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Tag der Pressefreiheit

Journalistinnen und Journalisten sollten frei berichten können, ohne dabei beleidigt, bedroht oder behindert zu werden. Das klappt aber nicht überall.

Datum:
Verschiedene Zeitungen liegen übereinander

Was passiert in einer Stadt, in Deutschland und anderswo auf der Welt? Darüber zu berichten, ist die Aufgabe von Journalistinnen und Journalisten. Sie informieren die Menschen über wichtige Dinge.

Pressefreiheit in Deutschland

In Deutschland garantiert das die Pressefreiheit. Dieses Recht steht im Grundgesetz, in dem die wichtigsten Regeln des Landes festgehalten sind. Pressefreiheit bedeutet auch: Journalistinnen und Journalisten dürfen sich überall Informationen beschaffen. Und niemand darf ihnen sagen, was sie berichten sollen. Das Recht soll dafür sorgen, dass sie ihre Arbeit ohne Angst vor Strafen machen können. 

Auf einer Glasscheibe sind mehrere Wörter eingeritzt, unter anderem das Wort "Pressefreiheit".
Die Pressefreiheit steht im wichtigsten Gesetzbuch Deutschlands - im Grundgesetz.
Quelle: dpa

Immer mehr gewaltsame Angriffe

Logo "Reporter ohne Grenzen"
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" beobachtet seit 2013, wie es um die Pressefreiheit weltweit bestellt ist.
Quelle: imago

Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" beobachtet seit 2013 regelmäßig, wie es um die Pressefreiheit in Deutschland bestellt ist. Dabei hat sie festgestellt, dass es noch nie so viele gewaltsame Angriffe auf Journalistinnen und Journalisten gab wie im Jahr 2021. Die meisten Vorfälle habe es bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gegeben.

Wenn Journalistinnen und Journalisten eingeschüchtert oder bedroht werden, dann ist ihre Arbeit eingeschränkt. Fachleute fordern deshalb, dass ihre Arbeit auch in Deutschland noch besser geschützt wird.

Pressefreiheit weltweit

"Reporter ohne Grenzen" überprüft nicht nur die Pressefreiheit in Deutschland, sondern weltweit. Dabei checkt die Organisation in 180 Ländern, wie frei Journalistinnen und Journalisten tatsächlich arbeiten können und erstellt daraus eine Rangliste. Generell hat sie herausgefunden, dass sich die Situation der Journalistinnen und Journalisten durch Kriege und Krisen weltweit verschlechtert hat.

Mikrofone von Journalisten. Symbolbild
Nicht überall auf der Welt können Journalistinnen und Journalisten ihren Beruf frei ausüben.
Quelle: Frank Molter/dpa

Deutschland liegt in dieser Liste relativ weit vorne, rutscht aber im Vergleich zum Vorjahr drei Ränge nach hinten auf Platz 16. Besonders schlecht steht es um die Pressefreiheit in den Ländern Eritrea und Nordkorea. Laut "Reporter ohne Grenzen" haben dort die jeweiligen Regierungen die komplette Kontrolle über alles, was in den Medien berichtet wird. Seit dem Krieg habe sich außerdem auch die Pressefreiheit in Russland und der Ukraine sehr verschlechtert.

Auf Platz 1 dieser Weltrangliste liegt Norwegen und das zum sechsten Mal in Folge. Hier können die Journalistinnen und Journalisten besonders frei arbeiten, weil sie kaum oder gar nicht von anderen an ihrer Arbeit gehindert werden.

Warum ist der Tag der Pressefreiheit am 3. Mai?

Pressefreiheit in Gefahr (2-3) -...
Eine Frau macht darauf aufmerksam, dass nicht überall auf der Welt frei berichtet werden kann.
Quelle: ZDF

Der Internationale Tag der Pressefreiheit am 3. Mai hat mit der "Erklärung von Windhuk“ zu tun. Windhuk ist die Hauptstadt des afrikanischen Landes Namibia. Dort haben sich am 3. Mai 1991 afrikanische Journalisten und Chefs von Verlagen getroffen. Gemeinsam haben sie die "Erklärung von Windhuk“ geschrieben.

Darin steht, dass jeder Journalist überall auf der Welt das Recht hat, über Ereignisse zu berichten. Dabei darf ihm niemand verbieten, bestimmte Dinge zu sagen. Der Internationale Tag der Pressefreiheit erinnert auch daran, dass manche Menschen versuchen, die Arbeit von Journalisten zu behindern.

Diesen Text haben Johanna, Simone und die kinder-dpa geschrieben.

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