einschritt, wurde dabei schwer verletzt. Am Sonntag starb der Beamte an seinen Verletzungen.

Der Angriff richtete sich offenbar gegen eine Veranstaltung der islamkritischen Initiative PAX Europa und Anti-Islam-Aktivist Michael Stürzenberger. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte sich tief erschüttert:

So darf es nicht weitergehen. Gewalt gefährdet, was unsere Demokratie stark gemacht hat.
Frank-Walter Steinmeier

Mit Material von: ZDF

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