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    Achtelfinale
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    Dänemark
    DEN
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    26.06.
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    Achtelfinale
    ITA
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    Italien
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    Achtelfinale
    NED
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    Niederlande
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    CZE
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    27.06.
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    Achtelfinale
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    Belgien
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    Portugal
    POR
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    Achtelfinale
    CRO
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    Spanien
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    n.V.
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    Achtelfinale
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    Achtelfinale
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    Achtelfinale
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    Schweden
    Schweden
    Ukraine
    Ukraine
    UKR
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    02.07.
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    Viertelfinale
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    Spanien
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    02.07.
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    Viertelfinale
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    Italien
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    03.07.
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    Viertelfinale
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    Tschechien
    Tschechien
    Dänemark
    Dänemark
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    Viertelfinale
    UKR
    Ukraine
    Ukraine
    England
    England
    ENG
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    06.07.
    21:00
    Halbfinale
    ITA
    Italien
    Italien
    Spanien
    Spanien
    ESP
    i.E.
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    07.07.
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    Halbfinale
    ENG
    England
    England
    Dänemark
    Dänemark
    DEN
    n.V.
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    11.07.
    21:00
    Finale
    ITA
    Italien
    Italien
    England
    England
    ENG
    i.E.

Newsticker

Fußball-EM31.07. 21:22

Voss-Tecklenburg: "Waren nah dran"

Martina Voss-Tecklenburg (Bundestrainerin): "Wir waren nah dran. England hat im eigenen Land aber dem Druck standgehalten. Glückwunsch an die Engländerinnen. Alexandra Popp hätte auch beim Gegner etwas ausgelöst mit ihrer Präsenz. Aber es ging einfach nicht. Wir sind todtraurig, dass wir verloren haben. Wir sind in einem Prozess, es hat nicht ganz gereicht." Ersatzkapitänin Svenja Huth: "Es tut einfach nur weh. Wir haben 120 Minuten alles gegeben und uns auch durch den 0:1-Rückstand nicht beirren lassen. Wir haben uns leider nicht belohnt. Das müssen wir erstmal sacken lassen." Bernd Neuendorf (DFB-Präsident): "Unsere Mannschaft hat den deutschen Fußball bei der EM herausragend vertreten, daran ändert auch die Finalniederlage gegen die großartigen Gastgeberinnen aus England nichts." Hansi Flick (Männer-Bundestrainer): "Es tut mir für Martina Voss-Tecklenburg und ihr gesamtes Team sehr leid, dass sie ihre großartigen Auftritte nicht mit dem Titel krönen konnten. Aber nach der ersten Enttäuschung können sie mit Stolz auf das Turnier zurückblicken." Oliver Bierhoff (DFB-Geschäftsführer): "Dieses großartige Turnier unserer Mannschaft hätte den Titelgewinn als würdigen Abschluss verdient gehabt." Bundeskanzler Olaf Scholz (bei Twitter): "Glückwunsch an die Lionesses zur Europameisterschaft und an die DFB-Frauen für die Weltklasse-Leistung in einem engen Spiel. Das war ein mitreißendes Turnier und ganz Deutschland ist stolz auf dieses Team!" Außenministerin Annalena Baerbock (bei Twitter): "Congratulations, dear Lionesses, well done! Und Ihr, liebe DFB-Frauen, habt uns alle in dieser EM sehr stolz gemacht. Eure Enttäuschung mag im ersten Moment unermesslich sein, aber Ihr seid getragen von Millionen neuer Fans, die Ihr mit Eurer Hingabe & Teamgeist gewonnen habt."

Fußball-EM21.07. 12:43

UEFA: Beleidigungen im Netz

Die UEFA hat während der Vorrunde der Fußball-EM der Frauen fast 300 beleidigende Beiträge in sozialen Medien gemeldet. Mehr als die Hälfte davon wurden daraufhin gelöscht. Die Teams und einzelne Spielerinnen von England, Spanien, Frankreich und Italien waren demnach am häufigsten das Ziel von beleidigenden Posts auf Facebook, Instagram, TikTok und Twitter. 70% der gemeldeten Beiträge enthielten Beleidigungen ohne Bezugnahme auf eine bestimmte Personengruppe oder Ethnie, 20% wurden als sexistisch eingestuft, sechs Prozent als rassistisch und vier Prozent als homophob.

Fußball-EM21.07. 10:01

Sexismus weiter Alltag im Fußball

Die deutsche Nationalmannschaft erhält für ihr Auftreten und ihre Erfolge bei der EM in England derzeit viel Anerkennung - doch für viele Spielerinnen gehören sexistische und herabwürdigende Kommentare weiter zu ihrem Fußball-Alltag. Dies belegen Recherchen von NDR und "Süddeutscher Zeitung". In einem Bericht des ARD-Magazins "Pa-norama" beklagt unter anderem Almuth Schult anzügliche Bemerkungen von Zuschauern und sogar von Trainern und Betreuern sowie sexistisches Verhalten. Frauen werde zudem oft die Kompetenz im Fußball abgesprochen. Sie fühle sich ignoriert und belächelt.

Fußball-EM17.07. 13:17

K.o.-Runde wird "kein Spaziergang"

Neun Punkte und neun Tore ohne Gegentreffer, so kann es für die DFB-Frauen auf dem Weg zum neunten EM-Titel weitergehen. Nach dem 4:0 gegen Dänemark, dem 2:0 gegen Spanien und dem 3:0 gegen Finnland soll im ersten K.o.-Duell gegen Österreich am Donnerstag (21 Uhr/ ARD) der nächste große Schritt folgen: "Es wird kein Spaziergang", mahnte Bundestrainerin Voss-Tecklenburg. Erstmals seit Olympiagold 2016 in Rio will der Rekordeuropameister wieder bei einem großen Turnier ins Halbfinale einziehen. Im Viertelfinale war zuletzt bei der WM 2019 und der EM 2017 Endstation.

Fußball-EM15.07. 23:00

Österreich muss gegen Deutschland ran

Österreichs Fußballerinnen haben bei der EM ihren zweiten Sieg gefeiert und sich damit das Ticket für das Viertelfinale gegen die DFB-Frauen gesichert. In Brighton bezwang die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann Norwegen mit 1:0 (1:0). Für die favorisierten Skandinavierinnen endet das Turnier dagegen schon nach der Gruppenphase. Im Parallelspiel gab sich Gastgeber England keine Blöße. Die Lionesses schlugen das Team aus Nordirland souverän mit 5:0 (2:0). England zieht damit ohne Gegentor und Punktverlust in die Runde der letzten Acht ein.

Fußball-EM15.07. 19:37

DFB-Team wohl ohne Magull und Lohmann

Die bereits für das Viertelfinale qua- lifizierten DFB-Frauen müssen im dritten EM-Spiel gegen Finnland voraussichtlich ohne die Mittelfeldspielerinnen Lina Magull (Oberschenkel) und Sydney Lohmann (Knie) auskommen. Vor dem Abschlusstraining in Milton Keynes erklärte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, das angeschlagene Bayern-Duo werde nach aktuellem Stand am Samstag (21 Uhr/ZDF) nicht eingesetzt. Definitiv fehlen werden Lena Oberdorf und Felicitas Rauch (beide Gelbsperre) sowie Torjägerin Lea Schüller, die nach ihrer Corona-Infektion noch nicht negativ getestet worden ist.

