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Welche Regeln in den Bundesländern gelten

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Corona-Maßnahmen im Überblick - Welche Regeln in den Bundesländern gelten

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Die Corona-Regeln sind Ländersache. Viele werden gelockert, manche aber auch verschärft. Wie sieht es in Ihrem Bundesland aus? Was ist erlaubt? Was verboten? Ein Überblick.

Im Kampf gegen die Corona-Krise wird die bundesweite Maskenpflicht im Handel und Verkehr weiterhin gelten. Das haben nun die 16 Gesundheitsminister der Bundesländer beschlossen.

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Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Hier der aktuelle Stand der Lockerungen in den Ländern in ausgewählten Lebensbereichen.

Wichtig: Die Lockerungen in den Bundesländern erfolgen in aller Regel unter Auflagen wie Abstands- und Hygienebestimmungen. Zudem gilt weiterhin die bundesweite Maskenpflicht in Handel und Nahverkehr.

Kontaktbestimmungen

Baden-Württemberg: In der Öffentlichkeit dürfen sich 20 Menschen aus mehreren Haushalten öffentlich treffen. Bei privaten Veranstaltungen gibt es keine zahlenmäßigen Beschränkungen, wenn alle Personen miteinander verwandt sind.

Bayern: Im öffentlichen Raum dürfen sich Gruppen von bis zu zehn Personen treffen. In privaten Räumen und Gärten gibt es keine strikte zahlenmäßige Beschränkung mehr, allerdings soll dort die Personenzahl so begrenzt werden, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Berlin: Es gibt keine Kontaktbeschränkungen mehr. Abstands- und Hygieneregeln gelten aber weiterhin.

Brandenburg: Es gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Abstands- und Hygieneregeln müssen aber weiter eingehalten werden.

Bremen: Es können sich Angehörige in unbestimmter Zahl aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum treffen. Erlaubt sind auch Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten. Auch die Regeln für Besuche in Pflegeeinrichtungen sind gelockert worden.

Hamburg: Im privaten Rahmen können bis zu 25 Personen zu Feiern zusammenkommen, egal aus wie vielen Haushalten. Treffen in der Öffentlichkeit sind auf zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten begrenzt.

Hessen: Im öffentlichen Raum dürfen sich bis zu zehn Menschen treffen, ohne den Mindestabstand einhalten zu müssen, unabhängig von der Zahl der Haushalte, aus denen sie stammen.

Mecklenburg-Vorpommern: Die Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum mit einer Obergrenze von zehn Personen sind aufgehoben. Damit dürfen sich wieder mehr Menschen treffen. Doch sind sie angehalten, möglichst die gebotenen Abstände einzuhalten und Mundschutz zu tragen.

Niedersachsen: Gruppen von bis zu zehn Personen dürfen sich treffen. Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein.

Nordrhein-Westfalen: Gruppen mit bis zu zehn Personen dürfen sich im Freien treffen. Sind es Personen aus zwei Haushalten, dürfen es auch mehr sein.

Rheinland-Pfalz: Es dürfen sich bis zu zehn Menschen unabhängig von der Zahl der Haushalte treffen.

Saarland: Zusammenkünfte von bis zu zehn Menschen sind zugelassen.

Sachsen: Es können sich zwei Hausstände treffen. Auch Treffen mit bis zu zehn Menschen sind erlaubt - sowohl drinnen als auch draußen. In einer Gaststätte oder einem angemieteten Raum dürfen sich bis zu 100 Menschen bei Familienfeiern treffen. Betriebs- und Vereinsfeiern sowie Kinderferienlager mit bis zu 50 Personen sind wieder möglich.

Sachsen-Anhalt: Die Landesregierung empfiehlt, sich mit nicht mehr als zehn Menschen zu treffen und den Kreis der Menschen, die man trifft, möglichst gering zu halten. Ein Kontaktverbot gibt es nicht mehr.

Schleswig-Holstein: Zusammenkünfte von bis zu 50 Personen sind im privaten Raum zulässig. Draußen dürfen sich bis zu 150 Menschen versammeln.

Thüringen: Es gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr. Allerdings empfiehlt eine neue Grundverordnung, sich nur mit einem weiteren Haushalt oder mit maximal zehn Menschen zu treffen.

Schulen und Kitas

Baden-Württemberg: Nach den Sommerferien in Baden-Württemberg sollen die Schüler wieder regulär unterrichtet werden. An weiterführenden Schulen soll nach den Ferien eine Maskenpflicht gelten - aber nicht im Unterricht, sondern vor allem auf den Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Kitas können öffnen.

