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Update am Abend : Weniger schlimm ist auch schon besser

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ZDFheute Update

Guten Abend,

Sparen bei Kleidung, Lebensmitteln, Autofahrten - knapp zwei Drittel der Verbraucher haben wegen der Inflation ihre Ausgaben eigeschränkt, so eine Umfrage der Verbraucherzentralen. Weitere 20 Prozent rechnen damit, dass sie es künftig tun müssen.

Trübe Aussichten also? Hatten doch sinkende Sprit-, Öl- und Importpreise und weniger Teuerung bei Erzeugern und Großhändlern zuletzt Hoffnungen auf einen Rückgang des Preisanstiegs genährt. Bundesbank-Chef Joachim Nagel dämpfte in dieser Woche zu viel Vorfreude: Die Teuerungsrate dürfte noch eine Weile auf hohem Niveau bleiben, bevor es deutlich nach unten geht. Fürs kommende Jahr jedenfalls hält er im Schnitt "eine Sieben vor dem Komma" für wahrscheinlich. Immerhin, möchte man meinen, besser als die zuletzt 10,4 Prozent im Oktober.

Nicht mehr ganz so düster auch die Stimmung in der deutschen Wirtschaft: Der Ifo-Geschäftsklimaindex, wichtiger Gradmesser für die Konjunkturentwicklung, stieg im November überraschend deutlich. Die Rezession dürfte "weniger tief ausfallen als viele erwartet haben", so Ifo-Präsident Clemens Fuest.

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Das sehen auch Marktbeobachter so. Die Unternehmen seien nicht mehr "so uferlos pessimistisch", urteilt KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer erwartet zwar weiterhin eine Rezession, "mehr denn je aber keinen wirtschaftlichen Kollaps". "Mehr Zuversicht" sieht auch Ulrich Kater von der Dekabank: "Die Rezession verliert ihren Schrecken." Weniger schlimm ist auch schon besser.

Und was heißt das für die Verbraucher? Der Ifo-Befragung zufolge wollen weniger Unternehmen ihre Preise in den kommenden drei Monaten erhöhen - 46,7 Prozent statt noch 51,3 Prozent im Oktober. Noch keine "Entwarnung" in Sachen Inflation, so die Ifo-Experten, aber "der Preiserhöhungsdruck nimmt etwas ab". Wie gesagt: immerhin.

Was heute im Ukraine-Krieg passiert ist

Moskau verlegt Elitetruppe wohl in den Donbass: Der britische Geheimdienst geht davon aus, dass Russland große Teile seiner Luftlandeeinheiten in die Ostukraine verlegt hat.

Kein Strom in weiten Teilen Kiews: Die ukrainischen Behörden melden schwere russische Luftangriffe im ganzen Land. Nach Angaben von Bürgermeister Klitschko sind 70 Prozent der Hauptstadt ohne Wasser und Strom. Auch in Cherson ist die Versorgungslage schlecht, viele Menschen fliehen, ohne zu wissen, ob sie jemals zurückkommen, wie dieser Beitrag hier zeigt.

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Neun Monate Ukraine-Krieg: Russlands Angriff und Kiews Gegenoffensive - das Zeitraffer-Video zeigt, wie sich der Frontverlauf in der Ukraine entwickelt hat.

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Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zu Russlands Angriff auf die Ukraine.

Was darüber hinaus wichtig ist

"Haben keinen Schuss mehr frei": Am Tag nach der WM-Auftaktpleite gegen Japan stellt sich Fußball-Bundestrainer Flick der Presse. Er macht klar: Gegen Spanien geht es am Sonntag schon um alles. Tatsächlich droht schon nach dem zweiten Spiel das WM-Aus - hier die Szenarien im Überblick.

Hansi Flick über die Niederlage beim Auftaktspiel

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Streit über EU-Gaspreisdeckel geht in nächste Runde: Beim Energieminister-Treffen in Brüssel blockieren Staaten wie Spanien und Italien Notfallmaßnahmen für gemeinsame Gaseinkäufe und schnellere Genehmigungen etwa von Solaranlagen. Prinzipiell sei man sich hier zwar einig, so Staatssekretär Giegold. Formale Beschlüsse soll es aber erst bei einem weiteren Treffen Mitte Dezember geben. Grund sei, dass viele Staaten gleichzeitig den Gaspreisdeckel beschließen wollten, über den aber weiter Streit herrscht.

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Menschenrechtsrat fordert unabhängige Untersuchung im Iran: Die Mehrheit in dem UN-Gremium stimmt für den Vorstoß Deutschlands und Islands. Eine unabhängige Kommission soll das gewaltsame Vorgehen der Führung in Teheran gegen die Protestbewegung dokumentieren und Beweismaterial sammeln, um Verantwortliche eines Tages zur Rechenschaft ziehen zu können.

Jede Stunde werden 13 Frauen Opfer von Gewalt: Im vergangenen Jahr haben rund 143.000 Menschen in Deutschland Gewalt von ihrem Partner oder Ex-Partner erfahren - das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. In etwa 80 Prozent der Fälle sind die Opfer Frauen.

Grafik: Gewalt in Partnerschaften
Quelle: ZDF

Die Corona-Pandemie heute und vor einem Jahr: Wellenbrecher und Impfpflicht - das waren die Corona-Debatten im vergangenen Herbst. Gesundheitsminister Lauterbach erwartet auch für diesen Winter eine Corona-Welle und kritisiert die Bundesländer, die die Maßnahmen abschaffen. Aber wie sieht heute das Pandemie-Geschehen im Vergleich zum Vorjahr aus? Kollege David Metzmacher wirft einen Blick auf die Zahlen.

Aktuelle Corona-Zahlen und -Grafiken zur Situation in Ihrem Landkreis und zur allgemeinen Lage in Deutschland.

Weitere Schlagzeilen

Zahl des Tages

Grafik: Fast 240.000 vorzeitige Todesfälle
Quelle: ZDF

Trotz besserer Luftqualität sind 2020 rund 240.000 Menschen in der EU durch die Feinstaubbelastung in ihrer Umgebung vorzeitig gestorben. Diese Schätzzahl veröffentlichte die EU-Umweltagentur EEA. Menschen, die in Städten leben, sind demnach besonders gefährdet: Fast alle Stadtbewohner seien Feinstaubwerten ausgesetzt, die über den Richtwerten der Weltgesundheitsorganisation liegen.

Gesagt

Ja. Ist nicht so schlimm, wie Sie denken, oder?

Das sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser im Stadion zu FIFA-Chef Infantino, nachdem dieser sie fragte, "ob das die Binde ist", die sie um ihren Arm trägt. Hier ihr Statement dazu in der Bundespressekonferenz.

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Streaming-Tipps für den Feierabend

Sie steckt zum Beispiel hinter Demeter-Produkten: die Anthroposophie. Nachhaltige Bio-Landwirtschaft, Inbegriff des Guten. Aber was ist da dran? Dieser Frage geht ZDFzoom nach in der Doku Anthroposophie - gut oder gefährlich? (28 Minuten)

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Der Traum vom Eigenheim scheint für viele Jüngere geplatzt: Die Preise auf dem Immobilienmarkt sind jahrelang nur gestiegen. Wem gehört die Stadt? Bei Sag's mir treffen eine Immobilieninvestorin und eine Miet-Aktivistin aufeinander. (20 Minuten)

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Thorsten Duin und das gesamte ZDFheute-Team

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