Rubrik Sport

UEFA EM 2021

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Newsticker

Fußball-EM17.03. 15:25

UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

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Fußball-EM18.03. 10:02

EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

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Fußball-EM17.03. 16:28

DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

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Fußball-EM18.03. 16:59

Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

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Fußball-EM26.03. 12:33

Popp: EM-Verlegung kann Vorteil sein

Nationalstürmerin Alexandra Popp sieht eine wahrscheinliche Verschiebung der Frauenfußball-EM 2021 in England auf 2022 positiv. "Eine Verlegung um ein Jahr kann sogar ein Vorteil für uns sein: Dann hätten wir noch mehr Zeit, um unsere junge Mannschaft zu entwickeln", sagte die 28 Jahre alte Nationalmannschafts-Kapitänin vom VfL Wolfsburg in einem "Kicker"-Interview. Ursprünglich sollte die EM vom 11.Juli bis 1.August 2021 stattfinden. Da aber die paneuropäische Männer-EM von diesem auf das nächste Jahr (11.Juni bis 11. Juli) verschoben wurde, wäre 2022 eine Ausweichmöglichkeit.

Fußball-EM26.03. 10:17

Koch: Verständnis für EM-Verschiebung

Für Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg war die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr die richtige Entscheidung. "Die Trauer ist so groß wie das Verständnis. Erstes Ziel muss sein, mit dem Verein die Saison sportlich zu Ende zu spielen. Das ist für die Klubs existenziell", sagte er bei Sportbuzzer: "Mit der Verschiebung der EM habe ich schon jetzt ein ganz großes Ziel für 2021." Wohin der sportliche Weg Koch führen wird, ist derzeit offen. Im Januar wollte RB Leipzig den 23-Jährigen verpflichten. Der Transfer scheiterte aber an den Forderungen der Breisgauer.

Fußball-EM18.03. 16:59

Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

Fußball-EM18.03. 15:41

Löw: Kollektiver Burn-out durch Corona

Die Coronavirus-Krise hat Bundestrainer Joachim Löw tief bewegt. "Die letzten Tage haben mich sehr beschäftigt und nachdenklich gestimmt", sagte der 60-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz am Mittwoch. "Die Welt hat einen kollektiven Burn-out erlebt." Die Verlegung der EM 2020 in den Sommer 2021 war deshalb die "völlig richtige und alternativlose Entscheidung. Die Auswirkungen auf den Fußball seien nicht abzuschätzen. "Ich bin nicht in der Lage, so weit nach vorne zu blicken", sagte Löw. "Die Entwicklung der letzten Wochen hat uns überrascht und überfahren."

Fußball-EM18.03. 10:02

EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

Fußball-EM17.03. 16:28

DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

Fußball-EM17.03. 15:25

UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

Fußball-EM16.03. 12:37

EM 2020: Russland bietet sich an

In der Diskussion über die EM 2020 hat Russland der UEFA seine Hilfe als Gastgeber angeboten - und damit eine neue Perspektive ermöglicht. Die EM, die vom 12.Juni bis 12.Juli in zwölf Städten stattfinden soll, ist von der Corona-Pandemie bedroht. "Natürlich sind wird bereit. Wir müssen aber zuerst diskutieren, wie das Format aussehen könnte, wie viele Spiele stattfinden würden und so weiter", sagte Alexei Sorokin, OK-Chef der WM 2018, russischen Medien. Viel wahrscheinlicher als die lokale scheint die zeitliche Verschiebung in den Dezember dieses Jahres oder in den Sommer 2021.

Fußball-EM15.03. 16:18

UEFA für Verschiebung der EM 2020

Die UEFA wird eine Verschiebung der EM 2020 vorschlagen. Dies hat das ZDF aus Verbandskreisen erfahren. Demnach wird die UEFA am Dienstag die Verschiebung zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Klubs (ECA) sowie später den nationalen Fußballverbänden in Europa empfehlen. Für die Verschiebung der EM 2020, die vom 12.Juni bis 12.Juli geplant ist, soll es zwei Szenarien geben. Option eins ist, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste die neue FIFA-Klub-WM auf Eis gelegt werden. Die zweite Variante ist die Verlegung in den Spätherbst oder frühen Winter.

Fußball-EM10.03. 15:57

UEFA: EM wird nicht verschoben

Die UEFA hat Spekulationen um eine Verschiebung der Fußball-EM ins Jahr 2021 wegen der Coronavirus-Krise zurückgewiesen. "Die EURO 2020 startet am 12. Juni 2020 in Rom. Die UEFA steht bezüglich des Coronavirus und seiner Entwicklung mit den zuständigen internationalen und lokalen Behörden in Kontakt. Der geplante Zeitplan muss nicht geändert werden. Das Thema wird ständig überprüft", hieß es am Dienstag in einer UEFA-Mitteilung. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass das in zwölf Ländern geplante Turnier wegen der Epidemie eventuell nicht wie geplant stattfinden kann.

Fußball-EM05.03. 10:22

Bierhoff rechnet bei EM mit Sane

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat bei einem Besuch in Manchester vor zwei Wochen einen guten Eindruck vom lange verletzten Nationalspieler Leroy Sane gewonnen. In einem Interview der "Bild" sagte Bierhoff, er rechne mit dem 24 Jahre alten Offensivspieler für die Europameisterschaft im Sommer. "Mein Gefühl ist positiv. Ich bin davon überzeugt, dass Leroy für die EM bereit ist", so der Teammanager. Sane hatte nach seinem Kreuzbandriss zuletzt für Citys U23-Team sein Comeback gegeben. "Er hat keine Probleme mehr", sagte Bierhoff. Sane habe "wirklich sehr positiv" auf ihn gewirkt.

Fußball-EM-Quali02.03. 16:42

Corona: UEFA vertraut auf Behörden

Die UEFA hat mögliche Konsequenzen etwa für die Play-off-Partien (26. und 31. März) zur EM im Sommer aufgrund des grassierenden Coronavirus nicht ausgeschlossen. "Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und werden darauf reagieren, was sie uns sagen", sagte Mediendirektor Phil Townsend. "Wenn die Behörden ihre Ansicht ändern, werden wir unsere ändern." Auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sei die UEFA im Austausch. Townsend stellte klar: "Die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation, nicht die UEFA. Die UEFA ist ein Sport-Dachverband."

