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Newsticker

Fußball-EM03.02. 10:12

Bierhoff: "EM wohl ohne Fans"

Oliver Bierhoff rechnet fest damit, dass die Fußball-EM im Sommer ausgetragen wird. "Es muss aktuell stark angezweifelt werden, ob Fans in den Stadien dabei sein werden - dass das Turnier aber stattfindet, zweifle ich überhaupt nicht an", sagte der DFB-Direktor Nationalmannschaften der "Sport Bild". "Mein Stand ist, dass eine Reduzierung der zwölf Länder aktuell genauso wenig infrage kommt wie die Austragung an nur einem Standort", sagte Bierhoff. Die UEFA hatte erst vergangene Woche betont, an ihren Plänen für die Fußball-EM in verschiedenen Ländern und Städten festhalten zu wollen.

Fußball-EM27.01. 18:27

UEFA hält an EM-Format fest

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält an ihren Plänen für eine Europameisterschaft in zwölf Ländern fest. Das teilte der Dachverband nach einem Treffen mit den zwölf gastgebenden Nationalverbänden mit. Die UEFA fühle sich verpflichtet, das Turnier wie geplant in zwölf Städten auszutragen, sagte Verbandschef Aleksander Ceferin. Er sei "optimistisch", dass sich die Pandemie-Lage ändere. In der Frage, ob Zuschauer in den Stadien zugelassen werden, habe man vereinbart, den Zeitpunkt für eine Entscheidung auf Anfang April zu verschieben.

Fußball-EM10.12. 13:27

Lahm wird Turnierdirektor bei EM 2024

Der frühere Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm soll bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland den Posten als Turnierdirektor übernehmen. Dies teilte der DFB nach der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens von DFB und der Europäischen Fußball-Union UEFA mit. Der 37 Jahre alte Ex-Bayern-Profi Lahm war auch Botschafter der Bewerbung und ist Geschäftsführer der DFB Euro GmbH. "Ein großer Wettkampf braucht ein professionelles Fundament. Mit dem Joint Venture zwischen DFB und UEFA haben wir die Basis geschaffen", dass die EM in Deutschland perfekt ausgerichtet werden könne, sagte Lahm.

Fußball-EM27.11. 21:52

Vier Szenarien für Fan-Zulassung

Die UEFA plant für die EM im kommenden Jahr mit vier verschiedenen Szenarien für die Zulassung von Zuschauern. Wie der Verband bestätigte, werde mit den zwölf Gastgeberstädten die Möglichkeit voller Stadien ebenso erörtert wie eine Kapazität von 50 bis 100 Prozent bzw. 20 bis 30 Prozent. Geisterspiele sind das vierte Szenario. Jeder Ausrichter werde nun gemeinsam mit der UEFA zwei bis drei Szenarien wählen und in den kommenden Wochen entsprechende Pläne entwickeln. Die Entscheidung darüber, in welchem Spielort welches Modell Anwendung findet, soll dann am 5.März fallen.

Fußball-EM-Quali17.11. 14:32

Bundestrainerin will Team schonen

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will die hohe Belastung ihrer Fußball-Nationalspielerinnen im dicht getakteten Spielplan berücksichtigen und alle nominierten Spielerinnen in den beiden anstehenden Partien einsetzen. "Wenn es irgendwie möglich ist, soll keine Spielerin zwei komplette Spiele machen", sagte die 52-Jährige in einer Medienrunde. "Das wäre auch gegenüber den Vereinen nicht richtig." In den abschließenden EM-Qualifikationsspielen trifft Deutschland am 27.November in Ingolstadt auf Griechenland und anschließend in Dublin auf Irland (1.Dezember).

Fußball-EM-Quali14.11. 12:54

Island-Trainer kündigt Rücktritt an

Nach der verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft hat der Trainer der isländischen Fußballnationalmannschaft seinen Rücktritt angekündigt. Der Schwede Erik Hamren sagte bei einer Pressekonferenz, es sei immer sein Ziel gewesen, die Mannschaft zur EM zu bringen und dann jemand anderes übernehmen zu lassen. Das sei nicht gelungen. Island hatte mit einer 1:2-Niederlage gegen Ungarn den Einzug in die EM 2021 verpasst. Die letzten beiden Spiele unter Hamrens Führung sind die Nations-League-Begegnungen gegen Dänemark an diesem Sonntag und England am Mittwoch.

Fußball-EM-Quali12.11. 23:41

EM-Tickets für Schottland und Slowakei

Schottland und die Slowakei haben sich die letzten beiden der 24 Tickets für die Fußball-EM gesichert. Schottland, 2021 mit Glasgow EM-Gastgeber, gewann im Elfmeterschießen mit 5:4 in Belgrad gegen Serbien. Torwart David Marshall wurde zum Matchwinner, parierte den letzten Elfmeter von Alexandar Mitrovic. Die Slowakei setzte sich durch Treffer von Juraj Kucka (17.) und Michal Curis in Belfast mit 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen Nordirland durch. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Milan Skriniar mit einem Eigentor für den Ausgleich gesorgt.

