DFB-Pokal: Köln nach Sieg gegen Hertha im Viertelfinale
Pokal-Drama gegen Hertha BSC:Ljubicic erlöst Köln in der Verlängerung
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Der 1. FC Köln spielt gegen Hertha BSC lange mit einem Mann mehr, läuft aber bis weit in die Verlängerung vergeblich an. Dann behält Dejan Ljubicic vom Elfmeterpunkt die Nerven.
Der 1. FC Köln zittert sich gegen zehn Hertha-Spieler ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Entscheidung fällt mit Dejan Ljubicics Last-Minute-Elfmeter in der Verlängerung.04.12.2024 | 5:54 min
Zweitligist 1. FC Köln hat seinen Lauf auch im Achtelfinale des DFB-Pokals fortgesetzt und den Traum des Ligakonkurrenten Hertha BSC vom Heimfinale im Olympiastadion dramatisch beendet.
Es ist schwierig, Worte zu finden. So auszuscheiden, ist bitter.
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Cristian Fiel, Trainer Hertha BSC
Durch das 2:1 (1:1) nach Verlängerung erreichte Köln zum ersten Mal seit der Saison 2009/10 wieder das Viertelfinale - und ist nun selbst nur zwei Siege vom Endspiel in Berlin entfernt.
Berlins Zeefuik sieht Rot nach Kopfstoß
Den Kölnern half nach dem frühen Rückstand durch Ibrahim Mazas Treffer per Foulelfmeter (12.) ein Platzverweis nach Kopfstoß des Herthaners Deyovaisio Zeefuik (26.) zurück in die Spur. Nach dem Eigentor von Florian Niederlechner (30.) lief der FC lange vergeblich an.
Christian Fiel (Hertha BSC), Dejan Ljubicic (1. FC Köln), Toni Leistner (Hertha BSC) und Gerhard Struber (1. FC Köln) zum DFB-Pokal-Achtelfinale.04.12.2024 | 2:29 min
Erst Dejan Ljubicic (120.+1/Foulelfmeter) erlöste die Rheinländer, die weiter auf die elfte Finalteilnahme der Vereinsgeschichte hoffen dürfen. Hertha ist dagegen seit der ersten Austragung in Berlin 1985 noch kein Finaleinzug gelungen.
Explosiver Beginn beider Teams
Die Profis auf dem Rasen starteten explosiv. Nach hohen Ballgewinnen verpassten Tim Lemperle (1.) und Denis Huseinbasic (2.) die frühe Führung, Maza scheiterte am Kölner Schlussmann Marvin Schwäbe (4.).
Nach einem Zusammenprall mit Marton Dardai kehrte Kölns Julian Pauli mit einem Pflaster zurück auf den Rasen, nur wenig später verschuldete er gegen Derry Scherhant allerdings einen Strafstoß. Erst nachdem Maza souverän verwandelte, verließ Pauli von zwei Betreuern begleitet das Feld (16.).
Niederlechner per Oberschenkel ins eigene Tor
Als Hertha immer besser ins Spiel kam, schwächte Zeefuik sein Team. In einem Tumult stieß er Stirn an Stirn stehend mit Timo Hübers seinen Kopf leicht gegen den Kölner Kapitän. Dieser ging zu Boden, Schiedsrichter Tobias Reichel zeigte Rot.
Das Spiel blieb emotional und lieferte den nächsten Aufreger: Niederlechner stand nach einer Ecke von Max Finkgräfe falsch, von seinem Oberschenkel sprang der Ball unglücklich ins eigene Tor. Finkgräfe verpasste mit einem Lattenschuss den Doppelschlag (34.).
Slapstick von Ljubicic kurz vor der Torlinie
In der zweiten Hälfte agierte der FC verhaltener. Zunächst musste Schwäbe gegen Michael Cuisance parieren (53.). Köln lief dann aber ununterbrochen auf das Berliner Tor an, spielte sich aber trotz der Überzahl kaum klare Torchancen heraus.
Die größte Chance vergab Ljubicic in Slapstick-Manier: Zwei Meter vor dem leeren Tor stolperte er über Ball (100.). Florian Kainz (101.), Luca Waldschmidt (105.) und erneut Ljubicic (117.) versuchten es dazu aus der Distanz. Herthas Torhüter Tjark Ernst war ein ums andere Mal zur Stelle. Dann foulte der eingewechselte Gustav Christensen aber Kainz.
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