Fußball-EM15.07. 17:13

Aus für Frankreichs Star-Stürmerin

Frankreichs Fußballerinnen müssen für den Rest der Europameisterschaft in England auf Star-Stürmerin Marie-Antoinette Katoto verzichten. Das bestätigte der französische Verband FFF. Katoto hat beim Sieg gegen Belgien (2:1) am Donnerstag eine "Verletzung des vorderen Kreuzbandes und einen Meniskusriss" am rechten Knie erlitten. Die Stürmerin von Paris St.Germain war bereits nach 17 Minuten ausgewechselt worden. Mitfavorit Frankreich hat nach zwei Siegen in zwei Spielen in Gruppe D den Einzug ins Viertelfinale bereits sicher.

Fußball-EM11.07. 20:18

Österreich feiert ersten Sieg

Österreichs Fußballerinnen haben bei der EM in England ihren ersten Sieg gefeiert und dürfen auf den Einzug in die nächste Runde hoffen. Fünf Tage nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Gastgeber England setzte sich die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann mit 2:0 (1:0) gegen EM-Debütant Nordirland durch. Katharina Schiechtl (19.), die bei WerderBremen spielt, brachte die favorisierten Österreicherinnen in Führung. Kurz vor dem Ende erhöhte die beim Bundesligisten TSG Hoffenheim aktive Katharina Naschenweng (88.) nach einem starken Solo.

Fußball-EM08.07. 22:52

DFB-Frauen gewinnen zum Auftakt

Die deutschen Fußballerinnen sind mit einem überzeugenden Sieg in die EM in England gestartet. Das Team bezwang zum Auftakt den Vize-Europameister Dänemark mit 4:0 (1:0) und liegt damit in Gruppe B auf Rang eins vor dem nächsten Gegner Spanien (Dienstag/21 Uhr/ARD). "Wir haben uns echt in einen Rausch gespielt", sagte, Torschützin Lea Schüller im ZDF. Lina Magull (21.), Lea Schüller (57.), Lena Lattwein (78.) und Kapitänin Alexandra Popp (86.) trafen für den achtmaligen Europameister im Brentford Community Stadium. Dritte Hürde im Kampf um das Viertelfinale ist Finnland am 16.Juli (live im ZDF).

Fußball-EM08.07. 20:05

Spanien startet mit Sieg in die EM

Auch ohne ihren verletzten Superstar Alexia Putellas sind die spanischen Fußballerinnen erfolgreich in die EM gestartet. Die Mannschaft von Trainer Jorge Vilda besiegte Finnland zum Auftakt in Milton Keynes souverän mit 4:1 (2:1) und setzte sich vorerst an die Spitze der deutschen Gruppe B. Nächster Gegner der Spanierinnen ist am Dienstag (21 Uhr) die DFB-Auswahl. Irene Paredes, Aitana Bonmati, Lucia Garcia und Mariona Caldentey per Elfmeter drehten vor 16.819 Zuschauern das Spiel für Spanien, das bei den EM-Turnieren 2013 und 2017 jeweils das Viertelfinale erreicht hatte.

Fußball-EM10.05. 17:07

UEFA: EM-Finale 2024 in Berlin

Das Finale der EM 2024 in Deutschland steigt im Berliner Olympiastadion. Das Exekutivkomitee der UEFA wählte die Hauptstadt am Dienstag in Wien als Gastgeber des Endspiels am 14. Juli aus, das Eröffnungsspiel am 14. Juni wird in München angepfiffen. Die Endrundenauslosung soll im Dezember 2023 in der Elbphilharmonie in Hamburg steigen, das internationale Medienzentrum wird seinen Platz in Leipzig haben. Die deutsche Nationalmannschaft ist als Gastgeber bereits für die Endrunde qualifiziert, die Qualifikation wird im kommenden Oktober in Frankfurt ausgelost.

Fußball-EM06.04. 13:35

Aus für Panini-Alben zur EM 2024

Für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland müssen sich Sammelalben-Fans auf eine Neuerung gefasst machen. Der US-Sammelkarten-Hersteller Topps wurde Partner der EM 2024 sowie 2028 und vertreibt damit die offiziellen Sticker für diese Turniere, wie das Unternehmen mitteilte. "Für Topps ist es ein absoluter Meilenstein", sagte Topps-Marketing-Chef Patrick Rausch. Damit endet die jahrzehntelange Partnerschaft der Kult-Sammelbildchen-Firma Panini aus dem italienischen Modena, die 1980 begann. Das Unternehmen äußerte sich bisher nicht.

Fußball-EM30.03. 18:07

Haft nach rassistischem Tweet bei EM

Weil er den englischen Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford in sozialen Medien rassistisch beleidigt hat, ist ein Brite zu einer sechswöchigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der 19-Jährige hatte den Manchester-United-Profi am 11.Juli 2021 beim Kurznachrichtendienst Twitter beschimpft, nachdem Rashford beim EM-Finale gegen Italien einen Elfmeter verschossen hatte. Italien gewann das Endspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion. Der Täter hatte vor Gericht eingeräumt, Rashford beleidigt zu haben. Zuvor hatte er allerdings noch versucht, die Tat zu verschleiern.

Fußball-EM-Quali29.03. 18:58

U21 nach Sieg in Israel auf EM-Kurs

Die deutsche U21-Nationalmannschaft steht dicht vor der EM-Teilnahme. Die Auswahl von Trainer Antonio Di Salvo siegte bei Verfolger Israel in Petach Tikwa 1:0 (0:0) und baute zwei Spieltage vor Schluss den Vorsprung auf fünf Punkte aus. Nur die Sieger der neun Qualifikationsgruppen sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die Endrunde. Bereits im nächsten Spiel am 3.Juni gegen Ungarn kann das DFB-Team alles klar machen. Linksverteidiger Noah Katterbach erzielte in der 60.Minute den Siegtreffer für die deutsche Mannschaft.

Fußball-EM12.10. 15:56

EM 2028: Vergabe im Herbst 2023

Die UEFA hat den Fahrplan für die Vergabe der Europameisterschaft 2028 bekannt gegeben und will den oder die Gastgeber im September 2023 verkünden. Demnach müssen potenzielle Ausrichter bis zum 23.März 2022 eine Interessenerklärung einreichen, knapp zwei Wochen später macht die UEFA die Bewerber dann öffentlich. Für die Einreichung der endgültigen Bewerbungsunterlagen haben die Nationen bis zum 12.April 2023 Zeit, die Entscheidung fällt dann im September 2023. Der Europameister 2028 soll erneut von 24 Mannschaften in insgesamt 51 Partien ermittelt werden.

Fußball-EM-Quali08.10. 17:04

Di Salvo nominiert Knauff nach

Nach den Ausfällen von Youssoufa Moukoko und Roberto Massimo hat der neue U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo den Dortmunder Ansgar Knauff für das EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (17:30 Uhr) in Ungarn nachnominiert. Der 19-Jährige hatte am Donnerstag beim 0:0 der U20-Nationalmannschaft gegen Polen für 80 Minuten gespielt, ehe er am Freitag die Reise zur U21 antrat. Di Salvo hatte bei seinem Debüt am Donnerstag ein 3:2 (1:1) gegen Israel gefeiert. Dabei fehlten der verletzte Moukoko und der positiv auf das Coronavirus getestete Stuttgarter Roberto Massimo.