Fußball-EM-Quali12.11. 22:42

Ungarn komplettiert deutsche EM-Gruppe

Ungarn ist nach Portugal und Frankreich der letzte Gegner der DFB-Elf bei der Fußball-EM im nächsten Jahr. Binnen vier Minuten drehten die Gastgeber in Budapest ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gegen Island. Dank der Tore von Loic Nego (88.) und Dominik Szoboszlai (90.+2) gewannen die Ungarn gegen Island noch mit 2:1 (0:1). Gylfi Sigurdsson (11.) hatte die Gäste früh in Führung gebracht. Leipzigs Torhüter Peter Gulasci hatte beim Freistoß des früheren Hoffenheimers daneben gegriffen. Wirbel gab es im Vorfeld, nachdem Ungarns Trainer Marco Rossi positiv auf Covid-19 getestet worden war.

Fußball-EM-Quali12.11. 19:55

Nordmazedonien für die EM qualifiziert

Nordmazedonien hat Fußball-Geschichte geschrieben und sich erstmals für die EM qualifiziert. Im Play-off-Finale setzte sich die Nummer 65 der Weltrangliste in Tiflis mit 1:0 (0:0) gegen Georgien durch. Altstar Goran Pandev (37) vom FC Genua erzielte das Siegtor (56.), das den "Roten Löwen" erstmals die Teilnahme an einem großen Turnier sicherte. Nordmazedonien wird bei der EURO (11. Juni bis 11.Juli 2021) in der Gruppe C gegen die Niederlande, Ukraine und Österreich spielen. In der C-Liga der Nations League hatten sich Georgien und Nordmazedonien zweimal 1:1 getrennt.

Fußball-EM13.10. 15:37

EM: UEFA spielt Szenarien durch

Bei den Vorbereitungen auf die EM 2021 spielt die UEFA laut Verbandschef Ceferin auch Szenarien ohne Zuschauer durch. "Wir haben Überlegungen, wie wir es mit Fans machen, ohne Fans, mit 30, 50 ,70 Prozent", sagte der Slowene der ARD-Sportschau. Das Turnier soll weiter in zwölf Ländern stattfinden. Zugleich bekräftigte er, mit dem paneuropäischen Turnier "nicht so glücklich" zu sein. Angesprochen auf ein Szenario, wonach die EM in ein Land zusammengezogen werden könnten, antwortete der UEFA-Präsident: "Derzeit denken wir nicht darüber nach, aber wir könnten verschiedene Sachen umsetzen."

Fußball-EM-Quali09.10. 08:28

Norwegen nicht bei der EM dabei

Erling Haaland bleibt bei der EM im kommenden Sommer (11.Juni bis 11.Juli 2021) nur die Rolle des Zuschauers. Der Dortmunder Stürmer verlor mit seinen Norwegern in den EM-Play-offs gegen Serbien mit 1:2 (1:1) nach Verlängerung und verpasste damit die Teilnahme an der Endrunde. Die Serben sind ihrerseits nun bei der EM ein möglicher Gruppengegner von England, Kroatien und Tschechien. Mathias Normann (88.) rettete die Norweger, die durch Sergej Milinkovic-Savic (81.) in Rückstand geraten waren, in die Verlängerung. Dort schlug Milinkovic-Savic (103.) erneut zu.

Fußball-EM-Quali08.10. 22:50

Island oder Ungarn wird DFB-Gegner

Die DFB-Elf trifft bei der EM im Sommer 2021 in der Gruppenphase auf Island oder Ungarn. Das steht nach den ersten Play-off-Halbfinal-Partien fest. Island bezwang Rumänien dank eines Doppelpacks von Gylfi Sigurdsson mit 2:1 (2:0), Ungarn setzte sich 3:1 (2:0) in Bulgarien durch. Dabei zählte der Leipziger Willi Orban zu den Torschützen. Im direkten Duell der beiden siegreichen Teams am 12.November entscheidet sich, wer bei der EM (11.Juni bis 11. Juli 2021) in der Gruppe F neben Deutschland, Titelverteidiger Portugal und Weltmeister Frankreich spielen wird.

Fußball-EM-Quali07.10. 14:01

Letzter DFB-Gegner in Playoffs gesucht

Mit mehr als sechs Monaten Verspätung wegen der Corona-Pandemie werden am Donnerstag die Playoff-Halbfinals um die letzten vier freien EM-Startplätze ausgespielt. Endgültige Gewissheit über den 3.DFB-Gegner neben Frankreich und Portugal hat das DFB-Team nach den Finals am 12.November. Der Modus ist kompliziert: Der DFB-Gruppe wird der Sieger des Playoff-Pfades A mit Island, Bulgarien oder Co-Gastgeber Ungarn zugeteilt. Setzt sich in dieser Gruppe aber Rumänien durch, spielt die DFB-Elf gegen den Sieger des Pfades D, da die Rumänen dann als Co-Gastgeber in die Gruppe C gehen.

Fußball-EM17.06. 15:47

UEFA: Alle 12 EM-Spielorte bleiben

München bleibt Gastgeber der auf 2021 verschobenen Fußball-Europameisterschaft und richtet wie geplant vier Spiele aus. Die Europäische Fußball-Union UEFA bestätigte am Mittwoch alle vorgesehenen zwölf EM-Standorte in zwölf Ländern sowie die neuen Turnierdaten vom 11.Juni bis 11.Juli 2021. Zuletzt hatte es Unklarheiten gegeben, ob Baku, Bilbao und Rom den neuen Termin halten können. Auch die Nations League wird wie geplant im September starten. Die DFB-Elf muss am 3.September gegen Spanien antreten, drei Tage später steht die Partie in der Schweiz auf dem Programm.