Fußball-EM19.02. 10:38

Kabinett: Public Viewing bei EM möglich

Fußballfans sollen während der Europameisterschaft im Sommer wieder draußen bis in den späten Abend gemeinsam die Spiele genießen dürfen. Die Bundesregierung hat wie vor den anderen großen Turnieren eine Lockerung der Lärmschutzregeln beschlossen, um Public Viewing zu ermöglichen. Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden im Freien können damit während des Turniers auch nach 22.00 Uhr erlaubt werden. Über den Einzelfall entscheiden aber immer die Städte und Gemeinden, es darf also nicht automatisch überall laut werden. Die Länder müssen im Bundesrat noch zustimmen.

Fußball-EM12.02. 15:11

Südamerikanische Schiedsrichter zur EM?

Die UEFA und der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. So sei es vorstellbar, dass bei der Europameisterschaft in diesem Jahr ein Schiedsrichtergespann aus Südamerika ein Vorrundenspiel leite. Auch Einsätze in der Champions League könnte es geben. Ebenso könnten europäische Unparteiische bei der Südamerika-Meisterschaft und der Copa Libertadores pfeifen. "Die heutige Vereinbarung ist ein erster Schritt, um Expertise und Wissen zur Entwicklung des Spiels auf beiden Kontinenten zu teilen", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

Fußball-EM30.01. 11:46

Favoriten wohnen bei EM in der Heimat

Die großen Teams werden bei der paneuropäischen Fußball-EM im Sommer größtenteils in der Heimat ihr Quartier aufschlagen. Frankreich ist während des Turniers im eigenen Leistungszentrum in Clairefontaine beheimatet, ebenso wie Italien im Sportzentrum Coverciano nahe Florenz, Spanien im heimischen Ciudad del Futbol in Madrid oder die niederländische Auswahl in Zeist. Das geht aus einer Liste der UEFA der 20 bereits qualifizierten Teams hervor. Das DFB-Team hat Herzogenaurach als Quartier gewählt, auch aufgrund der Nähe zu München. Dort bestreitet die DFB-Auswahl ihre drei Vorrundenspiele.

Fußball-EM16.01. 11:50

EM: Lockerung für Public Viewing

Zur Fußball-EM 2020 soll in Deutschland wieder Public Viewing bis in den späten Abend möglich sein - auch wenn es dabei ein wenig lauter zugeht. Das Bundesumweltministerium hat wie vor den anderen großen Turnieren der vergangenen Jahre eine Lockerung der Lärmschutzregeln auf den Weg gebracht. Freiluft-Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden können damit während des Turniers auch nach 22 Uhr erlaubt werden - über den Einzelfall entscheiden aber die Kommunen. Die Bundesländer müssen der Verordnung im Bundesrat zustimmen, damit sie in Kraft tritt.

Fußball-EM13.01. 21:37

Tschechien campiert in Edinburgh

Das tschechische Nationalteam wird ihr Quartier bei der EM in Edinburgh beziehen. Dort könne das Team unter Trainer Jaroslav Silhavy auf die Möglichkeiten des nationalen Sportleistungszentrums Schottlands zurückgreifen. Die Anlage mit dem Namen Oriam wurde erst Ende 2016 eröffnet. Die Baukosten lagen bei umgerechnet rund 38 Millionen Euro. Zu den beiden Gruppenspielen im 60 Kilometer entfernten Glasgow wird die Mannschaft jeweils schon am Vortag anreisen. Tschechien trifft in der Gruppe D auf einen Playoff-Qualifikanten, Kroatien und England. Das Spiel gegen England findet in London statt.

Fußball-EM17.12. 15:58

Oranje-Team holt van Nistelrooy

Ex-Torjäger Ruud van Nistelrooy und Ex-Torwart Maarten Stekelenburg erweitern den Trainerstab der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft im Hinblick auf die EM 2020. Stekelenburg (47 J.) ersetzt Kees van Wonderen, der Anfang des Monats ausgeschieden ist, und wird Assistent von Bondscoach Ronald Koeman. Der ehemalige Hamburger Bundesliga-Profi van Nistelrooy (43) ist derzeit noch Coach bei der U19 in Eindhoven. Er hat die Erlaubnis des Klubs erhalten, vorübergehend auch für die Nationalmannschaft tätig zu sein. Er steigt dort erst mit der EM-Vorbereitung ein.

Fußball-EM-Quali06.12. 18:07

Rassismus: Verfahren gegen Rumänien

Aufgrund rassistischer Schmährufe gegen den ehemaligen Dortmunder Alexander Isak hat die Europäische Fußball-Union gegen den rumänischen Verband FRF ein Disziplinarverfahren eröffnet. Wie die UEFA mitteilte, war der 20-jährige Schwede beim EM-Qualifikationsspiel in Bukarest (0:2) am 15.November offenbar Ziel rassistischer Anfeindungen rumänischer Fans. Am kommenden Donnerstag soll eine Entscheidung fallen. In der Schlussphase der Begegnung flog sogar ein Golfball in Richtung des Stürmers von Real Sociedad, woraufhin Schiedsrichter Daniele Orsato die Partie kurzzeitig unterbrach.

Fußball-EM06.12. 14:25

DFB-Elf am 26.März gegen Spanien

Das Länderspiel-Jahr beginnt für die DFB-Elf mit den Duellen gegen die Ex-Weltmeister Spanien und Italien. Vor dem EM-Auftakt gegen Frankreich stehen danach nur noch zwei Länderspiele auf dem Programm, eines soll in Basel gegen die Schweiz stattfinden. Der Fahrplan vor der EM 2020: 26.März: Spanien - Deutschland in Madrid 31.März: Deutschland - Italien in Nürnberg 26.Mai bis 7.Juni: Trainingslager in Seefeld/Tirol

Fußball-EM04.12. 18:20

EM-Ticketverkauf hat begonnen

Der Ticketverkauf für die EM 2020 hat begonnen. Am Mittwoch um 14 Uhr öffnete die UEFA-Ticketplattform ihren Zugang, wie der Verband mitteilte. Das erste Verkaufsfenster ist bis zum 18.Dezember geöffnet. Für jedes der drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft in München stehen für die Fans beider Teams jeweils 12.000 Karten zur Verfügung. Die genauen Regeln für den Kartenzuschlag für die deutschen Partien organisiert der Deutsche Fußball-Bund. Insgesamt sind eine Million der insgesamt drei Millionen EM-Tickets für die erste Verkaufsaktion vorgesehen.

