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Politik | Politbarometer - Saarland: Klare Mehrheit für Große Koalition

Kurz vor der Landtagswahl im Saarland scheint nur eine Große Koalition sicher möglich, für Rot-Rot könnte es knapp reichen. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer Extra.

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40 Jahre Politbarometer

Nachrichten | heute - in Deutschland - 40 Jahre Politbarometer

Seit vier Jahrzehnten dreht sich beim ZDF- “Politbarometer“ alles um die Meinung der Deutschen zur politischen Lage im Land. Zum Jubiläumsgeburtstag blickt das ZDF zurück auf die Arbeit der Forschungsgruppe Wahlen.

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Nachrichten

Politik 08:19

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UNICEF: Fast 500.000 Kinder im Jemen in akuter Gefahr

Zwei Jahre nach Kriegsausbruch leiden im Jemen nach Angaben von UNICEF immer mehr Kinder an wachsender Armut, Hunger und Krankheiten. Fast 500.000 Kinder seien in Folge der extremen Nahrungsmittelunsicherheit und des Zusammenbruchs der Wasserversorgung in vielen Städten von akuter schwerer Mangelernährung betroffen. Eine internationale Koalition unter der Führung Saudi-Arabiens versucht seit 2015, vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen zu vertreiben. Diese haben Teile des Landes unter ihre Kontrolle gebracht.

United Airlines erntet Kritik mit Leggings-Verbot

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat zwei Teenagern den Einstieg ins Flugzeug verboten, weil sie Leggings trugen, und damit einen Sturm der Empörung ausgelöst. Die beiden Mädchen waren am Gate zurückgewiesen worden. Ein weiteres Mädchen hatte Berichten zufolge ein Kleid über ihre Leggings gezogen, um an Bord gehen zu dürfen. Die Fluggesellschaft verteidigte ihr Vorgehen. Bei den Mädchen habe es sich um Besitzerinnen eines besonderen Ausweises für Angehörige und Freunde von United Airlines-Mitarbeitern gehandelt, für die ein spezieller Dresscode gelte.

Südkoreas Staatsanwaltschaft beantragt Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin

Südkoreas Staatsanwaltschaft will einen Haftbefehl gegen Ex-Präsidentin Park Geun Hye beantragen. Dies teilte die Behörde am Montag mit. Park wird vorgeworfen, Schmiergeld von Firmenbossen wie etwa Samsung-Chef Jay Y. Lee entgegengenommen zu haben. Sie bestreitet, etwas Falsches getan zu haben. Park war am 10. März ihres Amtes enthoben worden, als auch das Verfassungsgericht einen entsprechenden Parlamentsbeschluss gegen sei bestätigte. Aus Sicht der Richter hatte sie ihrer Freundin Choi Soon Sil die Einmischung in Regierungsgeschäfte erlaubt.

Bürgerliche gewinnen Parlamentswahl in Bulgarien

In Bulgarien hat die bürgerliche GERB amtlichen Angaben zufolge die Parlamentswahl gewonnen. Für die Bürgerlichen stimmten 32,58 Prozent der Wähler, teilte die Zentrale Wahlkommission am Montag nach Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen mit. Bei der vorgezogenen Wahl am Sonntag kamen die Sozialisten (Ex-KP) auf Platz zwei mit 26,82 Prozent der Stimmen. Es ist die dritte Wahl in vier Jahren in Bulgarien. Sie wurde nötig nachdem die Regierung zurückgetreten war. Ihr Kandidat hatte zuvor die Präsidentenwahl verloren.

Brasilien: Proteste gegen Korruption

Angesichts der massiven Korruptionsvorwürfe gegen brasilianische Politiker haben zahlreiche Menschen in mehreren Städten des südamerikanischen Landes gegen Bestechung und Vorteilsnahme im Amt protestiert. Die landesweiten Proteste am Sonntag mit Schwerpunkten in Brasilia, Rio de Janeiro und Sao Paulo fielen allerdings deutlich kleiner aus, als die Massenproteste in den vergangenen Jahren. Die Demonstranten forderten eine Fortsetzung und Beschleunigung der Korruptionsermittlungen um den staatlichen brasilianischen Ölkonzern Petrobras.

Türken in Deutschland stimmen über Verfassungsreform ab

In Deutschland lebende Türken können von Montag an bundesweit über die Verfassungsreform in der Türkei zur Einführung eines Präsidialsystems abstimmen. Rund 1,4 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, noch vor ihren Landsleuten in der Türkei über die Änderungen abzustimmen, die Präsident Recep Tayyip Erdogan mehr Macht verschaffen würden. Die Abstimmung wird überschattet von einer schweren Krise im deutsch-türkischen Verhältnis. Abgestimmt wird in Deutschland generell in den Generalkonsulaten.