Fußball-EM05.10. 20:30

Logo für EM 2024 in Berlin präsentiert

Mit einem farbenfrohen Logo wollen die Ausrichter der Fußball-EM 2024 für das Turnier in Deutschland werben. Inspiriert ist das ovale Markensymbol von der Dachform des Berliner Olympiastadions, dort wurde es am Dienstag auch präsentiert. Der Entwurf soll für die Vielfalt des Fußballs in Europa und in den 55 UEFA-Mitgliedsländern stehen. Das Motto "United by Football. Vereint im Herzen Europas" war schon bekannt. Die EM soll im Sommer 2024 mit 24 teilnehmenden Nationen in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Leipzig und Stuttgart ausgetragen werden.

Fußball-EM14.07. 19:45

Sancho: Rassismus "nichts Neues"

Nach Marcus Rashford hat sich auch Jadon Sancho zu den rassistischen Beleidigungen geäußert. Es sei "traurigerweise nichts Neues", schrieb der englische Fußball-Nationalspieler auf Instagram und fügte hinzu: "Wir müssen als Gesellschaft besser lernen, Leute zur Verantwortung zu ziehen." Gleichzeitig zeigte sich der Borussia-Dortmund-Spieler, dessen Wechsel zu Manchester United bevorsteht, aber auch zuversichtlich. "Hass wird niemals siegen", schrieb Sancho. Er, Marcus Rashford und Bukayo Saka hatten beim 2:3 im Elfmeterschießen des EM-Finales gegen Italien nicht getroffen.

Fußball-EM14.07. 15:35

Rassismus: Johnson fordert Strafen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Social-Media-Unternehmen empfindliche Strafen angedroht, sollten sie auch künftig die Verbreitung von Hassbotschaften und rassistischen Nachrichten auf ihren Plattformen zulassen. Außerdem soll es Stadionverbote für Personen geben, die mit rassistischen Beleidigungen im Internet auffallen. Bei Verstößen sollen die Unternehmen eine Strafe in Höhe von zehn Prozent des weltweiten Umsatzes zahlen. Hintergrund sind rassistische Anfein- dungen im Internet gegen die National- spieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho.

Fußball-EM13.07. 18:12

Verfahren gegen Englands Verband

Die UEFA hat im Nachgang des EM-Finals eine Reihe von Disziplinarverfahren gegen den englischen Verband FA wegen Vergehen seiner Fans eingeleitet. Wie die UEFA mitteilte, geht es um einen Platzsturm, das Werfen von Gegenständen, die Störungen während des Abspielens der italienischen Hymne und das Zünden von Feuerwerk. Die Fälle würden durch die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA behandelt. Darüber hinaus ernannte der Verband einen Disziplinar-Inspektor, der die Vorfälle vor und im Stadion untersuchen soll. Dutzende Fans hatten versucht, ohne Tickets Zutritt zu erlangen.

Fußball-EM13.07. 15:22

Viel Zuspruch für England-Trio

Der französische Fußballstar Paul Pogba hat sich mit aufmunternden Worten an die englischen Nationalspieler Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka gewandt, die nach dem verlorenen EM-Finale rassistisch beleidigt wurden. "Ihr seid Vorbilder in diesem wunderbaren Spiel. Vergesst das nie! Seid stolz auf euch selbst, die Fußballwelt ist stolz auf euch", schrieb Pogba bei Facebook. Englands Kapitän Harry Kane ging die rassistischen Hetzer derweil direkt an. "Wenn du jemanden in den sozialen Medien beschimpfst, bist du kein England-Fan und wir wollen dich nicht", schrieb Kane auf Instagram.

Fußball-EM13.07. 13:06

Fünf Italiener in der Turnier-Elf

Nach dem EM-Triumph der italienischen Nationalmannschaft hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) gleich fünf Spieler der Squadra Azzurra in das Team des Turniers berufen. Neben dem Torhüter Gianluigi Donnarumma, der auch als bester Spieler der EM ausgezeichnet worden war, gehören die Abwehrspieler Leonardo Bonucci und Leonardo Spinazzola sowie Mittelfeldspieler Jorginho und Stürmer Federico Chiesa zur Top-Elf. Die Turnier-Elf: Donnarumma/ITA - Walker/ENG, Bonucci/ ITA, Maguire/ENG, Spinazzola/ITA - Jorginho/ITA, Höjbjerg/ DEN, Pedri/ESP - Chiesa/ITA, Lukaku/BEL, Sterling/ENG

Fußball-EM12.07. 22:47

Rashford: "Komme stärker zurück"

Marcus Rashford hat nach seinem verschossenen Elfmeter im EM-Finale seine Gefühle offengelegt und sich kämpferisch gezeigt. Er und zwei Mitspieler, die ebenfalls verschossen hatten, waren rassistisch beleidigt worden. "Ich kann mir die ganze Kritik an meiner Leistung anhören", so der 23-Jährige bei Twitter: "Aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen, wer ich bin und wo ich herkomme. Ich komme stärker zurück." Über seine Gefühlslage schrieb er: "Ich bin mit einem Mangel an Selbstvertrauen in das Finale gegangen. (...) irgendetwas hat sich nicht richtig angefühlt."

Fußball-EM12.07. 21:12

Italien feiert seine Europameister

Der neue Fußball-Europameister Italien ist in Rom von Tausenden Fans begeistert empfangen und bejubelt worden. Zahlreiche Menschen säumten am Montagabend die Straßen der italienischen Hauptstadt, durch die der Mannschaftsbus mit dem Team von Trainer Roberto Mancini fuhr. Die Mannschaft brauchte deutlich länger als vorgesehen für die kurze Strecke durch die Stadt, weil der Bus nur langsam vorankam und immer wieder anhalten musste. Das Team war zunächst von Staatspräsident Sergio Mattarella empfangen worden, anschließend stand noch ein Treffen mit Regierungschef Mario Draghi an.

Fußball-EM12.07. 12:48

Empörung über Rassismus

Mit Empörung und Entsetzen haben Politik, Fußballverband und Gesellschaft in Großbritannien auf rassistische Beleidigungen gegen die englischen Elfmeter-Fehlschützen im EM-Finale reagiert. "Dieses England-Team verdient es, als Helden verehrt und nicht rassistisch beschimpft zu werden", twitterte Premierminister Boris Johnson. "Die Verantwortlichen für diese entsetzlichen Beschimpfungen sollten sich schämen." Prinz William sprach von "abscheulichem Verhalten". "Es muss jetzt aufhören, und alle Beteiligten sollten zur Rechenschaft gezogen werden", twitterte der Queen-Enkel.

Fußball-EM12.07. 12:22

Southgate: "Brauche etwas Zeit"

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat am Tag nach der Niederlage im EM-Finale Aussagen zu seiner längerfristigen Zukunft bei den Three Lions vermieden. Es sei "nicht der geeignete Zeitpunkt", um darüber zu sprechen, sagte Southgate in einer Pressekonferenz am Montag. Southgates Vertrag läuft noch bis nach der WM 2022 in Katar. "Ich brauche etwas Zeit", sagte der Nationaltrainer, mit dem der englische Verband FA gerne vorzeitig verlängern würde. "Ich brauche eine Pause. Das ist eine großartige Erfahrung, aber sein Land in diesem Turnier zu führen, kostet Kraft."

Fußball-EM12.07. 09:52

28,25 Mio. Euro Prämie für Italien

Die Stars der italienischen Fußball-Nationalmannschaft können sich nach ihrem EM-Sieg über eine Prämie von 250.000 Euro pro Kopf freuen. Auf diese Ausschüttung hatten sich zuvor der italienische Verband FIGC und die Spieler der Azzurri geeinigt. Italien kassiert allein für den Sieg im Finale gegen England (3:2 im Elfmeterschießen) acht Millionen Euro aus dem Preisgeldtopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA), wie aus dem vor dem Turnier festgelegten Verteilungsschlüssel hervorgeht. Italien erhält damit die für den Titelgewinner maximal mögliche Summe von 28,25 Millionen Euro.