Bayern: In Bayern sind Schulferien. Wie es danach weitergeht, hängt vom Verlauf der Pandemie ab. Es soll aber eine Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts geben. Alle Kinder dürfen zurück in Kindergärten und Krippen. Ab September sollen Kinder mit Schnupfen und laufender Nase nicht mehr automatisch vom Kita-Besuch ausgeschlossen werden; hierzu wird ein Leitfaden erarbeitet.

Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein beginnen das neue Schuljahr. Während in Berlin eine Maskenpflicht auf Fluren gilt, gibt es in Schleswig-Holstein lediglich Empfehlungen.

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Berlin: Das neue Schuljahr ist an diesem Montag, 10. August, gestartet - nach dem Ende der Sommerferien gilt eine Maskenpflicht für Lehrkräfte und Schüler, jedoch nicht im Unterricht selbst, sondern in den Schulgebäuden nur auf Fluren, in der Toilette, in Aufenthalts- und Begegnungsräumen. Auf Wunsch der Eltern kann sich eine Klasse aber freiwillig darauf verständigen, dass der Mund-Nasen-Schutz auch im Unterricht getragen wird. Die bis zu den Sommerferien geltende Abstandsregel von 1,50 Meter muss in den Schulen von nun an nicht mehr eingehalten werden. In den Kitas soll die Betreuung aller Kinder wieder in vollem Umfang stattfinden.

Brandenburg: In den Schulen und Horten gilt eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer auf Fluren, in Treppenhäusern und Mensen, nicht in Klassenräumen und Schulhöfen. Abstandsregeln gelten nicht für Schüler, sie sollen aber so sitzen, dass enge Kontakte minimiert werden. Kitas sind für alle Kinder wieder offen.

Bremen: Kitas sind im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Im Land Bremen sind Sommerferien. Eine allgemeine Maskenpflicht ist vorerst nicht geplant, entscheiden sollen die Schulen.

Hamburg: Seit Donnerstag können Schülerinnen und Schüler aus einer Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Einschränkungen wie die bisherigen Abstandsgebote bleiben vorsichtshalber erhalten. In bestimmten Situationen gibt es für Kinder einer Jahrgangsstufe Ausnahmen. Mit Beginn des Schuljahres gilt eine Maskenpflicht für das gesamte Schulgelände, nicht aber für den Unterricht selbst. Ausgenommen von den Regelungen sind Grundschüler. Hamburger Kitas sind wieder im Normalbetrieb - zumindest was die Betreuungszeiten angeht. Für Eltern und Erzieher gelten besondere Hygienemaßnahmen.

Hessen: Die Kitas sind zum Regelbetrieb übergegangen. Von nächstem Montag (17.8.) an ist zum Beginn des neuen Schuljahres an allen Schulen normaler Präsenzunterricht mit Schulpflicht geplant. Es ist vorgesehen, dass die Schulleitung für die Zeiten außerhalb des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Schulgebäude anordnen kann.

Mecklenburg-Vorpommern: Kitas stehen wieder allen Kindern offen. Seit vergangenem Montag gibt es wieder einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht für alle Schüler - mit mindestens vier Stunden am Tag in der Grundschule und an den weiterführenden Schulen mindestens fünf. Schüler und Lehrer müssen seit dem 5. August auf dem Schulgelände eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Ausgenommen sind die Klassenräume. Die Maskenpflicht gilt ab Klasse fünf; damit sind die Grundschulen befreit. Außerdem sollen die Corona-Tests ausgeweitet werden, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte.

Niedersachsen: Die Kitas sind im Regelbetrieb für alle Kinder geöffnet. In Niedersachsen sind Schulferien, der Unterricht beginnt wieder am 27. August. Eine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht ist nicht geplant, eine Mund-Nasen-Bedeckung soll aber außerhalb des Unterrichts in beengten Bereichen wie etwa Gängen vorgeschrieben werden, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

Nordrhein-Westfalen: Alle Kita-Kinder werden betreut, allerdings mit weniger Stunden pro Woche als normal. Ab dem 17. August soll wieder Regelbetrieb gelten. An den Schulen in NRW gilt zum heute beginnenden neuen Schuljahr eine weitgehende Maskenpflicht auch im Unterricht. Ausgenommen sind nur Grundschulen. Die Regelung läuft zunächst bis zum 31. August.