Fußball-EM03.12. 14:59

ZDF zeigt Deutschland - Frankreich

Nach der Auslosung für die EM 2020 haben sich ARD und ZDF auf die Verteilung der Gruppenspiele geeinigt. Das Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei ist am Freitag, 12.6., im Ersten zu sehen. Das Finale im Londoner Wembley-Stadion überträgt am Sonntag, 12. Juli, das ZDF. Die Partie Frankreich - Deutschland in München zeigt das ZDF am Dienstag, 16. Juni. Portugal tritt am Samstag, 20. Juni, gegen Deutschland an - das Erste überträgt live. Die dritte Vorrundenbegegnung des DFB-Teams gegen einen noch zu ermittelnden Gegner ist am Mittwoch, 24. Juni, live im ZDF zu sehen.

Fußball-EM01.12. 13:24

Joachim Löw: "Sind nicht der Favorit"

Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal - bei der EM 2020 erwartet die DFB-Elf schon in der Vorrunde schwerste Gegner. Bundestrainer Joachim Löw spricht im ZDF-Interview von "großer Vorfreude", bemerkt aber auch, seine Mannschaft sei "nicht der Favorit". Diese Rolle schiebt er eingespielten Teams wie Frankreich, Portugal, England oder Belgien zu. Den dreimaligen Heimvorteil in der Vorrunde sieht Löw nicht unbedingt als solchen, denn "gerade Frankreich und Portugal spielen lieber auswärts". Das liege an ihrer Spielweise "hinten zumachen und auf Konter spielen".

Fußball-EM30.11. 21:25

EM: Ticketverkauf für DFB-Spiele

Die Fans der deutschen Nationalelf können sich vom 4.Dezember an speziell für Eintrittskarten der deutschen EM-Spiele bewerben. Die UEFA öffnet dafür am Mittwoch um 14 Uhr ein Verkaufsfenster, das bis zum 18.Dezember geöffnet ist. Für jedes der drei Gruppenspiele in München stehen für Fans beider Teams jeweils 12.000 Karten zur Verfügung. Die DFB-Elf spielt am 16.Juni gegen Frankreich (21 Uhr) und am 20.Juni gegen Portugal (18 Uhr). Das abschließende Spiel gegen einen in den Playoffs noch zu ermittelnden Gegner am 24.Juni beginnt um 21 Uhr.

Fußball-EM30.11. 20:09

Stimmen zur EM-Auslosung

Bundestrainer Joachim Löw: "Das ist die Hammergruppe schlechthin. Meine Vorfreude ist aber weiter gestiegen. Das sind super Paarungen. Da können sich die Fans drauf freuen. Jeder muss in dieser Gruppe ans Limit gehen. Wir müssen von Anfang an in die Vollen gehen. Einen ausgemachten Favoriten sehe ich in der Gruppe nicht." DFB-Präsident Fritz Keller: "Mit diesem Los kann man sofort Fußball-Fieber in Deutschland entfachen. Das ist ein Hammerlos. Angst habe ich keine." DFB-Direktor Oliver Bierhoff: "Das ist für unsere junge Truppe eine große Herausforderung. Ich hoffe, dass der Heimvorteil einen Schub gibt."

Fußball-EM30.11. 18:52

Frankreich und Portugal DFB-Gegner

Lospech für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Das Team von Bundestrainer Joachim Löw trifft in der Vorrunde der EM 2020 auf Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal. Das ergab die Auslosung in Bukarest. Der dritte Gegner in der Hammergruppe F steht erst nach den Play-offs der Nations League Ende März fest. Ungarn, Island, Bulgarien, Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien oder der Kosovo kommen infrage. Die DFB-Auswahl wird ihre drei Gruppenspiele bei der EURO in München austragen. Die beiden erstplatzierten Teams der sechs Gruppen sowie die vier besten Dritten kommen weiter.

Fußball-EM28.11. 10:04

Löw reist gelassen zur Auslosung

Die deutsche Delegation um Bundestrainer Joachim Löw reist gelassen zur Auslosung der EM-Gruppen in Bukarest am Samstag. "Mit der Auslosung bekommt ein Turnier sein Gesicht, daher freue ich mich auf die Reise nach Bukarest. Ich bin sehr gelassen, wir nehmen es, wie es kommt", sagte Löw laut DFB-Mitteilung. Angeführt wird die deutsche Delegation in Rumäniens Hauptstadt von Präsident Fritz Keller, auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Generalsekretär Friedrich Curtius sind dabei. Am EM-Spielort München wird die DFB-Auswahl ihre drei Gruppen-Spiele bestreiten.

Fußball-EM-Quali22.11. 12:55

Gruppe B schon fast komplett

Dänemark darf bei der EM 2020 alle seine drei Spiele im eigenen Stadion austragen und genießt auch im Gastgeber-Duell mit Russland Heimrecht. Das ergab die Auslosung in Nyon. Die Gruppe B ist schon vor der eigentlichen Auslosung am 30.November fast komplett: Russland und Dänemark sind wegen der Gastgeberstädte St.Petersburg und Kopenhagen gesetzt. Der Gruppenkopf ist Belgien, nachdem Spanien, England, Italien und Deutschland Ausrichter sind und die Ukraine nicht mit Russland in eine Gruppe gelost werden darf. Wegen weiterer Vorgaben kommen als Vierter Gegner nur Finnland und Wales infrage.

Fußball-EM-Quali22.11. 12:43

EM-Playoffs: Mögliche DFB-Gegner

Der Kreis von EM-Gegnern der DFB-ELF aus den Play-offs ist auf sieben Teams eingegrenzt worden. Neben Ungarn, Island und Bulgarien vom Pfad A kommen nach der Play-off-Auslosung in Nyon auch Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und Kosovo als Kontrahenten des viermaligen Weltmeisters in der EM-Endrundengruppe F in München in Betracht. Deutschland hätte auch im Falle von Ungarns EM-Teilnahme in seinen drei Gruppenspielen Heimrecht. Das ist der Bonus für die direkte Qualifikation der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne den Play-off-Umweg.

Fußball-EM-Quali20.11. 20:31

UEFA ermittelt gegen Rumänien

Nach rassistischen Rufen und einem Golfball-Wurf im Spiel gegen Schweden (0:2) droht dem rumänischen Verband eine Strafe. Die UEFA nahm Ermittlungen wegen verbotener Banner und Rufe auf sowie wegen des Einsatzes von Pyrotechnik und des Werfens von Gegenständen. Schwedens Stürmer Alexander Isak hatte dem Schiedsrichter während der Partie am Freitag in Bukarest rassistische Schimpfwörter von den Rängen gemeldet. Im Fernsehen war zudem zu sehen, wie in der Endphase des Spiels sogar ein Golfball in Isaks Richtung geworfen wurde. Schiedsrichter Daniele Orsato unterbrach die Partie daraufhin kurzzeitig.