Fußball-EM12.07. 08:36

19 Polizisten in London verletzt

Bei Auseinandersetzungen mit Fans am Rande des EM-Finalspiels zwischen England und Italien sind nach Behördenangaben 19 Polizisten verletzt worden. Das sei völlig inakzeptabel, erklärte die Polizei am Montagmorgen via Twitter. Im Laufe des Sonntags seien 49 Personen wegen einer Vielzahl von Straftaten festgenommen worden. Die Polizei dankte auch Zehntausenden Fans, die sich friedlich verhalten hätten. Vor dem Finale in London hatten zahlreiche Fußballfans versucht, ins Wembley-Stadion zu stürmen. In Videos waren Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zu sehen.

Fußball-EM12.07. 08:23

Presse: "Azurblauer Rausch"

ITALIEN La Repubblica: "Europa ist unser. Zoff, Riva, Rivera und Mazzola haben ihre würdigen Erben gefunden." Gazzetta dello Sport: "Italien, wir lieben dich wie verrückt: Wir sind Europameister. Football is coming home. Das können wir singen, oder sogar schreien ohne Majestätsbeleidigung zu riskieren. Weil der Fußball auch in Italien zu Hause ist, einem wunderschönen azurblauen Haus." Corriere dello#Sport:"Azurblauer Rausch im Wembley gegen England. Mancini in Tränen, die azurblaue Party beginnt." ENGLAND Daily Star: "Nicht schon wieder! Ein mutiges England verliert im herzzerreißenden EM-Finale im Elfmeterschießen gegen Italien." Mirror: "Englands zerbrochener Traum. Unerträgliche Schmerzen - die heldenhaften Three Lions verlieren im Elfmeterschießen." Daily Mail: "Das Land in Tränen nach dem nächsten Strafstoß-Fiasko." The Sun: "Schon wieder Herzschmerz für die Löwen. Eine Qual, als England im Elfmeterschießen verliert. Aber die Löwen haben uns stolz gemacht." SPANIEN Marca: "Italien verewigt sich in Wembley. Die Azzurra präsentiert ihren eigenen Maracanazo, indem sie England in der Kathedrale des Fußballs schlägt." PORTUGAL Diario de Noticias: "Die Hand Donnarummas vollendete die Rückkehr der Bella Italia Mancinis zu den Titeln. FRANKREICH Le Figaro: "53 Jahre nach ihrer ersten Krönung hat La Nazionale die Europameisterschaft auf Kosten Englands gewonnen. Die Belohnung für eine großartige Wiedergeburt." ÖSTERREICH Kurier: "Am Ende sollte ein Elfmeterschießen entscheiden. Seit jeher die erklärte Angstdisziplin der Engländer."

Fußball-EM12.07. 00:00

Ronaldo ist Torschützenkönig

Portugals Cristiano Ronaldo ist Torschützenkönig der Fußball-EM. An den fünf Treffern sowie einer Vorlage des fünfmaligen Weltfußballers, der mit dem Titelverteidiger bereits im Achtelfinale ausgeschieden war, kam im weiteren Turnierverlauf kein Profi mehr vorbei. Hinter Ronaldo folgt der Tscheche Patrik Schick (25), der ebenfalls fünf Treffer erzielt, aber keine Vorlage gegeben hatte. Schick benötigte für seine Treffer 404 gespielte Minuten - Ronaldo war in 360 Minuten fünfmal erfolgreich. Am effizientesten unter den Spielern mit vier Treffern war der Franzose Karim Benzema (349 Minuten).

Fußball-EM11.07. 23:55

Italien zum zweiten Mal Europameister

Italien ist zum zweiten Mal nach 1968 Fußball-Europameister. Der viermalige Weltmeister bezwang England im Finale von Wembley mit 3:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Die Engländer müssen weiter auf den ersten Turnier-Triumph seit dem WM-Erfolg 1966 warten. Shaw brachte England mit dem schnellsten Tor in einem EM-Finale in Führung (2.). England verwaltete das Spiel, Italien wurde erst allmählich gefährlich. Nach der Pause nahm Italiens Druck zu und Bonucci erzielte das verdiente 1:1 (67.). Im Elfmeterschießen vergaben Englands letzte drei Schützen.

Fußball-EM11.07. 21:27

Beide Teams knien gegen Rassismus

Vor dem Anpfiff des EM-Finales England gegen Italien sind beide Teams als Zeichen gegen Rassismus mit einem Knie auf den Boden gegangen. Auch die Schiedsrichter knieten sich kurz auf den Rasen des Wembley-Stadions in London. Diese Geste hatten bei der EM schon mehrere Mannschaften vollzogen, unter anderem auch die englische. Darüber wurde in England mitunter hitzig diskutiert, immer wieder gab es während der Geste vereinzelte Buhrufe. Die Italiener hatten sich vor ihrem Viertelfinale den Belgiern angeschlossen und gekniet.

Fußball-EM11.07. 20:01

England stellt auf Dreierkette um

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat im EM-Finale (21 Uhr/live im ZDF) gegen Italien etwas überraschend auf eine Dreierkette umgestellt. Kyle Walker, John Stones und Harry Maguire werden in der zentralen Defensive starten, so hatten die Three Lions bei diesem Turnier bislang nur beim 2:0-Erfolg gegen Deutschland gespielt. Bukayo Saka sitzt zunächst auf der Bank, für ihn beginnt der deutlich defensivere Kieran Trippier auf der rechten Außenbahn. Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ändert seine Startelf im Vergleich zum 4:2-Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Spanien nicht.

Fußball-EM11.07. 19:50

Fans überwinden Sicherheitszäune

Randalierende Fans haben vor dem EM-Finale in Wembley zwischen England und Italien Absperrungen überrannt und sich ohne Tickets Zugang zum Stadion verschafft. Ein Wembley-Sprecher revidierte am Sonntagabend eine frühere Stellungnahme und bestätigte, dass "eine kleine Gruppe" es ohne Eintrittskarten in den Innenraum geschafft hat. Man arbeite eng mit Stadionpersonal und Sicherheitsleuten zusammen, um diese Leute aus dem Stadion zu entfernen. In Videos waren hässliche Szenen zu sehen, die Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zeigten.

Fußball-EM11.07. 19:27

England singt sich fürs Finale warm

In London haben sich Zehntausende Fußball-Fans mit Bier, Gesängen und weiß-roten Ritterkostümen auf das EM-Finale zwischen England und Italien am Abend (21 Uhr/live im ZDF) eingestimmt. Bars, Fanzonen und Pubs waren seit dem frühen Vormittag bestens besucht - am Wembleystadion wurde es der Polizei schon drei Stunden vor dem Anpfiff zu viel. Sie forderte Fans ohne Tickets eindringlich auf, dem gesamten Bezirk fernzubleiben. Am Leicester Square und am Trafalgar Square sangen sich Tausende Fans warm. "God Save The Queen" hallte durch die Straßen, Feuerwerkskörper flogen gen Himmel.

Fußball-EM11.07. 17:18

Finale: Viel Prominenz im Publikum

Prominenz aus Sport, Politik und Show hat es auf die lange Gästeliste für das EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion zwischen England und Italien (21 Uhr/ ab 20:15 Uhr im ZDF) geschafft. Während UEFA-Präsident Ceferin und FIFA-Boss Gianni Infantino ebenso wie Prinz William und Herzogin Kate quasi gesetzt sind, haben sich auch Showgrößen wie Schauspieler Tom Cruise und das britische Supermodel Kate Moss angekündigt. Die Liste der Fußball-Größen mit unter anderem David Beckham und Wayne Rooney wird von Sir Geoff Hurst angeführt, der England 1966 gegen Deutschland zum WM-Titel geschossen hatte.

