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Covid-19 - Alle Zahlen und Grafiken zum Coronavirus

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Wie breitet sich das Coronavirus in Deutschland aus? Wie weltweit? Wie viele Menschen liegen auf der Intensivstation? Alle Zahlen zur Pandemie in interaktiven Karten und Grafiken.

In Deutschland wurden mittlerweile mehr als drei Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Weltweit sind es insgesamt sogar weit mehr als 150 Millionen.

Die folgende Übersicht zeigt die neun Länder mit den insgesamt meisten bekannten Infektionen mit dem Coronavirus sowie die aktuellen Zahlen aus Deutschland.

Der Trend zeigt, wie sich das Infektionsgeschehen in den einzelnen Ländern gerade entwickelt, indem er die Zahl der Neuinfektionen mit denen der Vorwoche vergleicht. Sämtliche Daten in dieser Übersicht werden laufend automatisch aktualisiert.

Corona in Deutschland

Wie sich die Zahl der Neuinfektionen seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland entwickelt hat, zeigt diese Grafik mit Zahlen von Risklayer.

Die Linie zeigt die Zahl der Neuinfektionen im 7-Tage-Schnitt. Weil zum Beispiel am Wochenende grundsätzlich weniger Fälle gemeldet werden, bildet er den aktuellen Trend besser ab.

Folgende Grafik zeigt parallel dazu, wie viel Prozent der Corona-Tests in Deutschland positiv ausgefallen sind. Die aktuellsten Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) bilden jeweils das Infektions- und Testgeschehen der Vorwoche ab. Die Daten werden vom RKI jeweils gegen Ende der Arbeitswoche aktualisiert.

Einen ebenso wichtigen Hinweis auf den Stand der Pandemie gibt die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19:

Wie viele Menschen sterben, hängt auch maßgeblich davon ab, wie sich das Virus in Risikogruppen, etwa ältere Menschen, verbreitet. Die nachfolgende, jeweils dienstagabends aktualisierte, Grafik zeigt, wie viele bestätigte Corona-Fälle es pro 100.000 Einwohner in den verschiedenen Altersgruppen gegeben hat. Wie stark die jeweilige Gruppe betroffen ist, hängt allerdings auch von der Teststrategie ab, zum Beispiel in Pflege- und Altenheimen.

Wie hoch die Inzidenz in Ihrer Region ist, können Sie ab sofort in folgender Karte nachschauen:

Diesen Regionen droht erneut der Lockdown
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Coronavirus - Wie hoch die Inzidenz in Ihrem Landkreis ist 

Ob Corona-Maßnahmen gelockert oder verschärft werden, hängt auch von der sogenannten 7-Tage-Inzidenz ab. Unsere Karte zeigt Ihnen, wie hoch die Inzidenz in Ihrer Region gerade ist.

von M. Hörz, R. Meyer, M. Zajonz

Welche Corona-Mutanten gibt es in Deutschland?

In Deutschland setzt sich zunehmend die indische Virus-Variante B.1.617.2 (Delta) durch. Eine Mutante, die sich nochmal leichter verbreitet als die britische Alpha-Variante.

Solche Mutanten bezeichnet das Robert-Koch-Institut als "Variants of Concern" - also besorgniserregende Varianten:

  • Alpha (B.1.1.7): Die Großbritannien-Variante verbreitet sich schneller als der Wildtyp und führt eventuell zu mehr Todesfällen.
  • Beta (B.1.351): Die Südafrika-Variante verbreitet sich ebenfalls schneller und aktuelle Impfstoffe sind möglicherweise weniger effektiv.
  • Gamma (P.1): Dasselbe wie für Beta gilt auch für die Brasilien-Variante: Sie verbreitet sich schneller und ist eventuell robuster gegen aktuelle Impfstoffe.
  • Delta (B.1.617.2): Die indische Variante verbreitet sich nochmal schneller als Alpha. Außerdem könnten aktuelle Impfstoffe etwas weniger wirksam als gegen Alpha sein - allerdings scheint eine vollständige Impfung laut RKI weiterhin hohen Schutz gegen schwere Verläufe zu bieten.