Fußball-EM-Quali20.11. 16:24

Kritik am Qualifikationsmodus

Nach dem letzten Spieltag der Qualifikation für die EM 2020 ist Kritik am komplizierten Modus laut geworden. Belgiens Kevin De Bruyne sprach von einem "Skandal". Schon vor der Auslosung am 30.November ist klar, dass sein Team auf Dänemark und Russland treffen wird. Der Qualifikationsmodus ist komplex, 20 der 24 Teilnehmer stehen fest, vier weitere werden in Play-offs ermittelt. Da die EM in zwölf Städten in zwölf verschiedenen Ländern stattfindet, alle Gastgeber auch Heimspiele haben sollen und einige Konstellationen aufgrund politischer Spannungen ausgeschlossen sind,stehen viele Paarungen schon fest.

Fußball-EM20.11. 08:50

DFB-Elf testet im März gegen Spanien

Die Planungen der DFB-Elf für den Start ins EM-Jahr werden immer konkreter. Bundestrainer Joachim Löw bestätigte nach dem 6:1 (2:1) zum Abschluss der Qualifikation, dass im März ein Länderspiel beim ehemaligen Welt- und Europameister Spanien ausgetragen wird. Der zweite Gegner soll Europameister Portugal oder der WM-Dritte Belgien sein. Während des EM-Trainingslagers im österreichischen Seefeld soll ein Länderspiel in Basel gegen die Schweiz stattfinden, bevor die Generalprobe für die EM (12.Juni bis 12.Juli) in Deutschland ausgetragen wird.

Fußball-EM-Quali19.11. 23:00

Letztes Direkt-Ticket geht nach Wales

Wales hat das 20. und letzte Direktticket zur Fußball-EM 2020 gelöst. Die Briten sicherten sich im Dreikampf der Gruppe E mit Ungarn und der Slowakei durch ein 2:0 (1:0) gegen die Magyaren den zweiten Platz hinter Vizeweltmeister Kroatien. Der 2:0 (1:0)-Erfolg der Slowaken gegen Aserbaidschan blieb unterdessen für die Direktqualifikation bedeutungslos. Doch das Team der Berliner Peter Pekarik und Ondrej Duda, das durch ein gleichzeitiges Remis in Cardiff noch Gruppenzweiter geworden wäre, kann noch über die Play-offs zum EM-Teilnehmer avancieren.

Fußball-EM-Quali19.11. 22:27

Gnabry schießt DFB-Elf an die Spitze

Die DFB-Elf hat die EM-Qualifikation mit dem Gruppensieg gekrönt. Beim 6:1 (2:1)-Sieg in Frankfurt/Main gegen Nordirland waren Serge Gnabry und Leon Goretzka die überragenden Spieler. Gnabry erzielte einen Dreierpack, Goretzka traf doppelt. Julian Brandt setzte den Schlusspunkt. Die DFB-Elf, die schon vor dem Spiel das EM-Ticket sicher hatte, präsentierte sich extrem spielfreudig und begeisterte die Zuschauer, La Ola rollte durchs Stadion. "Heute haben wir durchgehend 100 Prozent gegeben", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Fußball-EM-Quali19.11. 19:48

Bundestrainer Löw bringt fünf Neue

Joachim Löw wechselt für das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland (20.45 Uhr/RTL) kräftig durch. In Frankfurt/Main bringt der Bundestrainer gegenüber dem 4:0 gegen Weißrussland fünf neue Spieler. Emre Can und Jonathan Tah bilden die neue Innenverteidigung. Links in der Viererkette ersetzt Jonas Hector wie angekündigt Nico Schulz. Lukas Klostermann spielt rechts. Das Tor hütet Marc-Andre ter Stegen. Im Mittelfeld setzt Joachim Löw erneut auf Joshua Kimmich, Toni Kroos und Ilkay Gündogan. Julian Brandt stürmt neben Leon Goretzka und Serge Gnabry.

Fußball-EM-Quali19.11. 12:46

Enrique übernimmt Spaniens Auswahl

Luis Enrique übernimmt das Traineramt bei der spanischen Nationalmannschaft. Der 49-Jährige, der im Sommer aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, löst Robert Moreno ab und wird die Seleccion bei der EM im kommenden Sommer betreuen. Enrique, der im Jahr 2015 mit dem FC Barcelona das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League gewann, hatte das Team Spaniens nach der WM 2018 übernommen, bevor er am 19.Juni zurücktrat. Ende August teilte er mit, dass seine Tochter Xana an den Folgen eines Tumors verstorben ist.

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Fußball-EM 17.03. 15:25

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UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

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EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

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DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

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Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

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Popp: EM-Verlegung kann Vorteil sein

Nationalstürmerin Alexandra Popp sieht eine wahrscheinliche Verschiebung der Frauenfußball-EM 2021 in England auf 2022 positiv. "Eine Verlegung um ein Jahr kann sogar ein Vorteil für uns sein: Dann hätten wir noch mehr Zeit, um unsere junge Mannschaft zu entwickeln", sagte die 28 Jahre alte Nationalmannschafts-Kapitänin vom VfL Wolfsburg in einem "Kicker"-Interview. Ursprünglich sollte die EM vom 11.Juli bis 1.August 2021 stattfinden. Da aber die paneuropäische Männer-EM von diesem auf das nächste Jahr (11.Juni bis 11. Juli) verschoben wurde, wäre 2022 eine Ausweichmöglichkeit.

Koch: Verständnis für EM-Verschiebung

Für Fußball-Nationalspieler Robin Koch vom SC Freiburg war die Verschiebung der EM-Endrunde ins kommende Jahr die richtige Entscheidung. "Die Trauer ist so groß wie das Verständnis. Erstes Ziel muss sein, mit dem Verein die Saison sportlich zu Ende zu spielen. Das ist für die Klubs existenziell", sagte er bei Sportbuzzer: "Mit der Verschiebung der EM habe ich schon jetzt ein ganz großes Ziel für 2021." Wohin der sportliche Weg Koch führen wird, ist derzeit offen. Im Januar wollte RB Leipzig den 23-Jährigen verpflichten. Der Transfer scheiterte aber an den Forderungen der Breisgauer.

Löw: Auswirkungen auf DFB-Elf offen

Die Fußball-Aktualität rückt für Bundestrainer Joachim Löw durch die Coronakrise in den Hintergrund. Die konkreten Auswirkungen auf die Nationalmannschaft seien wie so Vieles in diesen Zeiten nicht abzusehen, sagt Löw in einer DFB-Video-Konferenz. Sportlich könnte die Krise für Löw sogar in ein Happy End münden, auch wenn er meinte: "Man kann es nicht beantworten, ob es ein Nachteil oder Vorteil ist, dass wir erst nächstes Jahr die EM bestreiten." Bis zum EM-Sommer 2021 könne die aufgefrischte DFB-Elf weiter reifen. "Wir haben ein bisschen mehr Zeit", bestätigte Löw.