Newsticker

  • Fußball-EM 31.07. 21:22

  • Fußball-EM 21.07. 12:43

  • Fußball-EM 21.07. 10:01

  • Fußball-EM 17.07. 13:17

  • Fußball-EM 15.07. 23:00

  • Fußball-EM 15.07. 19:37

  • Fußball-EM 15.07. 17:13

  • Fußball-EM 11.07. 20:18

  • Fußball-EM 08.07. 22:52

  • Fußball-EM 08.07. 20:05

  • Fußball-EM 10.05. 17:07

  • Fußball-EM 06.04. 13:35

  • Fußball-EM 30.03. 18:07

  • Fußball-EM-Quali 29.03. 18:58

  • Fußball-EM 12.10. 15:56

  • Fußball-EM-Quali 08.10. 17:04

  • Fußball-EM 05.10. 20:30

  • Fußball-EM 14.07. 19:45

  • Fußball-EM 14.07. 15:35

  • Fußball-EM 13.07. 18:12

  • Fußball-EM 13.07. 15:22

  • Fußball-EM 13.07. 13:06

  • Fußball-EM 12.07. 22:47

  • Fußball-EM 12.07. 21:12

  • Fußball-EM 12.07. 12:48

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  • Fußball-EM 12.07. 09:52

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  • Fußball-EM 11.07. 23:55

  • Fußball-EM 11.07. 21:27

  • Fußball-EM 11.07. 20:01

  • Fußball-EM 11.07. 19:50

  • Fußball-EM 11.07. 19:27

  • Fußball-EM 11.07. 17:18

Voss-Tecklenburg: "Waren nah dran"

Martina Voss-Tecklenburg (Bundestrainerin): "Wir waren nah dran. England hat im eigenen Land aber dem Druck standgehalten. Glückwunsch an die Engländerinnen. Alexandra Popp hätte auch beim Gegner etwas ausgelöst mit ihrer Präsenz. Aber es ging einfach nicht. Wir sind todtraurig, dass wir verloren haben. Wir sind in einem Prozess, es hat nicht ganz gereicht." Ersatzkapitänin Svenja Huth: "Es tut einfach nur weh. Wir haben 120 Minuten alles gegeben und uns auch durch den 0:1-Rückstand nicht beirren lassen. Wir haben uns leider nicht belohnt. Das müssen wir erstmal sacken lassen." Bernd Neuendorf (DFB-Präsident): "Unsere Mannschaft hat den deutschen Fußball bei der EM herausragend vertreten, daran ändert auch die Finalniederlage gegen die großartigen Gastgeberinnen aus England nichts." Hansi Flick (Männer-Bundestrainer): "Es tut mir für Martina Voss-Tecklenburg und ihr gesamtes Team sehr leid, dass sie ihre großartigen Auftritte nicht mit dem Titel krönen konnten. Aber nach der ersten Enttäuschung können sie mit Stolz auf das Turnier zurückblicken." Oliver Bierhoff (DFB-Geschäftsführer): "Dieses großartige Turnier unserer Mannschaft hätte den Titelgewinn als würdigen Abschluss verdient gehabt." Bundeskanzler Olaf Scholz (bei Twitter): "Glückwunsch an die Lionesses zur Europameisterschaft und an die DFB-Frauen für die Weltklasse-Leistung in einem engen Spiel. Das war ein mitreißendes Turnier und ganz Deutschland ist stolz auf dieses Team!" Außenministerin Annalena Baerbock (bei Twitter): "Congratulations, dear Lionesses, well done! Und Ihr, liebe DFB-Frauen, habt uns alle in dieser EM sehr stolz gemacht. Eure Enttäuschung mag im ersten Moment unermesslich sein, aber Ihr seid getragen von Millionen neuer Fans, die Ihr mit Eurer Hingabe & Teamgeist gewonnen habt."

UEFA: Beleidigungen im Netz

Die UEFA hat während der Vorrunde der Fußball-EM der Frauen fast 300 beleidigende Beiträge in sozialen Medien gemeldet. Mehr als die Hälfte davon wurden daraufhin gelöscht. Die Teams und einzelne Spielerinnen von England, Spanien, Frankreich und Italien waren demnach am häufigsten das Ziel von beleidigenden Posts auf Facebook, Instagram, TikTok und Twitter. 70% der gemeldeten Beiträge enthielten Beleidigungen ohne Bezugnahme auf eine bestimmte Personengruppe oder Ethnie, 20% wurden als sexistisch eingestuft, sechs Prozent als rassistisch und vier Prozent als homophob.

Sexismus weiter Alltag im Fußball

Die deutsche Nationalmannschaft erhält für ihr Auftreten und ihre Erfolge bei der EM in England derzeit viel Anerkennung - doch für viele Spielerinnen gehören sexistische und herabwürdigende Kommentare weiter zu ihrem Fußball-Alltag. Dies belegen Recherchen von NDR und "Süddeutscher Zeitung". In einem Bericht des ARD-Magazins "Pa-norama" beklagt unter anderem Almuth Schult anzügliche Bemerkungen von Zuschauern und sogar von Trainern und Betreuern sowie sexistisches Verhalten. Frauen werde zudem oft die Kompetenz im Fußball abgesprochen. Sie fühle sich ignoriert und belächelt.

K.o.-Runde wird "kein Spaziergang"

Neun Punkte und neun Tore ohne Gegentreffer, so kann es für die DFB-Frauen auf dem Weg zum neunten EM-Titel weitergehen. Nach dem 4:0 gegen Dänemark, dem 2:0 gegen Spanien und dem 3:0 gegen Finnland soll im ersten K.o.-Duell gegen Österreich am Donnerstag (21 Uhr/ ARD) der nächste große Schritt folgen: "Es wird kein Spaziergang", mahnte Bundestrainerin Voss-Tecklenburg. Erstmals seit Olympiagold 2016 in Rio will der Rekordeuropameister wieder bei einem großen Turnier ins Halbfinale einziehen. Im Viertelfinale war zuletzt bei der WM 2019 und der EM 2017 Endstation.

Österreich muss gegen Deutschland ran

Österreichs Fußballerinnen haben bei der EM ihren zweiten Sieg gefeiert und sich damit das Ticket für das Viertelfinale gegen die DFB-Frauen gesichert. In Brighton bezwang die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann Norwegen mit 1:0 (1:0). Für die favorisierten Skandinavierinnen endet das Turnier dagegen schon nach der Gruppenphase. Im Parallelspiel gab sich Gastgeber England keine Blöße. Die Lionesses schlugen das Team aus Nordirland souverän mit 5:0 (2:0). England zieht damit ohne Gegentor und Punktverlust in die Runde der letzten Acht ein.

DFB-Team wohl ohne Magull und Lohmann

Die bereits für das Viertelfinale qua- lifizierten DFB-Frauen müssen im dritten EM-Spiel gegen Finnland voraussichtlich ohne die Mittelfeldspielerinnen Lina Magull (Oberschenkel) und Sydney Lohmann (Knie) auskommen. Vor dem Abschlusstraining in Milton Keynes erklärte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg, das angeschlagene Bayern-Duo werde nach aktuellem Stand am Samstag (21 Uhr/ZDF) nicht eingesetzt. Definitiv fehlen werden Lena Oberdorf und Felicitas Rauch (beide Gelbsperre) sowie Torjägerin Lea Schüller, die nach ihrer Corona-Infektion noch nicht negativ getestet worden ist.