Fußball-EM10.06. 15:18

Amsterdam bleibt Spielort der EM

Amsterdam bleibt nach Angaben des niederländischen Fußballverbands KNVB einer der Austragungsorte der um ein Jahr auf 2021 verlegten EM in zwölf Ländern. Darauf hätten sich alle Beteiligten in den Niederlanden - darunter die Regierung in Den Haag, die Gemeinde Amsterdam und die Verantwortlichen der Johan-Cruyff-Arena - nun endgültig verständigt, erklärte der niederländische Turnierdirektor Gijs de Jong am Mittwoch. Wegen der Corona-Pandemie war die EM auf den Zeitraum vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 verlegt worden. In Amsterdam sollen drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale stattfinden.

Fußball-EM19.05. 20:49

EM: Bukarest gibt Garantie ab

Bukarest will trotz der Verlegung ins Jahr 2021 Austragungsort der Fußball-EM bleiben. Der rumänische Verband habe der UEFA das erforderliche Garantieschreiben vorgelegt, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die zuständigen Ministerien Rumäniens hätten das Schreiben unterzeichnet. Die UEFA hat die Ende Mai geplante Sitzung des Exekutivkomitees auf den 17. Juni verschoben, auch weil bei "einigen wenigen Austragungsorten" noch nicht alle Fragen geklärt seien. Medienberichten zufolge soll eine erneute Gastgeber-Rolle der spanischen Stadt Bilbao fraglich sein.

Fußball-EM18.05. 14:32

Glasgow will 2021 EM-Stadt bleiben

Glasgow bleibt Austragungsort der Fußball-EM. Nach Spekulationen stellten die Organisatoren klar, dass die schottische Metropole ihre Position als Gastgeber bestätigt. egen der Corona-Pandemie wurde die EM auf 11. - 11.Juli 2021 verlegt. In einem Interview hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin eine Reduzierung der Gastgeberländer von zwölf auf acht nicht ausgeschlossen. Austragungsorte sollten neben Glasgow und München Bilbao, Amsterdam, Baku, Bukarest, Budapest, Kopenhagen, Dublin, Glasgow, Rom, Sankt Petersburg und London sein. Die Entscheidung über die EM-Städte 2021 fällt die UEFA am 27.Mai.

Fußball-EM16.05. 10:55

EURO notfalls nur in acht Städten

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Reduzierung der Gastgeberländer für die ins Jahr 2021 verlegte Fußball-EM nicht ausgeschlossen. "Prinzipiell ist die Idee, dass wir bei den gleichen Städten bleiben. Bei drei Städten haben wir einige Probleme, daher werden wir weiter diskutieren", sagte der 52-Jährige beIN SPORTS. "Prinzipiell werden wir es in zwölf Städten machen, aber wenn nicht, sind wir bereit, es in zehn, neun oder acht zu tun", sagte Ceferin. Die EM hätte zum 60-jährigen Turnierjubiläum in diesem Sommer erstmals gleich in zwölf Ländern stattfinden sollen.

Fußball-EM12.04. 10:03

EM 2021: München prüft Spielort-Zusage

Für die verlegte Fußball-EM 2021 steht die endgültige Zusage von München als Spielort weiter aus. "Nach der Verschiebung der EURO 2020 auf das Jahr 2021 wird das weitere Vorgehen der Landeshauptstadt München aktuell stadtintern geprüft", hieß es aus dem zuständigen Sportreferat der Stadt. Der europäische Dachverband UEFA hatte das Turnier wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben und prüft nun, ob alle zwölf geplanten Spielorte auch dann wieder zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung soll wohl bis Ende April fallen.

Fußball-EM26.03. 12:33

Popp: EM-Verlegung kann Vorteil sein

Nationalstürmerin Alexandra Popp sieht eine wahrscheinliche Verschiebung der Frauenfußball-EM 2021 in England auf 2022 positiv. "Eine Verlegung um ein Jahr kann sogar ein Vorteil für uns sein: Dann hätten wir noch mehr Zeit, um unsere junge Mannschaft zu entwickeln", sagte die 28 Jahre alte Nationalmannschafts-Kapitänin vom VfL Wolfsburg in einem "Kicker"-Interview. Ursprünglich sollte die EM vom 11.Juli bis 1.August 2021 stattfinden. Da aber die paneuropäische Männer-EM von diesem auf das nächste Jahr (11.Juni bis 11. Juli) verschoben wurde, wäre 2022 eine Ausweichmöglichkeit.

Fußball-EM26.03. 10:17

Koch: Verständnis für EM-Verschiebung

Für Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg war die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr die richtige Entscheidung. "Die Trauer ist so groß wie das Verständnis. Erstes Ziel muss sein, mit dem Verein die Saison sportlich zu Ende zu spielen. Das ist für die Klubs existenziell", sagte er bei Sportbuzzer: "Mit der Verschiebung der EM habe ich schon jetzt ein ganz großes Ziel für 2021." Wohin der sportliche Weg Koch führen wird, ist derzeit offen. Im Januar wollte RB Leipzig den 23-Jährigen verpflichten. Der Transfer scheiterte aber an den Forderungen der Breisgauer.