ZDFheute-Umfrage -
Schulen und 2. Welle: Das planen die Länder
 

Deutschland startet in die Sommerferien, doch viele Schüler und Eltern fragen bang, wie es im neuen Schuljahr weitergeht: Was, wenn "Normalbetrieb" wegen Corona nicht möglich ist?

von Marcel Burkhardt
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Rheinland-Pfalz: Nach dem Ende der Sommerferien ist vom nächsten Montag (17.8.) an wieder normaler Präsenzunterricht geplant. Die Kitas haben wieder den Regelbetrieb aufgenommen, sofern sie ferienbedingt nicht noch geschlossen haben. Vorgesehen ist, dass Schüler außerhalb des Klassenzimmers eine sogenannte Alltagsmaske tragen müssen.

Saarland: Nach dem Ende der Sommerferien ist vom nächsten Montag (17.8.) an wieder an allen Schulen normaler Präsenzunterricht mit Schulpflicht vorgesehen. Kitas sind im Regelbetrieb, sofern sie ferienbedingt nicht geschlossen haben. Das Hygienekonzept sieht vor, dass die Schüler während des Unterrichts und in Pausen unter freiem Himmel keine Alltagsmasken tragen müssen, im Schulgebäude aber prinzipiell schon.

Sachsen: Die Kitas können zum Regelbetrieb übergehen - allerdings mit erhöhten Hygieneauflagen. Nach den Sommerferien Ende August sollen alle Schulen zum Regelbetrieb zurückkehren. In Kitas und an Schulen gilt weiterhin keine umfassende Maskenpflicht. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) appellierte am Dienstag: Für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in Schulen und Kitas sei es entscheidend, dass sich die Gesellschaft verantwortungsbewusst verhalte.

Sachsen-Anhalt: Kitas arbeiten im eingeschränkten Regelbetrieb. Sie sollen in den kommenden Wochen zum Normalbetrieb zurückkehren. Das schwarz-rot-grüne Kabinett will sich kommende Woche mit der Frage beschäftigen, welche Corona-Schutzregeln nach den Sommerferien ab 27. August gelten sollen. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) hatte zuletzt gesagt, sein Haus verfolge die Debatte und beobachte die Erfahrungen der Länder, die mit dem Schulbetrieb eher beginnen.

Schleswig-Holstein: Der Regelbetrieb an allen Schulen ist nach den Sommerferien mit dem neuen Schuljahr am Montag, 10. August, wieder gestartet. Seit Montag, dem 3. August, werden die Kinder auf den Inseln und Halligen bereits wieder unterrichtet. Die Kitas können in den Regelbetrieb zurückkehren. Die Landesregierung empfiehlt dringend, dass an Schulen Mund-Nasen-Schutz getragen wird.

Thüringen: In allen Kitas gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb. Kindergärten und Grundschulen öffnen für alle Kinder täglich. Nach den Sommerferien Ende August sollen alle Schulen zum Regelbetrieb zurückkehren. Derzeit laufen noch die Gespräche für eine neue Corona-Verordnung, die auch Regelungen für Schulen und Lehrer enthalten soll. Bis zum Schuljahresbeginn Ende August soll das komplette Infektionsschutz-Konzept vorliegen.

Feste und Veranstaltungen

Baden-Württemberg: Öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 500 Menschen sind seit Anfang August erlaubt. Ab dem 1. September sollen auch Messen mit mehr als 500 Personen wieder öffnen dürfen. Großveranstaltungen wie Volksfeste, auf denen kaum Hygienemaßnahmen durchsetzbar sind, bleiben allerdings bis Ende Oktober verboten.

Hamburg: Am zweiten Wochenende mit Alkohol-Verkaufseinschraenkungen sind im Schanzenviertel zwar alle Aussensitzplätze der Gastronomie besetzt, aber deutlich weniger Fußgänger unterwegs als normalerweise.

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Zwischen Sorge und Überdruss
 

Im Gastgewerbe ist die Lage weiter angespannt: Viele haben Existenzsorgen. Doch das Verhalten vieler Kneipiers und ihrer Kunden trägt wenig dazu bei, diese zu vertreiben.

Bayern: Hochzeits- und andere Feiern, aber auch Schulabschlussfeiern und Vereinssitzungen dürfen stattfinden mit bis zu 100 Personen in Innenräumen oder bis zu 200 Personen im Freien. Und die Wirte von Schankwirtschaften und Diskotheken dürfen ihre Räume für private und kulturelle Veranstaltungen vermieten. Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse werden unter gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen - das heißt bei zugewiesenen Plätzen mit bis zu 400 Gästen im Freien und 200 in Innenräumen. Ohne Platzzuweisung liegt die Obergrenze bei 200 beziehungsweise 100 Menschen. Märkte ohne Volksfestcharakter wie kleinere Kunst- und Handwerkermärkte oder Flohmärkte ohne große Besucherströme werden im Freien unter Auflagen erlaubt.