Aus für Frankreichs Star-Stürmerin

Frankreichs Fußballerinnen müssen für den Rest der Europameisterschaft in England auf Star-Stürmerin Marie-Antoinette Katoto verzichten. Das bestätigte der französische Verband FFF. Katoto hat beim Sieg gegen Belgien (2:1) am Donnerstag eine "Verletzung des vorderen Kreuzbandes und einen Meniskusriss" am rechten Knie erlitten. Die Stürmerin von Paris St.Germain war bereits nach 17 Minuten ausgewechselt worden. Mitfavorit Frankreich hat nach zwei Siegen in zwei Spielen in Gruppe D den Einzug ins Viertelfinale bereits sicher.

Österreich feiert ersten Sieg

Österreichs Fußballerinnen haben bei der EM in England ihren ersten Sieg gefeiert und dürfen auf den Einzug in die nächste Runde hoffen. Fünf Tage nach dem 0:1 zum Auftakt gegen Gastgeber England setzte sich die Mannschaft von Nationaltrainerin Irene Fuhrmann mit 2:0 (1:0) gegen EM-Debütant Nordirland durch. Katharina Schiechtl (19.), die bei WerderBremen spielt, brachte die favorisierten Österreicherinnen in Führung. Kurz vor dem Ende erhöhte die beim Bundesligisten TSG Hoffenheim aktive Katharina Naschenweng (88.) nach einem starken Solo.

DFB-Frauen gewinnen zum Auftakt

Die deutschen Fußballerinnen sind mit einem überzeugenden Sieg in die EM in England gestartet. Das Team bezwang zum Auftakt den Vize-Europameister Dänemark mit 4:0 (1:0) und liegt damit in Gruppe B auf Rang eins vor dem nächsten Gegner Spanien (Dienstag/21 Uhr/ARD). "Wir haben uns echt in einen Rausch gespielt", sagte, Torschützin Lea Schüller im ZDF. Lina Magull (21.), Lea Schüller (57.), Lena Lattwein (78.) und Kapitänin Alexandra Popp (86.) trafen für den achtmaligen Europameister im Brentford Community Stadium. Dritte Hürde im Kampf um das Viertelfinale ist Finnland am 16.Juli (live im ZDF).

Spanien startet mit Sieg in die EM

Auch ohne ihren verletzten Superstar Alexia Putellas sind die spanischen Fußballerinnen erfolgreich in die EM gestartet. Die Mannschaft von Trainer Jorge Vilda besiegte Finnland zum Auftakt in Milton Keynes souverän mit 4:1 (2:1) und setzte sich vorerst an die Spitze der deutschen Gruppe B. Nächster Gegner der Spanierinnen ist am Dienstag (21 Uhr) die DFB-Auswahl. Irene Paredes, Aitana Bonmati, Lucia Garcia und Mariona Caldentey per Elfmeter drehten vor 16.819 Zuschauern das Spiel für Spanien, das bei den EM-Turnieren 2013 und 2017 jeweils das Viertelfinale erreicht hatte.

UEFA: EM-Finale 2024 in Berlin

Das Finale der EM 2024 in Deutschland steigt im Berliner Olympiastadion. Das Exekutivkomitee der UEFA wählte die Hauptstadt am Dienstag in Wien als Gastgeber des Endspiels am 14. Juli aus, das Eröffnungsspiel am 14. Juni wird in München angepfiffen. Die Endrundenauslosung soll im Dezember 2023 in der Elbphilharmonie in Hamburg steigen, das internationale Medienzentrum wird seinen Platz in Leipzig haben. Die deutsche Nationalmannschaft ist als Gastgeber bereits für die Endrunde qualifiziert, die Qualifikation wird im kommenden Oktober in Frankfurt ausgelost.

Aus für Panini-Alben zur EM 2024

Für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland müssen sich Sammelalben-Fans auf eine Neuerung gefasst machen. Der US-Sammelkarten-Hersteller Topps wurde Partner der EM 2024 sowie 2028 und vertreibt damit die offiziellen Sticker für diese Turniere, wie das Unternehmen mitteilte. "Für Topps ist es ein absoluter Meilenstein", sagte Topps-Marketing-Chef Patrick Rausch. Damit endet die jahrzehntelange Partnerschaft der Kult-Sammelbildchen-Firma Panini aus dem italienischen Modena, die 1980 begann. Das Unternehmen äußerte sich bisher nicht.

Haft nach rassistischem Tweet bei EM

Weil er den englischen Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford in sozialen Medien rassistisch beleidigt hat, ist ein Brite zu einer sechswöchigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der 19-Jährige hatte den Manchester-United-Profi am 11.Juli 2021 beim Kurznachrichtendienst Twitter beschimpft, nachdem Rashford beim EM-Finale gegen Italien einen Elfmeter verschossen hatte. Italien gewann das Endspiel gegen England im Londoner Wembley-Stadion. Der Täter hatte vor Gericht eingeräumt, Rashford beleidigt zu haben. Zuvor hatte er allerdings noch versucht, die Tat zu verschleiern.

U21 nach Sieg in Israel auf EM-Kurs

Die deutsche U21-Nationalmannschaft steht dicht vor der EM-Teilnahme. Die Auswahl von Trainer Antonio Di Salvo siegte bei Verfolger Israel in Petach Tikwa 1:0 (0:0) und baute zwei Spieltage vor Schluss den Vorsprung auf fünf Punkte aus. Nur die Sieger der neun Qualifikationsgruppen sowie der beste Gruppenzweite qualifizieren sich direkt für die Endrunde. Bereits im nächsten Spiel am 3.Juni gegen Ungarn kann das DFB-Team alles klar machen. Linksverteidiger Noah Katterbach erzielte in der 60.Minute den Siegtreffer für die deutsche Mannschaft.

EM 2028: Vergabe im Herbst 2023

Die UEFA hat den Fahrplan für die Vergabe der Europameisterschaft 2028 bekannt gegeben und will den oder die Gastgeber im September 2023 verkünden. Demnach müssen potenzielle Ausrichter bis zum 23.März 2022 eine Interessenerklärung einreichen, knapp zwei Wochen später macht die UEFA die Bewerber dann öffentlich. Für die Einreichung der endgültigen Bewerbungsunterlagen haben die Nationen bis zum 12.April 2023 Zeit, die Entscheidung fällt dann im September 2023. Der Europameister 2028 soll erneut von 24 Mannschaften in insgesamt 51 Partien ermittelt werden.

Di Salvo nominiert Knauff nach

Nach den Ausfällen von Youssoufa Moukoko und Roberto Massimo hat der neue U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo den Dortmunder Ansgar Knauff für das EM-Qualifikationsspiel am Dienstag (17:30 Uhr) in Ungarn nachnominiert. Der 19-Jährige hatte am Donnerstag beim 0:0 der U20-Nationalmannschaft gegen Polen für 80 Minuten gespielt, ehe er am Freitag die Reise zur U21 antrat. Di Salvo hatte bei seinem Debüt am Donnerstag ein 3:2 (1:1) gegen Israel gefeiert. Dabei fehlten der verletzte Moukoko und der positiv auf das Coronavirus getestete Stuttgarter Roberto Massimo.

