Netanjahus Büro: Einigung bei Geisel-Frage erzielt
Waffenruhe-Deal:Netanjahus Büro: Einigung bei Geisel-Frage erzielt
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Diese Woche hatten die Vermittler eine Einigung auf eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Freilassung von Geiseln verkündet. Laut Israel wurde sich nun abschließend geeinigt.
Die Verhandlungen über eine Waffenruhe im Gaza-Krieg haben die letzten Hürden überwunden. Nach Angaben von Netanjahus Büro sind nun auch die letzten Einzelheiten geklärt worden.17.01.2025 | 1:17 min
Das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat eine Einigung über ein Abkommen zur "Freilassung der Geiseln" gemeldet. Am Freitag erklärte das Team:
Der Ministerpräsident (...) wurde vom Verhandlungsteam darüber informiert, dass eine Einigung über die Freilassung der Geiseln erzielt wurde.
„
Büro von Netanjahu
Netanjahu habe das Sicherheitskabinett angeordnet, später am Freitag zusammenzutreten. "Die Regierung wird dann zusammentreten, um das Abkommen zu genehmigen", hieß es weiter.
Die letzten Einzelheiten zur Waffenruhe sind geklärt. Ob das Abkommen die Lage in Nahost auch langfristig beruhigen könnte, weiß ZDF-Korrespondent Thomas Reichart.17.01.2025 | 2:12 min
Netanjahu: Vorbereitungen werden getroffen
Die Familien der Geiseln seien informiert worden, fuhr Netanjahus Büro fort. Es würden Vorbereitungen getroffen, die freigelassenen Geiseln bei ihrer Rückkehr zu empfangen.
Nach monatelangen indirekten Verhandlungen zwischen der radikal-islamistischen Terrororganisation Hamas und Israel hatten die Vermittlerstaaten Katar und USA am Mittwochabend verkündet, beide Parteien hätten sich auf ein Abkommen für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg und die Freilassung von Geiseln geeinigt. Kurz danach hatte Netanjahu erklärt, dass "mehrere Klauseln des Rahmens" noch offen seien und geklärt werden müssten.
Während Israelis auf die Freilassung der Geiseln hoffen, warten Palästinenser auf Hilfslieferungen.16.01.2025 | 2:03 min
Waffenstillstand könnte am Sonntag beginnen
Unmittelbar vor Beratungen und einer möglichen Zustimmung durch das israelische Sicherheitskabinett hatte der israelische Regierungschef der Hamas dann am Donnerstagvormittag vorgeworfen, sich von Teilen der Vereinbarung zurückzuziehen, "um Zugeständnisse in letzter Minute zu erpressen". Dadurch werde eine "Krise in letzter Minute" erzeugt, hieß es weiter. Die Hamas hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.
Wenn das israelische Kabinett die Einigung genehmigt, würde der Waffenstillstand am Sonntag beginnen.
Mit dem Hamas-Angriff auf Israel eskalierte der Nahost-Konflikt. Anfang des Jahres konnte eine Waffenruhe vereinbart werden. Nun fliegt Israel wieder Angriffe in Gaza.
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