Berlin: Die maximal erlaubte Teilnehmerzahl von Messen, Tagungen und gewerblichen Freizeitangeboten im Innenbereich wird bis zum 1. Oktober schrittweise auf 1.000 erhöht, seit Anfang August sind 500 Menschen erlaubt. Draußen dürfen bei solchen Veranstaltungen momentan bis zu 1.000 und vom 1. September an bis zu 5.000 Menschen zusammenkommen. Diese Obergrenzen gelten auch für private und familiäre Veranstaltungen.

Brandenburg: Öffentliche und private Veranstaltungen dürfen wieder mit bis zu 1.000 Menschen stattfinden; dazu zählen auch Gottesdienste und Konzerte. Abstands- und Hygieneregeln sowie im Freien ein geregelter Zutritt und in Räumen genügend Frischluft und das Erfassen von Personendaten müssen gewährleistet werden. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen bleiben bis Ende Oktober verboten, doch für Autokinos gibt es laut der Verordnung nun in Einzelfällen Ausnahmen - etwa für Konzerte.

Bremen: Veranstaltungen mit bis zu 250 Menschen in Innenräumen sind erlaubt. Unter freiem Himmel können bis zu 400 Personen zu einer Veranstaltung zusammenkommen. Voraussetzungen für solche Zusammenkünfte sind ein Hygienekonzept und die Einhaltung des Abstandes von mindestens 1,5 Metern zueinander. Die Veranstalter müssen zudem die Namen der Teilnehmenden protokollieren.

Hamburg: Unter Auflagen sind wieder Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmern im Freien und 650 Teilnehmern in geschlossenen Räumen zulässig.

Hessen: Prinzipiell müssen Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen nicht mehr genehmigt werden, wenn ein Hygiene- und Abstandskonzept vorliegt. Zuschauer bei Sportveranstaltungen sind wieder erlaubt, sofern ein Hygienekonzept vorliegt und jedem Zuschauer drei Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern: Größere Veranstaltungen sind wieder möglich: In Räumen dürfen maximal 200 Menschen teilnehmen, bei Veranstaltungen im Freien 500. In Ausnahmen können in Räumen auch bis zu 400 und im Freien bis zu 1.000 Menschen zugelassen werden. Über diese Zahl hinaus soll es zunächst keine Genehmigungen geben. Bei Familienfeiern sind höchstens 50 Personen zulässig, bei Hochzeiten, Jugendweihen oder religiösen Festen auch 75, ebenso bei Trauungen und Beisetzungen. Volksfeste bleiben verboten.

Niedersachsen: Messen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Für private Feiern zum Beispiel in einem Restaurant gelten die Kontaktbestimmungen mit der Obergrenze von zehn Personen, sofern es sich nicht ausschließlich um Angehörige oder die Mitglieder zweier Haushalte handelt. Feste wie Taufen, Hochzeiten sowie Beerdigungen sind bis zu 50 Personen möglich. Für Veranstaltungen zum Beispiel im Kulturbereich gilt eine Obergrenze von 500 Besuchern.

Nordrhein-Westfalen: Feste wie Jubiläen, Hochzeiten, Taufen oder Geburtstage mit höchstens 150 Teilnehmern sind unter Auflagen erlaubt. Die gleiche Teilnehmerzahl gilt für Beerdigungen. Voraussetzung sind die Beachtung von Hygieneregeln und die Erfassung der Personalien der Gäste. Messen dürfen nur unter Auflagen stattfinden. Veranstaltungen im Kultur- oder Bildungsbereich mit maximal 300 Teilnehmenden brauchen nicht mal ein Hygienekonzept.

Rheinland-Pfalz: In Innenräumen dürfen sich bei Veranstaltungen, darunter auch Messen oder Märkte, bis zu 150 Menschen versammeln. Im Freien sind Veranstaltungen mit bis zu 350 Menschen möglich, wenn der Abstand gewahrt bleibt und Kontaktdaten erfasst werden. Familienfeste oder Hochzeiten sind unter anderem dann möglich, wenn der Personenkreis vorher festgelegt wird und höchstens 75 Gäste kommen.

Saarland: Veranstaltungen unter freiem Himmel sind mit bis zu 900 Menschen zugelassen, in geschlossenen Räumen mit bis zu 450. Vom 24. August an sind Höchstgrenzen von 1.000 Teilnehmern unter freiem Himmel und 500 in geschlossenen Räumen vorgesehen.