Logo für EM 2024 in Berlin präsentiert

Mit einem farbenfrohen Logo wollen die Ausrichter der Fußball-EM 2024 für das Turnier in Deutschland werben. Inspiriert ist das ovale Markensymbol von der Dachform des Berliner Olympiastadions, dort wurde es am Dienstag auch präsentiert. Der Entwurf soll für die Vielfalt des Fußballs in Europa und in den 55 UEFA-Mitgliedsländern stehen. Das Motto "United by Football. Vereint im Herzen Europas" war schon bekannt. Die EM soll im Sommer 2024 mit 24 teilnehmenden Nationen in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Leipzig und Stuttgart ausgetragen werden.

Sancho: Rassismus "nichts Neues"

Nach Marcus Rashford hat sich auch Jadon Sancho zu den rassistischen Beleidigungen geäußert. Es sei "traurigerweise nichts Neues", schrieb der englische Fußball-Nationalspieler auf Instagram und fügte hinzu: "Wir müssen als Gesellschaft besser lernen, Leute zur Verantwortung zu ziehen." Gleichzeitig zeigte sich der Borussia-Dortmund-Spieler, dessen Wechsel zu Manchester United bevorsteht, aber auch zuversichtlich. "Hass wird niemals siegen", schrieb Sancho. Er, Marcus Rashford und Bukayo Saka hatten beim 2:3 im Elfmeterschießen des EM-Finales gegen Italien nicht getroffen.

Rassismus: Johnson fordert Strafen

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den Social-Media-Unternehmen empfindliche Strafen angedroht, sollten sie auch künftig die Verbreitung von Hassbotschaften und rassistischen Nachrichten auf ihren Plattformen zulassen. Außerdem soll es Stadionverbote für Personen geben, die mit rassistischen Beleidigungen im Internet auffallen. Bei Verstößen sollen die Unternehmen eine Strafe in Höhe von zehn Prozent des weltweiten Umsatzes zahlen. Hintergrund sind rassistische Anfein- dungen im Internet gegen die National- spieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho.

Verfahren gegen Englands Verband

Die UEFA hat im Nachgang des EM-Finals eine Reihe von Disziplinarverfahren gegen den englischen Verband FA wegen Vergehen seiner Fans eingeleitet. Wie die UEFA mitteilte, geht es um einen Platzsturm, das Werfen von Gegenständen, die Störungen während des Abspielens der italienischen Hymne und das Zünden von Feuerwerk. Die Fälle würden durch die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkommission der UEFA behandelt. Darüber hinaus ernannte der Verband einen Disziplinar-Inspektor, der die Vorfälle vor und im Stadion untersuchen soll. Dutzende Fans hatten versucht, ohne Tickets Zutritt zu erlangen.

Viel Zuspruch für England-Trio

Der französische Fußballstar Paul Pogba hat sich mit aufmunternden Worten an die englischen Nationalspieler Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka gewandt, die nach dem verlorenen EM-Finale rassistisch beleidigt wurden. "Ihr seid Vorbilder in diesem wunderbaren Spiel. Vergesst das nie! Seid stolz auf euch selbst, die Fußballwelt ist stolz auf euch", schrieb Pogba bei Facebook. Englands Kapitän Harry Kane ging die rassistischen Hetzer derweil direkt an. "Wenn du jemanden in den sozialen Medien beschimpfst, bist du kein England-Fan und wir wollen dich nicht", schrieb Kane auf Instagram.

Fünf Italiener in der Turnier-Elf

Nach dem EM-Triumph der italienischen Nationalmannschaft hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) gleich fünf Spieler der Squadra Azzurra in das Team des Turniers berufen. Neben dem Torhüter Gianluigi Donnarumma, der auch als bester Spieler der EM ausgezeichnet worden war, gehören die Abwehrspieler Leonardo Bonucci und Leonardo Spinazzola sowie Mittelfeldspieler Jorginho und Stürmer Federico Chiesa zur Top-Elf. Die Turnier-Elf: Donnarumma/ITA - Walker/ENG, Bonucci/ ITA, Maguire/ENG, Spinazzola/ITA - Jorginho/ITA, Höjbjerg/ DEN, Pedri/ESP - Chiesa/ITA, Lukaku/BEL, Sterling/ENG

Rashford: "Komme stärker zurück"

Marcus Rashford hat nach seinem verschossenen Elfmeter im EM-Finale seine Gefühle offengelegt und sich kämpferisch gezeigt. Er und zwei Mitspieler, die ebenfalls verschossen hatten, waren rassistisch beleidigt worden. "Ich kann mir die ganze Kritik an meiner Leistung anhören", so der 23-Jährige bei Twitter: "Aber ich werde mich niemals dafür entschuldigen, wer ich bin und wo ich herkomme. Ich komme stärker zurück." Über seine Gefühlslage schrieb er: "Ich bin mit einem Mangel an Selbstvertrauen in das Finale gegangen. (...) irgendetwas hat sich nicht richtig angefühlt."

Italien feiert seine Europameister

Der neue Fußball-Europameister Italien ist in Rom von Tausenden Fans begeistert empfangen und bejubelt worden. Zahlreiche Menschen säumten am Montagabend die Straßen der italienischen Hauptstadt, durch die der Mannschaftsbus mit dem Team von Trainer Roberto Mancini fuhr. Die Mannschaft brauchte deutlich länger als vorgesehen für die kurze Strecke durch die Stadt, weil der Bus nur langsam vorankam und immer wieder anhalten musste. Das Team war zunächst von Staatspräsident Sergio Mattarella empfangen worden, anschließend stand noch ein Treffen mit Regierungschef Mario Draghi an.

Empörung über Rassismus

Mit Empörung und Entsetzen haben Politik, Fußballverband und Gesellschaft in Großbritannien auf rassistische Beleidigungen gegen die englischen Elfmeter-Fehlschützen im EM-Finale reagiert. "Dieses England-Team verdient es, als Helden verehrt und nicht rassistisch beschimpft zu werden", twitterte Premierminister Boris Johnson. "Die Verantwortlichen für diese entsetzlichen Beschimpfungen sollten sich schämen." Prinz William sprach von "abscheulichem Verhalten". "Es muss jetzt aufhören, und alle Beteiligten sollten zur Rechenschaft gezogen werden", twitterte der Queen-Enkel.

Southgate: "Brauche etwas Zeit"

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat am Tag nach der Niederlage im EM-Finale Aussagen zu seiner längerfristigen Zukunft bei den Three Lions vermieden. Es sei "nicht der geeignete Zeitpunkt", um darüber zu sprechen, sagte Southgate in einer Pressekonferenz am Montag. Southgates Vertrag läuft noch bis nach der WM 2022 in Katar. "Ich brauche etwas Zeit", sagte der Nationaltrainer, mit dem der englische Verband FA gerne vorzeitig verlängern würde. "Ich brauche eine Pause. Das ist eine großartige Erfahrung, aber sein Land in diesem Turnier zu führen, kostet Kraft."

28,25 Mio. Euro Prämie für Italien

Die Stars der italienischen Fußball-Nationalmannschaft können sich nach ihrem EM-Sieg über eine Prämie von 250.000 Euro pro Kopf freuen. Auf diese Ausschüttung hatten sich zuvor der italienische Verband FIGC und die Spieler der Azzurri geeinigt. Italien kassiert allein für den Sieg im Finale gegen England (3:2 im Elfmeterschießen) acht Millionen Euro aus dem Preisgeldtopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA), wie aus dem vor dem Turnier festgelegten Verteilungsschlüssel hervorgeht. Italien erhält damit die für den Titelgewinner maximal mögliche Summe von 28,25 Millionen Euro.