Fußball-EM18.03. 16:59

Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

Fußball-EM18.03. 15:41

Löw: Kollektiver Burn-out durch Corona

Die Coronavirus-Krise hat Bundestrainer Joachim Löw tief bewegt. "Die letzten Tage haben mich sehr beschäftigt und nachdenklich gestimmt", sagte der 60-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz am Mittwoch. "Die Welt hat einen kollektiven Burn-out erlebt." Die Verlegung der EM 2020 in den Sommer 2021 war deshalb die "völlig richtige und alternativlose Entscheidung. Die Auswirkungen auf den Fußball seien nicht abzuschätzen. "Ich bin nicht in der Lage, so weit nach vorne zu blicken", sagte Löw. "Die Entwicklung der letzten Wochen hat uns überrascht und überfahren."

Fußball-EM18.03. 10:02

EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

Fußball-EM17.03. 16:28

DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

Fußball-EM17.03. 15:25

UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

Fußball-EM16.03. 12:37

EM 2020: Russland bietet sich an

In der Diskussion über die EM 2020 hat Russland der UEFA seine Hilfe als Gastgeber angeboten - und damit eine neue Perspektive ermöglicht. Die EM, die vom 12.Juni bis 12.Juli in zwölf Städten stattfinden soll, ist von der Corona-Pandemie bedroht. "Natürlich sind wird bereit. Wir müssen aber zuerst diskutieren, wie das Format aussehen könnte, wie viele Spiele stattfinden würden und so weiter", sagte Alexei Sorokin, OK-Chef der WM 2018, russischen Medien. Viel wahrscheinlicher als die lokale scheint die zeitliche Verschiebung in den Dezember dieses Jahres oder in den Sommer 2021.

Fußball-EM15.03. 16:18

UEFA für Verschiebung der EM 2020

Die UEFA wird eine Verschiebung der EM 2020 vorschlagen. Dies hat das ZDF aus Verbandskreisen erfahren. Demnach wird die UEFA am Dienstag die Verschiebung zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Klubs (ECA) sowie später den nationalen Fußballverbänden in Europa empfehlen. Für die Verschiebung der EM 2020, die vom 12.Juni bis 12.Juli geplant ist, soll es zwei Szenarien geben. Option eins ist, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste die neue FIFA-Klub-WM auf Eis gelegt werden. Die zweite Variante ist die Verlegung in den Spätherbst oder frühen Winter.

Fußball-EM10.03. 15:57

UEFA: EM wird nicht verschoben

Die UEFA hat Spekulationen um eine Verschiebung der Fußball-EM ins Jahr 2021 wegen der Coronavirus-Krise zurückgewiesen. "Die EURO 2020 startet am 12. Juni 2020 in Rom. Die UEFA steht bezüglich des Coronavirus und seiner Entwicklung mit den zuständigen internationalen und lokalen Behörden in Kontakt. Der geplante Zeitplan muss nicht geändert werden. Das Thema wird ständig überprüft", hieß es am Dienstag in einer UEFA-Mitteilung. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass das in zwölf Ländern geplante Turnier wegen der Epidemie eventuell nicht wie geplant stattfinden kann.

Fußball-EM05.03. 10:22

Bierhoff rechnet bei EM mit Sane

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat bei einem Besuch in Manchester vor zwei Wochen einen guten Eindruck vom lange verletzten Nationalspieler Leroy Sane gewonnen. In einem Interview der "Bild" sagte Bierhoff, er rechne mit dem 24 Jahre alten Offensivspieler für die Europameisterschaft im Sommer. "Mein Gefühl ist positiv. Ich bin davon überzeugt, dass Leroy für die EM bereit ist", so der Teammanager. Sane hatte nach seinem Kreuzbandriss zuletzt für Citys U23-Team sein Comeback gegeben. "Er hat keine Probleme mehr", sagte Bierhoff. Sane habe "wirklich sehr positiv" auf ihn gewirkt.

Fußball-EM-Quali02.03. 16:42

Corona: UEFA vertraut auf Behörden

Die UEFA hat mögliche Konsequenzen etwa für die Play-off-Partien (26. und 31. März) zur EM im Sommer aufgrund des grassierenden Coronavirus nicht ausgeschlossen. "Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und werden darauf reagieren, was sie uns sagen", sagte Mediendirektor Phil Townsend. "Wenn die Behörden ihre Ansicht ändern, werden wir unsere ändern." Auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sei die UEFA im Austausch. Townsend stellte klar: "Die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation, nicht die UEFA. Die UEFA ist ein Sport-Dachverband."

Fußball-EM19.02. 10:38

Kabinett: Public Viewing bei EM möglich

Fußballfans sollen während der Europameisterschaft im Sommer wieder draußen bis in den späten Abend gemeinsam die Spiele genießen dürfen. Die Bundesregierung hat wie vor den anderen großen Turnieren eine Lockerung der Lärmschutzregeln beschlossen, um Public Viewing zu ermöglichen. Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden im Freien können damit während des Turniers auch nach 22.00 Uhr erlaubt werden. Über den Einzelfall entscheiden aber immer die Städte und Gemeinden, es darf also nicht automatisch überall laut werden. Die Länder müssen im Bundesrat noch zustimmen.

Fußball-EM12.02. 15:11

Südamerikanische Schiedsrichter zur EM?