Löw: Kollektiver Burn-out durch Corona

Die Coronavirus-Krise hat Bundestrainer Joachim Löw tief bewegt. "Die letzten Tage haben mich sehr beschäftigt und nachdenklich gestimmt", sagte der 60-Jährige während einer DFB-Pressekonferenz am Mittwoch. "Die Welt hat einen kollektiven Burn-out erlebt." Die Verlegung der EM 2020 in den Sommer 2021 war deshalb die "völlig richtige und alternativlose Entscheidung. Die Auswirkungen auf den Fußball seien nicht abzuschätzen. "Ich bin nicht in der Lage, so weit nach vorne zu blicken", sagte Löw. "Die Entwicklung der letzten Wochen hat uns überrascht und überfahren."

EM 2021 soll mit gleichem Modus laufen

Die ins nächste Jahr verschobene Fußball-EM soll unter den gleichen Voraussetzungen starten wie das ursprünglich für diesen Sommer geplante paneuropäische Turnier mit zwölf Gastgebern, darunter München. "Der Plan ist, die gleichen Veranstaltungsorte, die gleichen Städte, die gleichen Stadien zu haben", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (52) der Nachrichtenagentur AP. Wenn etwas kompliziert würde, dann könnte man es auch mit weniger Stadien machen. Das heißt, dass auch Deutschland mit der Allianz Arena vom FC#Bayern Ausrichter von einem Viertelfinale und drei Gruppenspielen bleiben wird.

DFB und Löw begrüßen EM-Verschiebung

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ebenso wie Bundestrainer Joachim Löw die Verlegung der EM-Endrunde auf den nächsten Sommer als alternativlos bezeichnet. "Wir alle müssen die Gesundheit und das Leben von Menschen schützen, das gilt selbstverständlich auch für den Fußball", sagte Löw. DFB-Präsident Fritz Keller meinte: "Es gibt keine Alternative zur Verschiebung". Die UEFA hatte bei ihrem Krisengipfel am Dienstag entschieden, die EURO zu verlegen. Sie soll nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden - das Format dieser neuen Endrunde wurde nicht näher erläutert.

UEFA verschiebt EM auf 2021

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 ist fix. Die Europäische Fußball-Union UEFA hat entschieden, das Turnier in den Sommer des kommenden Jahres zu verschieben. Die EM wird nun vom 11.Juni bis 11.Juli 2021 stattfinden. Dem UEFA-Vorschlag haben die nationalen Ligen sowie die Europäische Klubvereinigung ECA zugestimmt. In einer Videokonferenz mussten 55 UEFA-Mitgliedsverbände die Verlegung absegnen, ehe das Exekutivkomitee die endgültige Entscheidung treffen konnte. Die für Ende März geplanten Playoff-Spiele zur EM sollen nach Möglichkeit Anfang Juni stattfinden.

EM 2020: Russland bietet sich an

In der Diskussion über die EM 2020 hat Russland der UEFA seine Hilfe als Gastgeber angeboten - und damit eine neue Perspektive ermöglicht. Die EM, die vom 12.Juni bis 12.Juli in zwölf Städten stattfinden soll, ist von der Corona-Pandemie bedroht. "Natürlich sind wird bereit. Wir müssen aber zuerst diskutieren, wie das Format aussehen könnte, wie viele Spiele stattfinden würden und so weiter", sagte Alexei Sorokin, OK-Chef der WM 2018, russischen Medien. Viel wahrscheinlicher als die lokale scheint die zeitliche Verschiebung in den Dezember dieses Jahres oder in den Sommer 2021.

UEFA für Verschiebung der EM 2020

Die UEFA wird eine Verschiebung der EM 2020 vorschlagen. Dies hat das ZDF aus Verbandskreisen erfahren. Demnach wird die UEFA am Dienstag die Verschiebung zuerst den nationalen Ligen und der Vereinigung der europäischen Klubs (ECA) sowie später den nationalen Fußballverbänden in Europa empfehlen. Für die Verschiebung der EM 2020, die vom 12.Juni bis 12.Juli geplant ist, soll es zwei Szenarien geben. Option eins ist, die EM im Sommer 2021 auszutragen. Dafür müsste die neue FIFA-Klub-WM auf Eis gelegt werden. Die zweite Variante ist die Verlegung in den Spätherbst oder frühen Winter.

UEFA: EM wird nicht verschoben

Die UEFA hat Spekulationen um eine Verschiebung der Fußball-EM ins Jahr 2021 wegen der Coronavirus-Krise zurückgewiesen. "Die EURO 2020 startet am 12. Juni 2020 in Rom. Die UEFA steht bezüglich des Coronavirus und seiner Entwicklung mit den zuständigen internationalen und lokalen Behörden in Kontakt. Der geplante Zeitplan muss nicht geändert werden. Das Thema wird ständig überprüft", hieß es am Dienstag in einer UEFA-Mitteilung. Zuletzt hatten mehrere Medien berichtet, dass das in zwölf Ländern geplante Turnier wegen der Epidemie eventuell nicht wie geplant stattfinden kann.

Bierhoff rechnet bei EM mit Sane

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat bei einem Besuch in Manchester vor zwei Wochen einen guten Eindruck vom lange verletzten Nationalspieler Leroy Sane gewonnen. In einem Interview der "Bild" sagte Bierhoff, er rechne mit dem 24 Jahre alten Offensivspieler für die Europameisterschaft im Sommer. "Mein Gefühl ist positiv. Ich bin davon überzeugt, dass Leroy für die EM bereit ist", so der Teammanager. Sane hatte nach seinem Kreuzbandriss zuletzt für Citys U23-Team sein Comeback gegeben. "Er hat keine Probleme mehr", sagte Bierhoff. Sane habe "wirklich sehr positiv" auf ihn gewirkt.

Corona: UEFA vertraut auf Behörden

Die UEFA hat mögliche Konsequenzen etwa für die Play-off-Partien (26. und 31. März) zur EM im Sommer aufgrund des grassierenden Coronavirus nicht ausgeschlossen. "Wir sind in Kontakt mit den lokalen Behörden und werden darauf reagieren, was sie uns sagen", sagte Mediendirektor Phil Townsend. "Wenn die Behörden ihre Ansicht ändern, werden wir unsere ändern." Auch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO sei die UEFA im Austausch. Townsend stellte klar: "Die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation, nicht die UEFA. Die UEFA ist ein Sport-Dachverband."

