Guten Abend,
Der Zeitpunkt von Sharmahds Hinrichtung sei offenbar kein Zufall, wie ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa in Teheran sagt. Der Iran habe sich zuletzt immer wieder über Deutschland empört:
Naim Kassim neuer Hisbollah-Anführer
Die Hisbollah im Libanon hat nach der Tötung ihres Anführers Nasrallah offenbar einen neuen Anführer ernannt. In einer Erklärung der Miliz ließ man heute verlauten, dass Nasrallahs Stellvertreter Naim Kassim zu seinem Nachfolger ernannt worden sei. Kassim führe die Hisbollah und den islamischen Widerstand in "edler Mission" an.
Kassim ist ein Gründungsmitglied der Hisbollah und wurde in einem Dorf im südlichen Libanon geboren. Er ist um die 70 Jahre alt, außerdem war er bereits 1992 Vize-Chef neben Nasrallah. Seit dessen Tod hat er bereits mehrfach Reden gehalten, die auch im Fernsehen übertragen wurden - wo er sich aufhält, ist unbekannt.
Alle Entwicklungen zum Nahost-Konflikt finden Sie jederzeit hier im Liveblog. Was heute im Ukraine-Krieg passiert ist
Den Menschen in der Ukraine droht indes ein schwieriger Winter. Denn auch mit Unterstützung der EU ergibt sich ein Defizit im Stromverbrauch. Große Teile der Energieversorgung sind zerstört, darunter fast alle Kohlekraftwerke und Wasserkraftwerke. Im Sommer beschoss Russland auch gezielt Umspannwerke und Infrastruktur nahe der verbliebenen Atomkraftwerke.
Viele Wohnblöcke aus Sowjetzeiten haben außerdem keine regulierbaren Heizungssysteme und verschwenden so jede Menge kostbare Energie. Landesweit werden neue Verteilsysteme eingebaut, doch die Fachkräfte dafür fehlen - teils weil sie in der Armee sind, teils weil sie das Land verlassen haben.
Manipulationsvorwürfe nach Georgien-Wahl
Zehntausende Georgierinnen und Georgier haben gestern gegen das umstrittene Wahlergebnis vom Wochenende protestiert. Offiziell hat die pro-russische Regierungspartei "Georgischer Traum" gewonnen, doch die Wahl war von Manipulationsvorwürfen überschattet worden. Die Protestierenden fordern Neu-Wahlen.
Und: Neue Hoffnung für Deutschland beim ESC?
Nach den größtenteils miesen Platzierungen der vergangenen Jahre will sich Stefan Raab wieder am deutschen Vorentscheid für den ESC beteiligen. Wie der NDR heute mitteilte, wird Raab gemeinsam mit RTL und ARD den Vorentscheid organisieren. Raab entdeckte 2010 Sängerin Lena Meyer-Landrut, die den Wettbewerb anschließend gewann und nahm 2000 selbst am ESC teil. Welche Rolle er bei dem Vorentscheid genau spielen wird, ist noch unbekannt.
Weitere Schlagzeilen
Grafik des Tages
Die Menschen in Süddeutschland sind am zufriedensten. Das ergibt der "Monitor Wohlbefinden 2024", der sich dieser Frage gewidmet hat. In den Metropolen München, Stuttgart, Nürnberg und Mannheim gaben 21,2 Prozent der Befragten an, "sehr zufrieden" zu sein. Wesentlich geringere Werte geben Menschen in Mittelstädten auf dem Land im Osten an und in Kleinstädten und Dörfern im Westen:
Mehr Details und wie ihre Region abgeschnitten hat, können Sie hier lesen:
Zahl des Tages
200.000 Leserinnen und Leser haben ihr Abo bei der Washington Post gekündigt - wohl eine Reaktion darauf, dass Eigentümer Jeff Bezos eine Wahlempfehlung von Kamala Harris in dem Blatt verhindert hat. Die Journalistenvertretung der "Washington Post" äußerte sich besorgt darüber, dass das Management sich offenbar in redaktionelle Angelegenheiten eingemischt habe.
Der US-Wahlkampf befindet sich in seiner finalen Phase - und Donald Trump lügt fleißig. Aber warum schadet ihm das eigentlich nicht? Im Gegenteil, es scheint ihm im Wahlkampf sogar zu nutzen. Woran das liegt, hat meine Kollegin Anna Kleiser recherchiert:
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Der Täter steckt in uns allen: Strafverteidiger Friedrich vertritt Straftäter in besonderen Kriminalfällen. Die Serie "
Schuld" basiert auf dem Bestseller von Ferdinand von Schirach und geht der Frage nach, wie "schuldige" Menschen beurteilt und bestraft werden sollen - und wie schwer ihre Schuld wiegt
. (Drei Staffeln mit vier Folgen von je rund 45 Minuten)Sehen Sie hier die erste Folge von Staffel 3:
Fast jeder hat in seinem Umfeld schon einmal rechtsextreme Äußerungen erlebt und weiß somit auch, wie schwierig es sein kann, gegen rechtsextremes Gedankengut anzukommen. "37 Grad" begleitet in der Doku "
Drei Frauen gegen Rechtsextremismus" Doritta, Karen und Nele, die immer wieder öffentlich ihre Stimmen gegen Rechtsextremismus erheben - und die nicht selten für ihr Engagement bedroht werden.
(29 Minuten) Genießen Sie Ihren Abend!
Anna Grösch und das gesamte ZDFheute-Team
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