Die UEFA und der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. So sei es vorstellbar, dass bei der Europameisterschaft in diesem Jahr ein Schiedsrichtergespann aus Südamerika ein Vorrundenspiel leite. Auch Einsätze in der Champions League könnte es geben. Ebenso könnten europäische Unparteiische bei der Südamerika-Meisterschaft und der Copa Libertadores pfeifen. "Die heutige Vereinbarung ist ein erster Schritt, um Expertise und Wissen zur Entwicklung des Spiels auf beiden Kontinenten zu teilen", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

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Bierhoff: "EM wohl ohne Fans"

Oliver Bierhoff rechnet fest damit, dass die Fußball-EM im Sommer ausgetragen wird. "Es muss aktuell stark angezweifelt werden, ob Fans in den Stadien dabei sein werden - dass das Turnier aber stattfindet, zweifle ich überhaupt nicht an", sagte der DFB-Direktor Nationalmannschaften der "Sport Bild". "Mein Stand ist, dass eine Reduzierung der zwölf Länder aktuell genauso wenig infrage kommt wie die Austragung an nur einem Standort", sagte Bierhoff. Die UEFA hatte erst vergangene Woche betont, an ihren Plänen für die Fußball-EM in verschiedenen Ländern und Städten festhalten zu wollen.

UEFA hält an EM-Format fest

Die Europäische Fußball-Union UEFA hält an ihren Plänen für eine Europameisterschaft in zwölf Ländern fest. Das teilte der Dachverband nach einem Treffen mit den zwölf gastgebenden Nationalverbänden mit. Die UEFA fühle sich verpflichtet, das Turnier wie geplant in zwölf Städten auszutragen, sagte Verbandschef Aleksander Ceferin. Er sei "optimistisch", dass sich die Pandemie-Lage ändere. In der Frage, ob Zuschauer in den Stadien zugelassen werden, habe man vereinbart, den Zeitpunkt für eine Entscheidung auf Anfang April zu verschieben.

Lahm wird Turnierdirektor bei EM 2024

Der frühere Weltmeister-Kapitän Philipp Lahm soll bei der Europameisterschaft 2024 in Deutschland den Posten als Turnierdirektor übernehmen. Dies teilte der DFB nach der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens von DFB und der Europäischen Fußball-Union UEFA mit. Der 37 Jahre alte Ex-Bayern-Profi Lahm war auch Botschafter der Bewerbung und ist Geschäftsführer der DFB Euro GmbH. "Ein großer Wettkampf braucht ein professionelles Fundament. Mit dem Joint Venture zwischen DFB und UEFA haben wir die Basis geschaffen", dass die EM in Deutschland perfekt ausgerichtet werden könne, sagte Lahm.

Vier Szenarien für Fan-Zulassung

Die UEFA plant für die EM im kommenden Jahr mit vier verschiedenen Szenarien für die Zulassung von Zuschauern. Wie der Verband bestätigte, werde mit den zwölf Gastgeberstädten die Möglichkeit voller Stadien ebenso erörtert wie eine Kapazität von 50 bis 100 Prozent bzw. 20 bis 30 Prozent. Geisterspiele sind das vierte Szenario. Jeder Ausrichter werde nun gemeinsam mit der UEFA zwei bis drei Szenarien wählen und in den kommenden Wochen entsprechende Pläne entwickeln. Die Entscheidung darüber, in welchem Spielort welches Modell Anwendung findet, soll dann am 5.März fallen.

Bundestrainerin will Team schonen

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will die hohe Belastung ihrer Fußball-Nationalspielerinnen im dicht getakteten Spielplan berücksichtigen und alle nominierten Spielerinnen in den beiden anstehenden Partien einsetzen. "Wenn es irgendwie möglich ist, soll keine Spielerin zwei komplette Spiele machen", sagte die 52-Jährige in einer Medienrunde. "Das wäre auch gegenüber den Vereinen nicht richtig." In den abschließenden EM-Qualifikationsspielen trifft Deutschland am 27.November in Ingolstadt auf Griechenland und anschließend in Dublin auf Irland (1.Dezember).

Island-Trainer kündigt Rücktritt an

Nach der verpassten Qualifikation für die Europameisterschaft hat der Trainer der isländischen Fußballnationalmannschaft seinen Rücktritt angekündigt. Der Schwede Erik Hamren sagte bei einer Pressekonferenz, es sei immer sein Ziel gewesen, die Mannschaft zur EM zu bringen und dann jemand anderes übernehmen zu lassen. Das sei nicht gelungen. Island hatte mit einer 1:2-Niederlage gegen Ungarn den Einzug in die EM 2021 verpasst. Die letzten beiden Spiele unter Hamrens Führung sind die Nations-League-Begegnungen gegen Dänemark an diesem Sonntag und England am Mittwoch.

EM-Tickets für Schottland und Slowakei

Schottland und die Slowakei haben sich die letzten beiden der 24 Tickets für die Fußball-EM gesichert. Schottland, 2021 mit Glasgow EM-Gastgeber, gewann im Elfmeterschießen mit 5:4 in Belgrad gegen Serbien. Torwart David Marshall wurde zum Matchwinner, parierte den letzten Elfmeter von Alexandar Mitrovic. Die Slowakei setzte sich durch Treffer von Juraj Kucka (17.) und Michal Curis in Belfast mit 2:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung gegen Nordirland durch. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte Milan Skriniar mit einem Eigentor für den Ausgleich gesorgt.

Ungarn komplettiert deutsche EM-Gruppe

Ungarn ist nach Portugal und Frankreich der letzte Gegner der DFB-Elf bei der Fußball-EM im nächsten Jahr. Binnen vier Minuten drehten die Gastgeber in Budapest ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gegen Island. Dank der Tore von Loic Nego (88.) und Dominik Szoboszlai (90.+2) gewannen die Ungarn gegen Island noch mit 2:1 (0:1). Gylfi Sigurdsson (11.) hatte die Gäste früh in Führung gebracht. Leipzigs Torhüter Peter Gulasci hatte beim Freistoß des früheren Hoffenheimers daneben gegriffen. Wirbel gab es im Vorfeld, nachdem Ungarns Trainer Marco Rossi positiv auf Covid-19 getestet worden war.