Kabinett: Public Viewing bei EM möglich

Fußballfans sollen während der Europameisterschaft im Sommer wieder draußen bis in den späten Abend gemeinsam die Spiele genießen dürfen. Die Bundesregierung hat wie vor den anderen großen Turnieren eine Lockerung der Lärmschutzregeln beschlossen, um Public Viewing zu ermöglichen. Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden im Freien können damit während des Turniers auch nach 22.00 Uhr erlaubt werden. Über den Einzelfall entscheiden aber immer die Städte und Gemeinden, es darf also nicht automatisch überall laut werden. Die Länder müssen im Bundesrat noch zustimmen.

Südamerikanische Schiedsrichter zur EM?

Die UEFA und der südamerikanische Fußballverband COMNEBOL wollen ihre Zusammenarbeit verstärken. So sei es vorstellbar, dass bei der Europameisterschaft in diesem Jahr ein Schiedsrichtergespann aus Südamerika ein Vorrundenspiel leite. Auch Einsätze in der Champions League könnte es geben. Ebenso könnten europäische Unparteiische bei der Südamerika-Meisterschaft und der Copa Libertadores pfeifen. "Die heutige Vereinbarung ist ein erster Schritt, um Expertise und Wissen zur Entwicklung des Spiels auf beiden Kontinenten zu teilen", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin

Favoriten wohnen bei EM in der Heimat

Die großen Teams werden bei der paneuropäischen Fußball-EM im Sommer größtenteils in der Heimat ihr Quartier aufschlagen. Frankreich ist während des Turniers im eigenen Leistungszentrum in Clairefontaine beheimatet, ebenso wie Italien im Sportzentrum Coverciano nahe Florenz, Spanien im heimischen Ciudad del Futbol in Madrid oder die niederländische Auswahl in Zeist. Das geht aus einer Liste der UEFA der 20 bereits qualifizierten Teams hervor. Das DFB-Team hat Herzogenaurach als Quartier gewählt, auch aufgrund der Nähe zu München. Dort bestreitet die DFB-Auswahl ihre drei Vorrundenspiele.

EM: Lockerung für Public Viewing

Zur Fußball-EM 2020 soll in Deutschland wieder Public Viewing bis in den späten Abend möglich sein - auch wenn es dabei ein wenig lauter zugeht. Das Bundesumweltministerium hat wie vor den anderen großen Turnieren der vergangenen Jahre eine Lockerung der Lärmschutzregeln auf den Weg gebracht. Freiluft-Übertragungen der EM-Spiele auf Großleinwänden können damit während des Turniers auch nach 22 Uhr erlaubt werden - über den Einzelfall entscheiden aber die Kommunen. Die Bundesländer müssen der Verordnung im Bundesrat zustimmen, damit sie in Kraft tritt.

Tschechien campiert in Edinburgh

Das tschechische Nationalteam wird ihr Quartier bei der EM in Edinburgh beziehen. Dort könne das Team unter Trainer Jaroslav Silhavy auf die Möglichkeiten des nationalen Sportleistungszentrums Schottlands zurückgreifen. Die Anlage mit dem Namen Oriam wurde erst Ende 2016 eröffnet. Die Baukosten lagen bei umgerechnet rund 38 Millionen Euro. Zu den beiden Gruppenspielen im 60 Kilometer entfernten Glasgow wird die Mannschaft jeweils schon am Vortag anreisen. Tschechien trifft in der Gruppe D auf einen Playoff-Qualifikanten, Kroatien und England. Das Spiel gegen England findet in London statt.

Oranje-Team holt van Nistelrooy

Ex-Torjäger Ruud van Nistelrooy und Ex-Torwart Maarten Stekelenburg erweitern den Trainerstab der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft im Hinblick auf die EM 2020. Stekelenburg (47 J.) ersetzt Kees van Wonderen, der Anfang des Monats ausgeschieden ist, und wird Assistent von Bondscoach Ronald Koeman. Der ehemalige Hamburger Bundesliga-Profi van Nistelrooy (43) ist derzeit noch Coach bei der U19 in Eindhoven. Er hat die Erlaubnis des Klubs erhalten, vorübergehend auch für die Nationalmannschaft tätig zu sein. Er steigt dort erst mit der EM-Vorbereitung ein.

Rassismus: Verfahren gegen Rumänien

Aufgrund rassistischer Schmährufe gegen den ehemaligen Dortmunder Alexander Isak hat die Europäische Fußball-Union gegen den rumänischen Verband FRF ein Disziplinarverfahren eröffnet. Wie die UEFA mitteilte, war der 20-jährige Schwede beim EM-Qualifikationsspiel in Bukarest (0:2) am 15.November offenbar Ziel rassistischer Anfeindungen rumänischer Fans. Am kommenden Donnerstag soll eine Entscheidung fallen. In der Schlussphase der Begegnung flog sogar ein Golfball in Richtung des Stürmers von Real Sociedad, woraufhin Schiedsrichter Daniele Orsato die Partie kurzzeitig unterbrach.

DFB-Elf am 26.März gegen Spanien

Das Länderspiel-Jahr beginnt für die DFB-Elf mit den Duellen gegen die Ex-Weltmeister Spanien und Italien. Vor dem EM-Auftakt gegen Frankreich stehen danach nur noch zwei Länderspiele auf dem Programm, eines soll in Basel gegen die Schweiz stattfinden. Der Fahrplan vor der EM 2020: 26.März: Spanien - Deutschland in Madrid 31.März: Deutschland - Italien in Nürnberg 26.Mai bis 7.Juni: Trainingslager in Seefeld/Tirol

EM-Ticketverkauf hat begonnen

Der Ticketverkauf für die EM 2020 hat begonnen. Am Mittwoch um 14 Uhr öffnete die UEFA-Ticketplattform ihren Zugang, wie der Verband mitteilte. Das erste Verkaufsfenster ist bis zum 18.Dezember geöffnet. Für jedes der drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft in München stehen für die Fans beider Teams jeweils 12.000 Karten zur Verfügung. Die genauen Regeln für den Kartenzuschlag für die deutschen Partien organisiert der Deutsche Fußball-Bund. Insgesamt sind eine Million der insgesamt drei Millionen EM-Tickets für die erste Verkaufsaktion vorgesehen.