Sachsen: Bei Familienfeiern außerhalb privater Räume dürfen sich bis zu 100 Menschen treffen. Tagungen, Kongresse und kleinere Messen mit höchstens 1.000 Besuchern sind wieder zulässig - Voraussetzung sind entsprechende Hygienekonzepte. In Jazzclubs oder anderen kleineren Lokalitäten können Konzerte stattfinden. Bis zu 1.000 Personen dürfen beim Breiten- und Freizeitsport unter Auflagen zuschauen, also auch bei Fußballspielen. Für Profifußball gilt diese geplante Lockerung noch nicht - es wird aber überlegt, dies zum 1. September zu ermöglichen.

Sachsen-Anhalt: Zu privaten Feiern dürfen bis zu 50 Menschen kommen. Bei professionell organisierten Festen wie Hochzeiten, Trauerfeiern oder Veranstaltungen wie Fachtagungen, Vereinstreffen oder Parteiversammlungen sind unter freiem Himmel bis zu 1.000 Menschen erlaubt. In geschlossenen Räumen ist die Teilnehmerzahl für solche Veranstaltungen auf 250 begrenzt, vom 29. August an dürfen bis zu 500 kommen.

Schleswig-Holstein: Veranstaltungen im Freien sind für bis zu 500 Teilnehmende erlaubt, in geschlossenen Räumen für bis zu 250.

Thüringen: Messen, Spezialmärkte und andere gewerbliche Ausstellungen sind erlaubt, wenn genehmigte Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Private Feiern in geschlossenen Räumen müssen ab 30 Teilnehmern zwei Tage im Voraus bei der jeweiligen Kommune angemeldet werden. Sportveranstaltungen sind im Freien mit bis zu 200 Zuschauern erlaubt, wenn ein genehmigtes Infektionsschutzkonzept vorliegt.

Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze

Zum Umgang mit Reisenden aus Risikogebieten haben sich Bund und Länder auf eine gemeinsame Linie verständigt. Danach soll es lokale Ein- und Ausreisesperren geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind. So soll gezielter auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie eingegangen werden. "Diese Maßnahmen sollen zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis beziehungsweise die gesamte kreisfreie Stadt beziehen", heißt es in dem Beschluss.

Dem Papier zufolge sollen die Länder Vorsorge dafür treffen, dass Reisende aus Regionen mit erhöhten Corona-Infektionen nur dann in einem Beherbergungsbetrieb untergebracht werden beziehungsweise ohne Quarantänemaßnahme in ein Land einreisen dürfen, wenn sie mit einem ärztlichen Zeugnis nachweisen können, dass sie nicht infiziert sind.

Ansonsten gilt:

Baden-Württemberg: Ferienwohnungen und Campingplätze können wieder öffnen, genauso wie Hotels.

Bayern: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder öffnen, ebenso Wellnessbereiche.

Berlin: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze können öffnen.

Brandenburg: Ferienwohnungen und Hotels dürfen Gäste aufnehmen. Auch Campingplätze sind geöffnet.

Bremen: Hotels und Ferienwohnungen dürfen öffnen, Campingplätze ebenso.

Hamburg: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen Gäste beherbergen.

Hessen: Hotels und Ferienwohnungen können aufsperren, Campingplätze ihre Tore öffnen.

Mecklenburg-Vorpommern: Hotels und Ferienwohnungen sind geöffnet. Gleiches gilt für Campingplätze. Tagestouristen aus anderen Bundesländern dürfen auch weiterhin nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen - es sei denn, sie kommen mit einem organisierten Busreise-Tagesausflug.

Niedersachsen: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze sind geöffnet.

Nordrhein-Westfalen: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze können aufmachen.

Rheinland-Pfalz: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen für den Tourismus öffnen.

Saarland: Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen für den Tourismus öffnen.

Sachsen: Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen können öffnen.

Sachsen-Anhalt: Ferienwohnungen können öffnen, Hotels und Campingplätze ebenfalls.

Schleswig-Holstein: Ferienwohnungen, Hotels und Campingplätze dürfen öffnen. Öffnungszeiten-Beschränkungen für Restaurants wurden aufgehoben.

Thüringen: Hotels, Campingplätze und Ferienwohnungen dürfen aufmachen.

Weitere Infos zu den Regelungen in Ihrem Bundesland finden Sie auf den Seiten der Ministerien. Diese haben wir für Sie hier zusammengestellt:

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