Nordmazedonien für die EM qualifiziert

Nordmazedonien hat Fußball-Geschichte geschrieben und sich erstmals für die EM qualifiziert. Im Play-off-Finale setzte sich die Nummer 65 der Weltrangliste in Tiflis mit 1:0 (0:0) gegen Georgien durch. Altstar Goran Pandev (37) vom FC Genua erzielte das Siegtor (56.), das den "Roten Löwen" erstmals die Teilnahme an einem großen Turnier sicherte. Nordmazedonien wird bei der EURO (11. Juni bis 11.Juli 2021) in der Gruppe C gegen die Niederlande, Ukraine und Österreich spielen. In der C-Liga der Nations League hatten sich Georgien und Nordmazedonien zweimal 1:1 getrennt.

EM: UEFA spielt Szenarien durch

Bei den Vorbereitungen auf die EM 2021 spielt die UEFA laut Verbandschef Ceferin auch Szenarien ohne Zuschauer durch. "Wir haben Überlegungen, wie wir es mit Fans machen, ohne Fans, mit 30, 50 ,70 Prozent", sagte der Slowene der ARD-Sportschau. Das Turnier soll weiter in zwölf Ländern stattfinden. Zugleich bekräftigte er, mit dem paneuropäischen Turnier "nicht so glücklich" zu sein. Angesprochen auf ein Szenario, wonach die EM in ein Land zusammengezogen werden könnten, antwortete der UEFA-Präsident: "Derzeit denken wir nicht darüber nach, aber wir könnten verschiedene Sachen umsetzen."

Norwegen nicht bei der EM dabei

Erling Haaland bleibt bei der EM im kommenden Sommer (11.Juni bis 11.Juli 2021) nur die Rolle des Zuschauers. Der Dortmunder Stürmer verlor mit seinen Norwegern in den EM-Play-offs gegen Serbien mit 1:2 (1:1) nach Verlängerung und verpasste damit die Teilnahme an der Endrunde. Die Serben sind ihrerseits nun bei der EM ein möglicher Gruppengegner von England, Kroatien und Tschechien. Mathias Normann (88.) rettete die Norweger, die durch Sergej Milinkovic-Savic (81.) in Rückstand geraten waren, in die Verlängerung. Dort schlug Milinkovic-Savic (103.) erneut zu.

Island oder Ungarn wird DFB-Gegner

Die DFB-Elf trifft bei der EM im Sommer 2021 in der Gruppenphase auf Island oder Ungarn. Das steht nach den ersten Play-off-Halbfinal-Partien fest. Island bezwang Rumänien dank eines Doppelpacks von Gylfi Sigurdsson mit 2:1 (2:0), Ungarn setzte sich 3:1 (2:0) in Bulgarien durch. Dabei zählte der Leipziger Willi Orban zu den Torschützen. Im direkten Duell der beiden siegreichen Teams am 12.November entscheidet sich, wer bei der EM (11.Juni bis 11. Juli 2021) in der Gruppe F neben Deutschland, Titelverteidiger Portugal und Weltmeister Frankreich spielen wird.

Letzter DFB-Gegner in Playoffs gesucht

Mit mehr als sechs Monaten Verspätung wegen der Corona-Pandemie werden am Donnerstag die Playoff-Halbfinals um die letzten vier freien EM-Startplätze ausgespielt. Endgültige Gewissheit über den 3.DFB-Gegner neben Frankreich und Portugal hat das DFB-Team nach den Finals am 12.November. Der Modus ist kompliziert: Der DFB-Gruppe wird der Sieger des Playoff-Pfades A mit Island, Bulgarien oder Co-Gastgeber Ungarn zugeteilt. Setzt sich in dieser Gruppe aber Rumänien durch, spielt die DFB-Elf gegen den Sieger des Pfades D, da die Rumänen dann als Co-Gastgeber in die Gruppe C gehen.

UEFA: Alle 12 EM-Spielorte bleiben

München bleibt Gastgeber der auf 2021 verschobenen Fußball-Europameisterschaft und richtet wie geplant vier Spiele aus. Die Europäische Fußball-Union UEFA bestätigte am Mittwoch alle vorgesehenen zwölf EM-Standorte in zwölf Ländern sowie die neuen Turnierdaten vom 11.Juni bis 11.Juli 2021. Zuletzt hatte es Unklarheiten gegeben, ob Baku, Bilbao und Rom den neuen Termin halten können. Auch die Nations League wird wie geplant im September starten. Die DFB-Elf muss am 3.September gegen Spanien antreten, drei Tage später steht die Partie in der Schweiz auf dem Programm.

Amsterdam bleibt Spielort der EM

Amsterdam bleibt nach Angaben des niederländischen Fußballverbands KNVB einer der Austragungsorte der um ein Jahr auf 2021 verlegten EM in zwölf Ländern. Darauf hätten sich alle Beteiligten in den Niederlanden - darunter die Regierung in Den Haag, die Gemeinde Amsterdam und die Verantwortlichen der Johan-Cruyff-Arena - nun endgültig verständigt, erklärte der niederländische Turnierdirektor Gijs de Jong am Mittwoch. Wegen der Corona-Pandemie war die EM auf den Zeitraum vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 verlegt worden. In Amsterdam sollen drei Gruppenspiele und ein Achtelfinale stattfinden.