ZDF zeigt Deutschland - Frankreich

Nach der Auslosung für die EM 2020 haben sich ARD und ZDF auf die Verteilung der Gruppenspiele geeinigt. Das Eröffnungsspiel zwischen Italien und der Türkei ist am Freitag, 12.6., im Ersten zu sehen. Das Finale im Londoner Wembley-Stadion überträgt am Sonntag, 12. Juli, das ZDF. Die Partie Frankreich - Deutschland in München zeigt das ZDF am Dienstag, 16. Juni. Portugal tritt am Samstag, 20. Juni, gegen Deutschland an - das Erste überträgt live. Die dritte Vorrundenbegegnung des DFB-Teams gegen einen noch zu ermittelnden Gegner ist am Mittwoch, 24. Juni, live im ZDF zu sehen.

Joachim Löw: "Sind nicht der Favorit"

Weltmeister Frankreich und Europameister Portugal - bei der EM 2020 erwartet die DFB-Elf schon in der Vorrunde schwerste Gegner. Bundestrainer Joachim Löw spricht im ZDF-Interview von "großer Vorfreude", bemerkt aber auch, seine Mannschaft sei "nicht der Favorit". Diese Rolle schiebt er eingespielten Teams wie Frankreich, Portugal, England oder Belgien zu. Den dreimaligen Heimvorteil in der Vorrunde sieht Löw nicht unbedingt als solchen, denn "gerade Frankreich und Portugal spielen lieber auswärts". Das liege an ihrer Spielweise "hinten zumachen und auf Konter spielen".

EM: Ticketverkauf für DFB-Spiele

Die Fans der deutschen Nationalelf können sich vom 4.Dezember an speziell für Eintrittskarten der deutschen EM-Spiele bewerben. Die UEFA öffnet dafür am Mittwoch um 14 Uhr ein Verkaufsfenster, das bis zum 18.Dezember geöffnet ist. Für jedes der drei Gruppenspiele in München stehen für Fans beider Teams jeweils 12.000 Karten zur Verfügung. Die DFB-Elf spielt am 16.Juni gegen Frankreich (21 Uhr) und am 20.Juni gegen Portugal (18 Uhr). Das abschließende Spiel gegen einen in den Playoffs noch zu ermittelnden Gegner am 24.Juni beginnt um 21 Uhr.

Stimmen zur EM-Auslosung

Bundestrainer Joachim Löw: "Das ist die Hammergruppe schlechthin. Meine Vorfreude ist aber weiter gestiegen. Das sind super Paarungen. Da können sich die Fans drauf freuen. Jeder muss in dieser Gruppe ans Limit gehen. Wir müssen von Anfang an in die Vollen gehen. Einen ausgemachten Favoriten sehe ich in der Gruppe nicht." DFB-Präsident Fritz Keller: "Mit diesem Los kann man sofort Fußball-Fieber in Deutschland entfachen. Das ist ein Hammerlos. Angst habe ich keine." DFB-Direktor Oliver Bierhoff: "Das ist für unsere junge Truppe eine große Herausforderung. Ich hoffe, dass der Heimvorteil einen Schub gibt."

Frankreich und Portugal DFB-Gegner

Lospech für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft: Das Team von Bundestrainer Joachim Löw trifft in der Vorrunde der EM 2020 auf Weltmeister Frankreich und Titelverteidiger Portugal. Das ergab die Auslosung in Bukarest. Der dritte Gegner in der Hammergruppe F steht erst nach den Play-offs der Nations League Ende März fest. Ungarn, Island, Bulgarien, Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien oder der Kosovo kommen infrage. Die DFB-Auswahl wird ihre drei Gruppenspiele bei der EURO in München austragen. Die beiden erstplatzierten Teams der sechs Gruppen sowie die vier besten Dritten kommen weiter.

Löw reist gelassen zur Auslosung

Die deutsche Delegation um Bundestrainer Joachim Löw reist gelassen zur Auslosung der EM-Gruppen in Bukarest am Samstag. "Mit der Auslosung bekommt ein Turnier sein Gesicht, daher freue ich mich auf die Reise nach Bukarest. Ich bin sehr gelassen, wir nehmen es, wie es kommt", sagte Löw laut DFB-Mitteilung. Angeführt wird die deutsche Delegation in Rumäniens Hauptstadt von Präsident Fritz Keller, auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Generalsekretär Friedrich Curtius sind dabei. Am EM-Spielort München wird die DFB-Auswahl ihre drei Gruppen-Spiele bestreiten.

Gruppe B schon fast komplett

Dänemark darf bei der EM 2020 alle seine drei Spiele im eigenen Stadion austragen und genießt auch im Gastgeber-Duell mit Russland Heimrecht. Das ergab die Auslosung in Nyon. Die Gruppe B ist schon vor der eigentlichen Auslosung am 30.November fast komplett: Russland und Dänemark sind wegen der Gastgeberstädte St.Petersburg und Kopenhagen gesetzt. Der Gruppenkopf ist Belgien, nachdem Spanien, England, Italien und Deutschland Ausrichter sind und die Ukraine nicht mit Russland in eine Gruppe gelost werden darf. Wegen weiterer Vorgaben kommen als Vierter Gegner nur Finnland und Wales infrage.

EM-Playoffs: Mögliche DFB-Gegner

Der Kreis von EM-Gegnern der DFB-ELF aus den Play-offs ist auf sieben Teams eingegrenzt worden. Neben Ungarn, Island und Bulgarien vom Pfad A kommen nach der Play-off-Auslosung in Nyon auch Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und Kosovo als Kontrahenten des viermaligen Weltmeisters in der EM-Endrundengruppe F in München in Betracht. Deutschland hätte auch im Falle von Ungarns EM-Teilnahme in seinen drei Gruppenspielen Heimrecht. Das ist der Bonus für die direkte Qualifikation der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ohne den Play-off-Umweg.

UEFA ermittelt gegen Rumänien

Nach rassistischen Rufen und einem Golfball-Wurf im Spiel gegen Schweden (0:2) droht dem rumänischen Verband eine Strafe. Die UEFA nahm Ermittlungen wegen verbotener Banner und Rufe auf sowie wegen des Einsatzes von Pyrotechnik und des Werfens von Gegenständen. Schwedens Stürmer Alexander Isak hatte dem Schiedsrichter während der Partie am Freitag in Bukarest rassistische Schimpfwörter von den Rängen gemeldet. Im Fernsehen war zudem zu sehen, wie in der Endphase des Spiels sogar ein Golfball in Isaks Richtung geworfen wurde. Schiedsrichter Daniele Orsato unterbrach die Partie daraufhin kurzzeitig.

