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Corona-Zahlen im Überblick - 39.784 Corona-Fälle - Inzidenz bei 834,3

Datum:

Das RKI meldet 39.784 neue Corona-Fälle. Die Inzidenz sinkt auf 834,3. Alle Zahlen im Überblick.

Eingepackte Abstrichstäbchen für Coronatests in einer Teststelle am Berliner Hauptbahnhof.
Eingepackte Abstrichstäbchen für Coronatests in einer Teststelle am Berliner Hauptbahnhof.
Quelle: epa

Bei sehr hohem Infektionsniveau muss die Zahl der Neuinfektionen mit besonderer Vorsicht interpretiert werden. Die Dunkelziffer liegt dann nochmal höher als bei niedrigen Zahlen.

Die Gründe: Die Kapazitäten für PCR-Tests stoßen z.B. an ihre Grenzen oder sie müssen priorisiert werden, unter anderem für medizinisches Personal. Auch überlastete Gesundheitsämter können zu einer noch höheren Dunkelziffer beitragen.

Das RKI weist zudem daraufhin, dass die Zahlen während der Feiertage und Ferien derzeit weniger aussagekräftig sind. Aufgrund geringerer Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität könne es dazu kommen, dass Neuinfektionen nicht im Meldesystem erfasst würden.

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 39.784 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor genau einer Woche waren es 55.471 Ansteckungen.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen (Inzidenz) liegt laut RKI bei 834,3. Am Vortag hatte der Wert bei 876,5 gelegen.

Die Neuinfektionszahlen bilden nur das Infektionsgeschehen eines einzelnen Tages ab. Durch Nachmeldungen und Verzögerungen in der Meldekette bis zum RKI - zum Beispiel wird am Wochenende weniger getestet - schwankt die Zahl der neu dazugekommenen Corona-Infektionen von Tag zu Tag auch unabhängig vom Infektionsgeschehen.

Aussagekräftiger ist deshalb der Sieben-Tage-Schnitt:

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Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 23.416.663 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 17.4., 3:59 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 132.942. Innerhalb von 24 Stunden starben 13 Menschen an oder mit Corona.

Auch hier ist der Sieben-Tage-Schnitt aufgrund der Meldeverzüge aussagekräftiger:

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R-Wert bei 0,91

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 0,91. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken.

Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor acht bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Hospitalisierungsrate bei 5,59

Werte wie die Hospitalisierung, die Belastung der Intensivstationen oder die Todesfälle sind zur Einschätzung der Corona-Lage bei sehr hohen Fallzahlen umso wichtiger. Diese hinken dem Infektionsgeschehen jedoch immer um mehrere Wochen hinterher, weil Infizierte zum Beispiel erst ein paar Tage nach Beginn der Erkrankung ins Krankenhaus müssen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen liegt aktuell bei 5,59. Die Zahl gibt an, wie viele Covid-19-Patienten je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus aufgenommen worden sind. Zum Höhepunkt der zweiten Welle lag dieser Wert bei über 15.

Allerdings wird dieser Wert in den kommenden Tagen nachträglich noch deutlich steigen: Zwischen der Meldung einer Infektion und der Hospitalisierung vergehen im Schnitt etwa zehn Tage. Die aktuell gemeldete Hospitalisierungsinzidenz spiegelt die aktuelle Situation in den Krankenhäusern aufgrund des Meldeverzugs und ihrer Berechnungsweise erst deutlich verzögert wider.

Das RKI schätzt deshalb auch eine angepasste - gesetzlich nicht relevante - Hospitalisierungsinzidenz, die die Meldeverzüge ausgleichen soll:

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Die Belastung des Gesundheitssystems lässt sich zudem an der Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstation ablesen:

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Warum sich Corona-Zahlen unterscheiden können

ZDFheute nutzt die Infektionsdaten des Robert-Koch-Instituts. Diese können sich von den lokal gemeldeten Werten unterscheiden. Die Ämter vor Ort erhalten Meldungen über neue Corona-Infektionen direkt von den Ärzten und Laboren. Anschließend verschicken die Ämter die Daten an die Gesundheitsbehörden der Bundesländer. Erst dann landen sie beim RKI, das sie wiederum an die Weltgesundheitsorganisation WHO übermittelt. Unter anderem deshalb können die Zahlen in den verschiedenen Quellen variieren.

Fußgängerinnen und Fußgänger und Deutschlandkarte mit Inzidenzen
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von M. Hörz, R. Meyer, M. Zajonz

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