19 Polizisten in London verletzt

Bei Auseinandersetzungen mit Fans am Rande des EM-Finalspiels zwischen England und Italien sind nach Behördenangaben 19 Polizisten verletzt worden. Das sei völlig inakzeptabel, erklärte die Polizei am Montagmorgen via Twitter. Im Laufe des Sonntags seien 49 Personen wegen einer Vielzahl von Straftaten festgenommen worden. Die Polizei dankte auch Zehntausenden Fans, die sich friedlich verhalten hätten. Vor dem Finale in London hatten zahlreiche Fußballfans versucht, ins Wembley-Stadion zu stürmen. In Videos waren Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zu sehen.

Presse: "Azurblauer Rausch"

ITALIEN La Repubblica: "Europa ist unser. Zoff, Riva, Rivera und Mazzola haben ihre würdigen Erben gefunden." Gazzetta dello Sport: "Italien, wir lieben dich wie verrückt: Wir sind Europameister. Football is coming home. Das können wir singen, oder sogar schreien ohne Majestätsbeleidigung zu riskieren. Weil der Fußball auch in Italien zu Hause ist, einem wunderschönen azurblauen Haus." Corriere dello#Sport:"Azurblauer Rausch im Wembley gegen England. Mancini in Tränen, die azurblaue Party beginnt." ENGLAND Daily Star: "Nicht schon wieder! Ein mutiges England verliert im herzzerreißenden EM-Finale im Elfmeterschießen gegen Italien." Mirror: "Englands zerbrochener Traum. Unerträgliche Schmerzen - die heldenhaften Three Lions verlieren im Elfmeterschießen." Daily Mail: "Das Land in Tränen nach dem nächsten Strafstoß-Fiasko." The Sun: "Schon wieder Herzschmerz für die Löwen. Eine Qual, als England im Elfmeterschießen verliert. Aber die Löwen haben uns stolz gemacht." SPANIEN Marca: "Italien verewigt sich in Wembley. Die Azzurra präsentiert ihren eigenen Maracanazo, indem sie England in der Kathedrale des Fußballs schlägt." PORTUGAL Diario de Noticias: "Die Hand Donnarummas vollendete die Rückkehr der Bella Italia Mancinis zu den Titeln. FRANKREICH Le Figaro: "53 Jahre nach ihrer ersten Krönung hat La Nazionale die Europameisterschaft auf Kosten Englands gewonnen. Die Belohnung für eine großartige Wiedergeburt." ÖSTERREICH Kurier: "Am Ende sollte ein Elfmeterschießen entscheiden. Seit jeher die erklärte Angstdisziplin der Engländer."

Ronaldo ist Torschützenkönig

Portugals Cristiano Ronaldo ist Torschützenkönig der Fußball-EM. An den fünf Treffern sowie einer Vorlage des fünfmaligen Weltfußballers, der mit dem Titelverteidiger bereits im Achtelfinale ausgeschieden war, kam im weiteren Turnierverlauf kein Profi mehr vorbei. Hinter Ronaldo folgt der Tscheche Patrik Schick (25), der ebenfalls fünf Treffer erzielt, aber keine Vorlage gegeben hatte. Schick benötigte für seine Treffer 404 gespielte Minuten - Ronaldo war in 360 Minuten fünfmal erfolgreich. Am effizientesten unter den Spielern mit vier Treffern war der Franzose Karim Benzema (349 Minuten).

Italien zum zweiten Mal Europameister

Italien ist zum zweiten Mal nach 1968 Fußball-Europameister. Der viermalige Weltmeister bezwang England im Finale von Wembley mit 3:2 im Elfmeterschießen. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Die Engländer müssen weiter auf den ersten Turnier-Triumph seit dem WM-Erfolg 1966 warten. Shaw brachte England mit dem schnellsten Tor in einem EM-Finale in Führung (2.). England verwaltete das Spiel, Italien wurde erst allmählich gefährlich. Nach der Pause nahm Italiens Druck zu und Bonucci erzielte das verdiente 1:1 (67.). Im Elfmeterschießen vergaben Englands letzte drei Schützen.

Beide Teams knien gegen Rassismus

Vor dem Anpfiff des EM-Finales England gegen Italien sind beide Teams als Zeichen gegen Rassismus mit einem Knie auf den Boden gegangen. Auch die Schiedsrichter knieten sich kurz auf den Rasen des Wembley-Stadions in London. Diese Geste hatten bei der EM schon mehrere Mannschaften vollzogen, unter anderem auch die englische. Darüber wurde in England mitunter hitzig diskutiert, immer wieder gab es während der Geste vereinzelte Buhrufe. Die Italiener hatten sich vor ihrem Viertelfinale den Belgiern angeschlossen und gekniet.

England stellt auf Dreierkette um

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat im EM-Finale (21 Uhr/live im ZDF) gegen Italien etwas überraschend auf eine Dreierkette umgestellt. Kyle Walker, John Stones und Harry Maguire werden in der zentralen Defensive starten, so hatten die Three Lions bei diesem Turnier bislang nur beim 2:0-Erfolg gegen Deutschland gespielt. Bukayo Saka sitzt zunächst auf der Bank, für ihn beginnt der deutlich defensivere Kieran Trippier auf der rechten Außenbahn. Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ändert seine Startelf im Vergleich zum 4:2-Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Spanien nicht.

Fans überwinden Sicherheitszäune

Randalierende Fans haben vor dem EM-Finale in Wembley zwischen England und Italien Absperrungen überrannt und sich ohne Tickets Zugang zum Stadion verschafft. Ein Wembley-Sprecher revidierte am Sonntagabend eine frühere Stellungnahme und bestätigte, dass "eine kleine Gruppe" es ohne Eintrittskarten in den Innenraum geschafft hat. Man arbeite eng mit Stadionpersonal und Sicherheitsleuten zusammen, um diese Leute aus dem Stadion zu entfernen. In Videos waren hässliche Szenen zu sehen, die Schlägereien an den Eingängen zum Stadion zeigten.

England singt sich fürs Finale warm

In London haben sich Zehntausende Fußball-Fans mit Bier, Gesängen und weiß-roten Ritterkostümen auf das EM-Finale zwischen England und Italien am Abend (21 Uhr/live im ZDF) eingestimmt. Bars, Fanzonen und Pubs waren seit dem frühen Vormittag bestens besucht - am Wembleystadion wurde es der Polizei schon drei Stunden vor dem Anpfiff zu viel. Sie forderte Fans ohne Tickets eindringlich auf, dem gesamten Bezirk fernzubleiben. Am Leicester Square und am Trafalgar Square sangen sich Tausende Fans warm. "God Save The Queen" hallte durch die Straßen, Feuerwerkskörper flogen gen Himmel.

Finale: Viel Prominenz im Publikum

Prominenz aus Sport, Politik und Show hat es auf die lange Gästeliste für das EM-Finale im Londoner Wembley-Stadion zwischen England und Italien (21 Uhr/ ab 20:15 Uhr im ZDF) geschafft. Während UEFA-Präsident Ceferin und FIFA-Boss Gianni Infantino ebenso wie Prinz William und Herzogin Kate quasi gesetzt sind, haben sich auch Showgrößen wie Schauspieler Tom Cruise und das britische Supermodel Kate Moss angekündigt. Die Liste der Fußball-Größen mit unter anderem David Beckham und Wayne Rooney wird von Sir Geoff Hurst angeführt, der England 1966 gegen Deutschland zum WM-Titel geschossen hatte.

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