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12345 ist kein gutes Passwort!

Es ist wichtig, dass wir sichere Passwörter benutzen. Aber welche Passwörter sind denn sicher? "12345" ist es auf jeden Fall nicht - so viel können wir schon mal verraten!

Datum:

Ihr habt "12345", "asdf", "Passwort" oder euer Geburtsdatum irgendwo als Passwort verwendet? Dann solltet ihr das unbedingt ändern! Warum? Diese Wörter kann man super leicht erraten.

Tastatur und Bildschirm mit Passwortabfrage.

Warum wir überhaupt Passwörter brauchen

Die beliebtesten deutschen Passwörter 2020. Symbolbild
Passwörter im Internet funktionieren wie ein Schloss. Nur wer den Code kennt oder den Schlüssel bei sich hat, kann es öffnen.
Quelle: HPI Hasso-Plattner-Institut/obs

Viele Internetseiten, Konten und Programme werden mit einem Passwort gesichert. Und zwar immer dann, wenn niemand außer einem selbst (oder eine bestimmte Gruppe) Zugang zu einer bestimmten Seite haben soll. Das ist zum Beispiel das Postfach für die E-Mails, die Lernplattform oder auch das Bankkonto. Schließlich soll keine andere Person vertrauliche Nachrichten lesen oder das Geld benutzen. Immer wieder gibt es Menschen, die genau das versuchen - also Daten klauen wollen. Damit euch das nicht passiert, solltet ihr ein möglichst starkes Passwort verwenden. Wie das funktioniert, erfahrt ihr jetzt.

Der logo!-Passwort-Check

✓ Dos:

  1. Euer Passwort sollte möglichst lang sein. Mindestens acht bis 15 Buchstaben und Zeichen, sagen Experten. Je länger, desto schwerer zu knacken.
  2. Gleichzeitig sollte euer Passwort möglichst viele verschiedene Zeichen haben - also kompliziert sein. Nutzt deshalb Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, Satzzeichen oder Sonderzeichen (! $ § <+ ' # ...).

✗ Don'ts:

  1. Nehmt keine Wörter, die im Wörterbuch stehen. Manche Passwort-Knacker nutzen Listen mit Wörtern, die mit einem speziellen Programm in Sekundenschnelle ausprobiert werden. Das Wort "logo" könnte als Passwort also schnell geknackt werden. Das gilt übrigens auch für gängige Buchstabenfolgen wie etwa "asdf", diese Buchstaben sind auf der Tastatur direkt nebeneinander.
  2. Nehmt nie dasselbe Passwort für unterschiedliche Konten, Seiten oder Dienste. Sonst haben Hacker, die euer Passwort geknackt haben, direkt Zugriff auf alle eure Daten.
  3. Nehmt niemals persönliche Infos, wie euren Namen oder Geburtsdatum als Passwort. Damit macht ihr es den Daten-Klauern echt zu einfach!
Vater schaltet den Computer mit seinem Passwort frei
So ein Passwort muss man sich gut überlegen. Am besten lasst ihr euch von euren Eltern dabei helfen.
Quelle: imago/photothek

Pro-Tipp für ein sicheres Passwort:

Denkt euch einen Satz aus, in dem auch eine Zahl vorkommt. Dann nehmt ihr jeweils die Anfangsbuchstaben und für die Zahl nehmt ihr die Nummer und voilà, ihr habt euer Passwort. Keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist. Hier ein Beispiel:

  • Merk-Satz: "Ich gucke logo! sieben Tage die Woche und liebe es!"
  • Ergibt folgendes Passwort: "Igl7TdWule!"

Jetzt könnt ihr sogar noch ein paar Sonderzeichen reinbasteln. Etwa so: "Igl!7TdWu<3e!". Das Ausrufezeichen, weil hinter logo! immer ein Ausrufezeichen kommt und das "<3" weil das aussieht wie ein Herz und für "liebe" in dem Satz steht.

Der Vorteil: Durch den Satz könnt ihr euch euer Passwort gut merken. Für andere sieht das aus wie Kauderwelsch und ist daher nicht so einfach zu erraten.

Diesen Text hat Johanna für euch geschrieben.

logo! - Ändere-Dein-Passwort-Tag 

Darum sind sichere Passwörter wichtig.

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