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Gleichstellung im ZDF

"Das Zweite Deutsche Fernsehen, Anstalt des öffentlichen Rechts, fühlt sich dem Verfassungsauftrag des Artikel 3 GG in besonderem Maße verpflichtet. Das Gebot, Frauen und Männer im beruflichen Bereich gleich zu behandeln, ist durch besondere Maßnahmen zu verwirklichen. Benachteiligungen von Frauen im ZDF sind vor allem durch berufliche Förderung und bei der Besetzung von Planstellen in allen Vergütungsgruppen und Funktionen abzubauen."                                                                        

(Präambel zur Dienstvereinbarung Frauengleichstellungsplan vom 01. Januar 1995)

Aktive Gleichstellungspolitik

Das ZDF betreibt seit vielen Jahren aktive Gleichstellungspolitik. Es will Benachteiligungen von Frauen in allen Berufen, Vergütungsgruppen und Funktionen durch geeignete Maßnahmen beseitigen.
Das Ziel, Frauen und Männer gleich zu stellen, haben das ZDF und seine Personalräte damit schon vor Jahren verankert. Die Frauengleichstellung im ZDF ist seither mit Erfolg vorangekommen.
Die Anzahl der weiblichen Beschäftigten beträgt 50,9 Prozent.

Teilzeit

Als familienfreundliches Unternehmen bietet das ZDF seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten. Die Anzahl der Teilzeitbeschäftigten hat sich in dem genannten Zeitraum von Anfang des Jahres 1995 bis heute mehr als verdoppelt. Zum 31.12.2013 sind ca. 90% der Teilzeitbeschäftigten Frauen, die in unterschiedlichsten Teilzeitmodellen arbeiten. In den zurückliegenden Jahren lag der Prozentanteil zum Teil sogar noch deutlich über dieser Marke.
Das belegt, dass das Thema Teilzeit insbesondere für Frauen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen außerordentlich großen Stellenwert hat. Das ZDF ist dem Wunsch nach Teilzeit in ganz besonderer Weise nachgekommen.
Die Teilzeitquote der weiblichen Beschäftigten beträgt 33,5%.

Frauen in Führungsfunktionen

Der Gesamtanteil von Frauen in Führungsfunktionen liegt im Oktober 2016 bei 40 Prozent.

Ausblick

Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung sind Frauen nach wie vor in den oberen und obersten Leitungsfunktionen, in den entsprechenden Vergütungsgruppen und in manchen, insbesondere technischen Berufen unterrepräsentiert.
Die Gewinnung von produktionstechnischem Nachwuchs ist und bleibt dem ZDF auch in Zukunft ein besonderes Anliegen.

Die Gleichstellungsbeauftragte

Die Dienstvereinbarung ist auch Grundlage für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten im ZDF. Sie wird jeweils für drei Jahre vom Intendanten im Einvernehmen mit den Personalräten berufen.
Seit dem 1. April 2010 ist Marita Lewening die Gleichstellungsbeauftragte des ZDF.
Die Gleichstellungsbeauftragte soll die Realisierung der Gleichstellungsziele im ZDF mit gewährleisten, sie berät dazu die Fachbereiche, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, entwickelt Initiativen oder ist beteiligt an Konzepten, z.B. der internen Personalentwicklung. Einmal jährlich berichtet die Gleichstellungsbeauftragte dem Intendanten, den Personalräten und den Gremien des ZDF über die aktuelle Entwicklung.

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