Kritik am Qualifikationsmodus

Nach dem letzten Spieltag der Qualifikation für die EM 2020 ist Kritik am komplizierten Modus laut geworden. Belgiens Kevin De Bruyne sprach von einem "Skandal". Schon vor der Auslosung am 30.November ist klar, dass sein Team auf Dänemark und Russland treffen wird. Der Qualifikationsmodus ist komplex, 20 der 24 Teilnehmer stehen fest, vier weitere werden in Play-offs ermittelt. Da die EM in zwölf Städten in zwölf verschiedenen Ländern stattfindet, alle Gastgeber auch Heimspiele haben sollen und einige Konstellationen aufgrund politischer Spannungen ausgeschlossen sind,stehen viele Paarungen schon fest.

DFB-Elf testet im März gegen Spanien

Die Planungen der DFB-Elf für den Start ins EM-Jahr werden immer konkreter. Bundestrainer Joachim Löw bestätigte nach dem 6:1 (2:1) zum Abschluss der Qualifikation, dass im März ein Länderspiel beim ehemaligen Welt- und Europameister Spanien ausgetragen wird. Der zweite Gegner soll Europameister Portugal oder der WM-Dritte Belgien sein. Während des EM-Trainingslagers im österreichischen Seefeld soll ein Länderspiel in Basel gegen die Schweiz stattfinden, bevor die Generalprobe für die EM (12.Juni bis 12.Juli) in Deutschland ausgetragen wird.

Letztes Direkt-Ticket geht nach Wales

Wales hat das 20. und letzte Direktticket zur Fußball-EM 2020 gelöst. Die Briten sicherten sich im Dreikampf der Gruppe E mit Ungarn und der Slowakei durch ein 2:0 (1:0) gegen die Magyaren den zweiten Platz hinter Vizeweltmeister Kroatien. Der 2:0 (1:0)-Erfolg der Slowaken gegen Aserbaidschan blieb unterdessen für die Direktqualifikation bedeutungslos. Doch das Team der Berliner Peter Pekarik und Ondrej Duda, das durch ein gleichzeitiges Remis in Cardiff noch Gruppenzweiter geworden wäre, kann noch über die Play-offs zum EM-Teilnehmer avancieren.

Gnabry schießt DFB-Elf an die Spitze

Die DFB-Elf hat die EM-Qualifikation mit dem Gruppensieg gekrönt. Beim 6:1 (2:1)-Sieg in Frankfurt/Main gegen Nordirland waren Serge Gnabry und Leon Goretzka die überragenden Spieler. Gnabry erzielte einen Dreierpack, Goretzka traf doppelt. Julian Brandt setzte den Schlusspunkt. Die DFB-Elf, die schon vor dem Spiel das EM-Ticket sicher hatte, präsentierte sich extrem spielfreudig und begeisterte die Zuschauer, La Ola rollte durchs Stadion. "Heute haben wir durchgehend 100 Prozent gegeben", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Bundestrainer Löw bringt fünf Neue

Joachim Löw wechselt für das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland (20.45 Uhr/RTL) kräftig durch. In Frankfurt/Main bringt der Bundestrainer gegenüber dem 4:0 gegen Weißrussland fünf neue Spieler. Emre Can und Jonathan Tah bilden die neue Innenverteidigung. Links in der Viererkette ersetzt Jonas Hector wie angekündigt Nico Schulz. Lukas Klostermann spielt rechts. Das Tor hütet Marc-Andre ter Stegen. Im Mittelfeld setzt Joachim Löw erneut auf Joshua Kimmich, Toni Kroos und Ilkay Gündogan. Julian Brandt stürmt neben Leon Goretzka und Serge Gnabry.

Enrique übernimmt Spaniens Auswahl

Luis Enrique übernimmt das Traineramt bei der spanischen Nationalmannschaft. Der 49-Jährige, der im Sommer aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, löst Robert Moreno ab und wird die Seleccion bei der EM im kommenden Sommer betreuen. Enrique, der im Jahr 2015 mit dem FC Barcelona das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League gewann, hatte das Team Spaniens nach der WM 2018 übernommen, bevor er am 19.Juni zurücktrat. Ende August teilte er mit, dass seine Tochter Xana an den Folgen eines Tumors verstorben ist.

Der Spielplan

Mo, 00.06.2021
Mo, 00.06.2021
Rom
TUR
Türkei
Türkei
Italien
Italien
ITA
Mo, 00.06.2021
Baku
WAL
Wales
Wales
Schweiz
Schweiz
SUI
Mo, 00.06.2021
Kopenhagen
DEN
Dänemark
Dänemark
Finnland
Finnland
FIN
Mo, 00.06.2021
St. Petersburg
BEL
Belgien
Belgien
Russland
Russland
RUS
Mo, 00.06.2021
Amsterdam
NED
Niederlande
Niederlande
Ukraine
Ukraine
UKR
Mo, 00.06.2021
Bukarest
AUT
Österreich
Österreich
GEO/BLR / MKD/KOS
Qualifikant
QF
Mo, 00.06.2021
London
ENG
England
England
Kroatien
Kroatien
CRO
Mo, 00.06.2021
Glasgow
QF
Qualifikant
NOR/SRB / SCO/ISR
Tschechien
Tschechien
CZE
Mo, 00.06.2021
Bilbao
ESP
Spanien
Spanien
Schweden
Schweden
SWE
Mo, 00.06.2021
Dublin
POL
Polen
Polen
BIH/NIR / SVK/IRL
Qualifikant
QF
Mo, 00.06.2021
Budapest
QF
Qualifikant
BUL/HUN / ISL/ROM
Portugal
Portugal
POR
Mo, 00.06.2021
München
FRA
Frankreich
Frankreich
Deutschland
Deutschland
GER

Aus jeder Gruppe qualifizieren sich die ersten beiden Teams für das Achtelfinale. Außerdem erreichen die vier besten Gruppendritten die Runde der letzten 16.

UEFA EM 2021

Alle Teams, Begegnungen und Spielorte auf einen Blick

Die EM 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben und findet nun voraussichtlich vom 11. Juni bis zum 11. Juli 2021 statt. Hier finden Sie den kompletten Spielplan zur Fußball-Europameisterschaft 2021.
Unter "Spieltage" sind alle Spiele bis hin zum Finale chronologisch nach Spieltagen sortiert. Unter "Gruppen" finden Sie die Tabellen sowie alle Spiele der jeweiligen Gruppe.

Die Gruppenphase der Europameisterschaft beginnt voraussichtlich am 11. Juni 2021 mit 24 Mannschaften in sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Das deutsche Team befindet sich in Gruppe F und wird seine drei Gruppenspiele in München austragen. Das Finale findet voraussichtlich am 11. Juli 2021 in London statt.

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