EM: Bukarest gibt Garantie ab

Bukarest will trotz der Verlegung ins Jahr 2021 Austragungsort der Fußball-EM bleiben. Der rumänische Verband habe der UEFA das erforderliche Garantieschreiben vorgelegt, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die zuständigen Ministerien Rumäniens hätten das Schreiben unterzeichnet. Die UEFA hat die Ende Mai geplante Sitzung des Exekutivkomitees auf den 17. Juni verschoben, auch weil bei "einigen wenigen Austragungsorten" noch nicht alle Fragen geklärt seien. Medienberichten zufolge soll eine erneute Gastgeber-Rolle der spanischen Stadt Bilbao fraglich sein.

Glasgow will 2021 EM-Stadt bleiben

Glasgow bleibt Austragungsort der Fußball-EM. Nach Spekulationen stellten die Organisatoren klar, dass die schottische Metropole ihre Position als Gastgeber bestätigt. egen der Corona-Pandemie wurde die EM auf 11. - 11.Juli 2021 verlegt. In einem Interview hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin eine Reduzierung der Gastgeberländer von zwölf auf acht nicht ausgeschlossen. Austragungsorte sollten neben Glasgow und München Bilbao, Amsterdam, Baku, Bukarest, Budapest, Kopenhagen, Dublin, Glasgow, Rom, Sankt Petersburg und London sein. Die Entscheidung über die EM-Städte 2021 fällt die UEFA am 27.Mai.

EURO notfalls nur in acht Städten

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat eine Reduzierung der Gastgeberländer für die ins Jahr 2021 verlegte Fußball-EM nicht ausgeschlossen. "Prinzipiell ist die Idee, dass wir bei den gleichen Städten bleiben. Bei drei Städten haben wir einige Probleme, daher werden wir weiter diskutieren", sagte der 52-Jährige beIN SPORTS. "Prinzipiell werden wir es in zwölf Städten machen, aber wenn nicht, sind wir bereit, es in zehn, neun oder acht zu tun", sagte Ceferin. Die EM hätte zum 60-jährigen Turnierjubiläum in diesem Sommer erstmals gleich in zwölf Ländern stattfinden sollen.

EM 2021: München prüft Spielort-Zusage

Für die verlegte Fußball-EM 2021 steht die endgültige Zusage von München als Spielort weiter aus. "Nach der Verschiebung der EURO 2020 auf das Jahr 2021 wird das weitere Vorgehen der Landeshauptstadt München aktuell stadtintern geprüft", hieß es aus dem zuständigen Sportreferat der Stadt. Der europäische Dachverband UEFA hatte das Turnier wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben und prüft nun, ob alle zwölf geplanten Spielorte auch dann wieder zur Verfügung stehen. Eine Entscheidung soll wohl bis Ende April fallen.

Popp: EM-Verlegung kann Vorteil sein

Nationalstürmerin Alexandra Popp sieht eine wahrscheinliche Verschiebung der Frauenfußball-EM 2021 in England auf 2022 positiv. "Eine Verlegung um ein Jahr kann sogar ein Vorteil für uns sein: Dann hätten wir noch mehr Zeit, um unsere junge Mannschaft zu entwickeln", sagte die 28 Jahre alte Nationalmannschafts-Kapitänin vom VfL Wolfsburg in einem "Kicker"-Interview. Ursprünglich sollte die EM vom 11.Juli bis 1.August 2021 stattfinden. Da aber die paneuropäische Männer-EM von diesem auf das nächste Jahr (11.Juni bis 11. Juli) verschoben wurde, wäre 2022 eine Ausweichmöglichkeit.

Koch: Verständnis für EM-Verschiebung

Für Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg war die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr die richtige Entscheidung. "Die Trauer ist so groß wie das Verständnis. Erstes Ziel muss sein, mit dem Verein die Saison sportlich zu Ende zu spielen. Das ist für die Klubs existenziell", sagte er bei Sportbuzzer: "Mit der Verschiebung der EM habe ich schon jetzt ein ganz großes Ziel für 2021." Wohin der sportliche Weg Koch führen wird, ist derzeit offen. Im Januar wollte RB Leipzig den 23-Jährigen verpflichten. Der Transfer scheiterte aber an den Forderungen der Breisgauer.

Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

Löw: Kollektiver Burn-out durch Corona

Die Coronavirus-Krise hat Bundestrainer Joachim Löw tief bewegt. "Die letzten Tage haben mich sehr beschäftigt und nachdenklich gestimmt", sagte der 60-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz am Mittwoch. "Die Welt hat einen kollektiven Burn-out erlebt." Die Verlegung der EM 2020 in den Sommer 2021 war deshalb die "völlig richtige und alternativlose Entscheidung. Die Auswirkungen auf den Fußball seien nicht abzuschätzen. "Ich bin nicht in der Lage, so weit nach vorne zu blicken", sagte Löw. "Die Entwicklung der letzten Wochen hat uns überrascht und überfahren."

EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

EM 2020: Russland bietet sich an

In der Diskussion über die EM 2020 hat Russland der UEFA seine Hilfe als Gastgeber angeboten - und damit eine neue Perspektive ermöglicht. Die EM, die vom 12.Juni bis 12.Juli in zwölf Städten stattfinden soll, ist von der Corona-Pandemie bedroht. "Natürlich sind wird bereit. Wir müssen aber zuerst diskutieren, wie das Format aussehen könnte, wie viele Spiele stattfinden würden und so weiter", sagte Alexei Sorokin, OK-Chef der WM 2018, russischen Medien. Viel wahrscheinlicher als die lokale scheint die zeitliche Verschiebung in den Dezember dieses Jahres oder in den Sommer 2021.

UEFA für Verschiebung der EM 2020

Die UEFA wird eine Verschiebung der EM 2020 vorschlagen. Dies hat das ZDF aus Verbandskreisen erfahren. Demnach wird die UEFA am Dienstag die Verschiebung zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Klubs (ECA) sowie später den nationalen Fußballverbänden in Europa empfehlen. Für die Verschiebung der EM 2020, die vom 12.Juni bis 12.Juli geplant ist, soll es zwei Szenarien geben. Option eins ist, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste die neue FIFA-Klub-WM auf Eis gelegt werden. Die zweite Variante ist die Verlegung in den Spätherbst oder frühen Winter.

UEFA: EM wird nicht verschoben

Die UEFA hat Spekulationen um eine Verschiebung der Fußball-EM ins Jahr 2021 wegen der Coronavirus-Krise zurückgewiesen. "Die EURO 2020 startet am 12. Juni 2020 in Rom. Die UEFA steht bezüglich des Coronavirus und seiner Entwicklung mit den zuständigen internationalen und lokalen Behörden in Kontakt. Der geplante Zeitplan muss nicht geändert werden. Das Thema wird ständig überprüft", hieß es am Dienstag in einer UEFA-Mitteilung. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass das in zwölf Ländern geplante Turnier wegen der Epidemie eventuell nicht wie geplant stattfinden kann.

Bierhoff rechnet bei EM mit Sane

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat bei einem Besuch in Manchester vor zwei Wochen einen guten Eindruck vom lange verletzten Nationalspieler Leroy Sane gewonnen. In einem Interview der "Bild" sagte Bierhoff, er rechne mit dem 24 Jahre alten Offensivspieler für die Europameisterschaft im Sommer. "Mein Gefühl ist positiv. Ich bin davon überzeugt, dass Leroy für die EM bereit ist", so der Teammanager. Sane hatte nach seinem Kreuzbandriss zuletzt für Citys U23-Team sein Comeback gegeben. "Er hat keine Probleme mehr", sagte Bierhoff. Sane habe "wirklich sehr positiv" auf ihn gewirkt.

Corona: UEFA vertraut auf Behörden

Die UEFA hat mögliche Konsequenzen etwa für die Play-off-Partien (26. und 31. März) zur EM im Sommer aufgrund des grassierenden Coronavirus nicht ausgeschlossen. "Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und werden darauf reagieren, was sie uns sagen", sagte Mediendirektor Phil Townsend. "Wenn die Behörden ihre Ansicht ändern, werden wir unsere ändern." Auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sei die UEFA im Austausch. Townsend stellte klar: "Die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation, nicht die UEFA. Die UEFA ist ein Sport-Dachverband."

Kabinett: Public Viewing bei EM möglich

Fußballfans sollen während der Europameisterschaft im Sommer wieder draußen bis in den späten Abend gemeinsam die Spiele genießen dürfen. Die Bundesregierung hat wie vor den anderen großen Turnieren eine Lockerung der Lärmschutzregeln beschlossen, um Public Viewing zu ermöglichen. Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden im Freien können damit während des Turniers auch nach 22.00 Uhr erlaubt werden. Über den Einzelfall entscheiden aber immer die Städte und Gemeinden, es darf also nicht automatisch überall laut werden. Die Länder müssen im Bundesrat noch zustimmen.

Südamerikanische Schiedsrichter zur EM?

Die UEFA und der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. So sei es vorstellbar, dass bei der Europameisterschaft in diesem Jahr ein Schiedsrichtergespann aus Südamerika ein Vorrundenspiel leite. Auch Einsätze in der Champions League könnte es geben. Ebenso könnten europäische Unparteiische bei der Südamerika-Meisterschaft und der Copa Libertadores pfeifen. "Die heutige Vereinbarung ist ein erster Schritt, um Expertise und Wissen zur Entwicklung des Spiels auf beiden Kontinenten zu teilen", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

Der Spielplan

Fr, 11.06.2021
Fr, 11.06.2021
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Deutschland
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GER

Aus jeder Gruppe qualifizieren sich die ersten beiden Teams für das Achtelfinale. Außerdem erreichen die vier besten Gruppendritten die Runde der letzten 16.

UEFA EM 2020

Alle Teams, Begegnungen und Spielorte auf einen Blick

Die EM 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben und findet nun voraussichtlich vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021 statt. Hier finden Sie den kompletten Spielplan zur Fußball-Europameisterschaft.
Unter "Spieltage" sind alle Spiele bis hin zum Finale chronologisch nach Spieltagen sortiert. Unter "Gruppen" finden Sie die Tabellen sowie alle Spiele der jeweiligen Gruppe.

Die Gruppenphase der Europameisterschaft beginnt voraussichtlich am 11. Juni 2021 mit 24 Mannschaften in sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Das deutsche Team befindet sich in Gruppe F und wird seine drei Gruppenspiele in München austragen. Das Finale findet voraussichtlich am 11. Juli 2021 in London statt.

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