Jede Woche veröffentlicht das RKI einen Bericht über die Verbreitung der Varianten in Deutschland. Die Behörde veröffentlicht diese Daten aber stark zeitverzögert - die aktuellsten Werte in der Grafik beziehen sich jeweils auf die vorletzte Kalenderwoche.

Die Lage in den Kliniken

Ein weiterer Indikator für die Entwicklung des Infektionsgeschehens ist die Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivbehandlung:

Die Zahl der Intensivbetten ist begrenzt. Bei vielen neuen schweren Covid-19-Fällen kann das Gesundheitssystem deshalb an seine Grenzen kommen. Folgende Karte zeigt, wie viele Intensivplätze insgesamt belegt sind - mit Covid-19-Patienten und anderen Intensivpatienten:

Eine hundertprozentige Auslastung in einer Region bedeutet nicht zwangsläufig, dass dort schwere Covid-19-Fälle nicht mehr behandelt werden können und Patienten weite Wege in Kauf nehmen müssen.

Einige Kliniken können kurzfristig neue Intensivbetten zur Verfügung stellen und so ihre Kapazitäten notfalls ausbauen. Gleichzeitig ist nicht jedes als verfügbar gemeldete Intensivbett auch tatsächlich einsatzbereit. Denn es fehlt unter anderem an Personal. Außerdem ist nicht jedes Bett für die Beatmung besonders schwerer Covid-19-Fälle geeignet.

Wie die Krankenhäuser die Kapazität an Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit in ihrem Haus einschätzen, melden sie deshalb täglich mit einem Ampelsystem:

Dabei wird zwischen drei Arten von Intensivbetten unterschieden:

  • Low Care: Einfacher Intensivplatz, Beatmung durch Gesichtsmaske, Patient atmet selbstständig
  • High Care: Intensivplatz mit stärkerer Versorgung, Beatmung durch Schlauch in der Luftröhre, die Maschine übernimmt das Atmen
  • ECMO: Höchste Versorungsstufe, Blut wird außerhalb des Körpers durch eine Maschine mit Sauerstoff versorgt

Mithilfe des Namens der Klinik, dem Ort oder der Straße können Sie sich in der obenstehenden Grafik unter dem Reiter "Klinik-Tabelle" mit der Suchfunktion über die Situation in den Kliniken in Ihrer Nähe informieren.

Corona-Fälle weltweit

Wie steht Deutschland im internationalen Vergleich da? Die folgende Grafik zeigt die Zahl der Infektionen und Todesfälle in anderen Ländern. Mithilfe der blauen Schaltflächen können Sie zwischen den Kontinenten wechseln. Im Suchfeld können Sie mehrere Staaten eintragen und so miteinander vergleichen.

Wie sich die bestätigten Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage auf die Weltregionen verteilen, ist in folgender Grafik zu sehen:

Warum gibt es unterschiedliche Fallzahlen zum Coronavirus?

Die ZDFheute greift bei den Fallzahlen zum Coronavirus auf unterschiedliche Datenquellen zurück. Für Deutschland liefert Risklayer die aktuellsten Zahlen. Zusammen mit Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sammelt die Firma mehrmals täglich Daten aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Kreise und Städte.

Diese erhalten Meldungen über neue Corona-Infektionen direkt von den Ärzten und Laboren. Anschließend verschicken die Ämter die Daten an die Gesundheitsbehörden der Bundesländer. Erst dann landen sie beim RKI, das sie wiederum an die Weltgesundheitsorganisation WHO übermittelt. Deshalb können die Zahlen in den verschiedenen Quellen variieren.

Die Zahlen zu bekannten Corona-Infektionen in anderen Ländern stammen von der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU). Die Universität greift Zahlen aus vielen unterschiedlichen Quellen ab, darunter die Landesgesundheitsämter sowie Risklayer. Oft ist aber nicht bekannt, aus welchen Quellen sich die JHU aktuell bedient. Auch methodisch ist nicht bei allen Ländern klar, wie die JHU vorgeht.

Mitarbeit: Simon Haas (bis zum 31. Januar 2021)

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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