USA: Demokraten bieten Zusammenarbeit bei Gesundheit an

In den USA haben die Demokraten den Republikanern ihre Bereitschaft signalisiert, an einer Gesundheitsreform mitzuarbeiten. Der demokratische Oppositionsführer im Senat, Schumer, sagte am Sonntag in einem Interview des Senders ABC, die Demokraten seien bereit, mit dem Republikanern zusammenzuarbeiten, wenn diese damit aufhörten, den "Affordable Care Act" (Obamacare) abschaffen und untergraben zu wollen. "Obamacare" sei nicht perfekt. Schumer ging Trump scharf an. Dieser habe "ein grundsätzliches Fehlen von Kompetenz" gezeigt.

Sturmwarnung an Australiens Küste: Tausende fliehen

Wegen eines drohenden Wirbelsturms haben an Australiens Nordostküste am Montag mehrere tausend Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Der Zyklon namens Debbie bewegt sich nach Angaben der Wetterbehörden vom Meer mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometer auf die Gemeinden Townsville und Bowen im Bundesstaat Queensland zu. Mehr als 5.500 Menschen mussten ihre Häuser räumen. Befürchtet wird, dass der Sturm auf die Küste trifft, wenn gerade Flut ist. Dies könnte auch noch zu erheblichen Überschwemmungen führen.

Nordirland drohen wieder Neuwahlen

Einen Tag vor Ablauf der Frist für die Regierungsbildung in Nordirland hat die katholisch-republikanische Sinn-Fein-Partei die Verhandlungen abgebrochen. "Der Gesprächsprozess ist am Ende", teilte die Parteichefin O'Neill via Parteiwebseite mit. Schuld daran seien der ehemalige Koalitionspartner, die protestantische Partei, und die britischen Regierung. Als Folge des Bürgerkriegs gilt in Nordirland ein Abkommen, wonach die Koalition stets aus der stärksten protestantischen und der stärksten katholischen Partei gebildet werden muss. Erst im März hatte es Neuwahlen gegeben.

Sechs humanitäre Helfer im Südsudan getötet

Bei einer Attacke im Südsudan sind sechs humanitäre Helfer getötet worden. Das teilte der für das Bürgerkriegsland zuständige Hilfskoordinator der Vereinten Nationen, Eugene Owusu, mit. Es handelt sich um den schlimmsten Angriff auf Entwicklungshelfer seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2013. Der Überfall ist der jüngste in einer Reihe von Angriffen auf humanitäre Mitarbeiter im Südsudan. Mindestens zwölf von ihnen wurden in diesem Jahr getötet, seit Beginn des Bürgerkriegs sind es 79. Der Südsudan zählt zu den größten humanitären Krisenherden der Welt.

Tupperware will Verkaufspartys mit "Studios"

Der US-Plastikdosen-Hersteller Tupperware will sein Erfolgsmodell Verkaufspartys stärken. Dafür setzt das Unternehmen auf "Studios". Die Einrichtungen dienten in erster Linie der Aus- und Weiterbildung der Verkäuferinnen, sagte Vorstandschef Rick Goings. Zudem solle so die Bindung zum Unternehmen gestärkt werden, etwa indem keine langen Wege mehr zum Lager nötig seien. Doch auch die Verbraucher selbst hat Goings im Blick: In den "Studios" könnten sie einzelne Produkte kaufen, möglich seien zudem Kochkurse zur Präsentation der Ware.

Ägyptisches Gericht: 56 Haftstrafen nach Flüchtlingsboot-Unglück

Ein ägyptisches Gericht in der Hafenstadt Rosetta hat 56 Haftstrafen zwischen sieben und 14 Jahren wegen fahrlässiger Tötung und Menschenhandel im Zusammenhang mit einer Flüchtlingstragödie verhängt. Das Boot mit Ziel Italien war im September mit bis zu 450 Menschen an Bord vor Rosetta gekentert. Bei dem Unglück waren mindestens 202 Menschen ums Leben gekommen. Helfer und Fischer hatten mindestens 169 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Nach Angaben von Überlebenden saßen bei dem Unglück viele Flüchtlinge im Laderaum des Bootes fest.

Zur Person

  • Matthias Fornoff leitet die Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen und präsentiert als Moderator das Politbarometer, Wahl- und Sondersendungen.

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