Politbarometer

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Politik | Politbarometer - Saarland: Klare Mehrheit für Große Koalition

Kurz vor der Landtagswahl im Saarland scheint nur eine Große Koalition sicher möglich, für Rot-Rot könnte es knapp reichen. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer Extra.

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40 Jahre Politbarometer

Nachrichten | heute - in Deutschland - 40 Jahre Politbarometer

Seit vier Jahrzehnten dreht sich beim ZDF- “Politbarometer“ alles um die Meinung der Deutschen zur politischen Lage im Land. Zum Jubiläumsgeburtstag blickt das ZDF zurück auf die Arbeit der Forschungsgruppe Wahlen.

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Nachrichten

Wirtschaft 22:40

Politik 22:08

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Politik 21:34

Wirtschaft 21:05

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Panorama 18:42

Politik 18:14

Panorama 17:45

Merck erhält in den USA erste Zulassung für neues Krebsmittel

Der Pharmakonzern Merck hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für seine Krebsimmuntherapie Avelumab erhalten. Damit ließ die FDA erstmals ein Medikament gegen metastasierten Merkelzellkarzinom, eine seltene und bösartige Form des Hautkrebses, zu. Merck erwartet in diesem Jahr auch in der EU die Zulassung für das Krebsmittel. Das Unternehmen forscht auch zur Behandlung von Lungen-, Nieren-, Magen- und Eierstockkrebs. Die Immuntherapie gilt als eines der vielversprechendsten Felder der Krebsmedizin.

Politbarometer: CDU im Saarland vor SPD

Wenn schon jetzt die Wahl zum saarländischen Landtag wäre, dann käme die CDU auf 37 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche), die SPD auf 32 Prozent (unverändert), die Linke auf 12,5 Prozent (plus 0,5), die Grünen auf 4,5 Prozent (plus 0,5), die FDP auf 4,0 Prozent (unverändert) und die AfD auf 6 Prozent (minus 1). Von den Befragten sind sich 36 Prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.

UN-Flüchtlingshilfswerk befürchtet 250 tote Migranten im Mittelmeer

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR befürchtet, dass bei einem Bootsunglück auf dem Mittelmeer bis zu 250 Menschen ums Leben gekommen sein könnten. Es wurden bislang zwei gekenterte Schlauchboote vor der libyschen Küste gefunden. Fünf Leichen wurden in der Nähe geborgen, sagte eine Sprecherin der Retter von Pro Activa Open Arms. Der Rest sei verschwunden. Auf jedem Boot könnten mehr als 120 Menschen gewesen seien. Im Mittelmeer kentrn immer wieder Flüchtlingsboote bei dem Versuch von Afrika nach Europa zu gelangen.

USA: Abstimmung zur Gesundheitsreform verschoben

In letzter Minute haben die Republikaner im US-Repräsentantenhaus die für den Donnerstag geplante Abstimmung über ein neues Gesundheitsgesetz verschoben. Der Schritt ist eine Schlappe für den US-Präsident Donald Trump, der in seinem Wahlkampf damit warb Obamacare abzuschaffen. Zuvor hatte das Weiße Haus noch versucht, konservative Republikaner in Gesprächen für Trumps Gesundheitsreformpläne zu gewinnen. 25 Abgeordnete hatten angekündigt nicht für das neue Gesetz zu stimmen. Die Abstimmung soll nun am Freitag stattfinden.

Kein Ergebnis im Gerichtsstreit um Bonus für Ex-VW-Manager

Die Verhandlung am Arbeitsgericht Braunschweig zwischen dem früheren VW-Mitarbeiter Heinz Jakob Neußer und Volkswagen hat kein Ergebnis gebracht. Neußer fordert vom Autobauer die Nachzahlung eines Bonus von rund 1,4 Millionen Euro für das Jahr 2015. Nächster Verhandlungstag ist für den 27. Juni geplant. Neußer und ein Verterter des Wolfburger Konzerns werden erwartet. Neußer ist seit September 2015 freigestellt. Er gehört zu den sieben VW- Mitarbeitern, gegen die im Abgas- Skandal bislang Strafanzeige in den USA gestellt wurde.

Hollande-Vertrauter unterstützt offenbar Elyseeanwärter Macron

Der französische Präsidentschaftskandidat Macron wird erstmals von einem Regierungsmitglied unterstützt. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf Vertraute, dass sich der sozialistische Verteidigungsminister Le Drian im Regionalrat der Bretagne für Macron ausgesprochen habe. Le Drian gilt als langjähriger Vertrauter von Präsident Francois Hollande, der sich nicht wieder zur Wahl stellt. Beobachter werten den Schritt des Ministers als ein Affront gegen den als stramm links geltenden sozialistischen Spitzenkandidaten Benoit Hamon.

Haribo will künftig auch in den USA produzieren

Der Süßwaren-Hersteller Haribo will in Zukunft auch in den USA Goldbären produzieren. Das deutsche Unternehmen wolle im US-Bundesstaat Wisconsin seinen ersten Produktionsstandort in den Vereinigten Staaten bauen, wie der Konzern mitteilte. Als Begründung für die Wahl nannte Haribo-Chef Hans Guido Riegel, dass Haribo das "am schnellsten wachsende Süßwaren-Unternehmen in den USA" sei. Die neue Fabrik soll ab 2020 die bunten Süßigkeiten herstellen. Das Bonner Traditionsunternehmen beschäftigt weltweit knapp 7.000 Mitarbeiter.

Bestes Sachbuch und beste Übersetzung ausgezeichnet

Bei der Leipziger Buchmesse sind das beste Sachbuch und die beste Übersetzung ausgezeichnet worden. In der Kategorie Sachbuch/Essayistik wurde Barbara Stollberg-Rilinger für ihre Biografie über die Habsburger-Kaiserin Maria Theresia geehrt. Darin habe die Historikerin Klischees beiseitegeschoben und damit einen neuen Blick auf die Kaiserin ermöglicht, urteilte die Jury. Für ihre Übersetzung aus dem Chinesischen des Werkes "Die Reise in den Westen" wurde Eva Lüdi Kong ausgezeichnet. Die Preisträgerin stammt aus der Schweiz und lebte 25 Jahre in China. Leipzig: Literatur über Demokratie

Trump muss um Abstimmungserfolg bei Gesundheitsreform bangen

Kurz vor dem geplanten Votum des US- Repräsentantenhauses über das Gesundheitswesen muss US-Präsident Donald Trump um die Zustimmung bangen. Mindestens 25 Abgeordnete seiner Partei hatten angekündigt nicht für die Trump-Alternative der bisherigen "Obama-Care" zu stimmen. Höchstens 22 Abweichler könnte sich die Republikaner erlauben. Der neue Entwurf sieht unter anderem vor die Versicherungspflicht für alle abzuschaffen. Der frühere US-Präsident Obama verteidigte sein Gesetzeswerk und warnte vor einer Verschlechterung der Versorgung für zahlreiche US-Bürger.

Südamerika: Bahnlinie vom Atlantik zum Pazifik soll kommen

Das Projekt einer Bahnlinie vom Atlantik zum Pazifik in Südamerika hat eine entscheidende Hürde genommen. Brasilien will den Bau der 3.750 Kilometer langen Zugstrecke unterstützen, wie das brasilianische Außenministerium bei einem Treffen in La Paz mitteilte. Bisher waren nur Bolivien und Peru Befürworter. Die Strecke soll in Santos am Atlantik starten, über Bolivien bis an die Pazifikküste in Peru enden. Deutsche und Schweizer Unternehmen hoffen auf Bauaufträge bei dem Mammut-Projekt. Die Kosten werden auf etwa 13 Milliarden Euro (14 Mrd. US-Dollar) geschätzt.

Regierung: Kluft zwischen Arm und Reich untergräbt Vertrauen in Demokratie

Die große Kluft zwischen Arm und Reich droht nach Einschätzung der Bundesregierung das Vertrauen vieler Menschen in die Demokratie in Deutschland zu untergraben. Es gebe eine "verfestigte Ungleichheit bei den Vermögen", sagte Sozialministerin Nahles (SPD) in Berlin unter Berufung auf ihren neuen Armuts- und Reichtumsbericht. "Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens, die untere Hälfte nur ein Prozent." Kluft zwischen Arm und Reich wächst

Belletristik-Preis geht an Natascha Wodin

Natascha Wodin ist mit dem diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik geehrt worden. Sie erhält die Auszeichnung für ihr Buch "Sie kam aus Mariupol". Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. Die 71-jährige Schriftstellerin ist als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter in Fürth geboren worden. In ihrem ausgezeichneten Werk setzt Wodin sich mit ihrer Familiengeschichte auseinander. Sie geht darin auf die Suche nach ihrer Mutter, die von den Nazis zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt wurde und sich später das Leben nahm.

Zur Person

  • Matthias Fornoff leitet die Hauptredaktion Politik und Zeitgeschehen und präsentiert als Moderator das Politbarometer, Wahl- und Sondersendungen.

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