2:1 im Pokal gegen Bochum: BVB im Viertelfinale

    2:1 im Pokal gegen Bochum:Dortmund zittert sich ins Viertelfinale

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    Kampf, Tempo und ein bisschen spielerischer Glanz: Der BVB gewinnt das packende Revierderby gegen den VfL Bochum und steht im DFB-Pokal-Viertelfinale.

    Die Höhepunkte des Achtelfinales im DFB-Pokal zwischen dem VfL Bochum und Borussia Dortmund mit dem Original-Kommentar von Oliver Schmidt.08.02.2023 | 5:29 min
    Das DFB-Pokal-Achtelfinale ist komplett: Borussia Dortmund ist mit einem 2:1-Sieg über den Nachbarn VfL Bochum in die Runde der letzten Acht eingezogen. Matchwinner für den BVB war Marco Reus, dem als Joker in der 70. Minute das 2:1 gelang. Der Bochumer Kevin Stöger hatte in der 64. Minute Emre Cans Kunstschusstor aus 50 Metern (45.+1) per Elfmeter ausgeglichen.

    Bochum setzt Dortmund unter Druck

    Der VfL Bochum stellte die Dortmunder in der ersten Halbzeit vor so manch knifflige Aufgabe. So sah sich der BVB, der sich viele Ballverluste leistete und zumeist nur aus der zweiten Reihe zu Abschlüssen kam, gezwungen, nach einer halben Stunde das Tempo rauszunehmen.
    Ein Konzept das aufging, denn prompt erarbeiteten sich die Dortmunder Torchancen. Zunächst hatte Sebastien Haller freie Bahn, setzte den Ball aber über die Latte. Zwei Minuten später folgte eine Doppelchance durch Emre Can und Jamie Bynoe-Gittens.
    Ausgleich in der Nachspielzeit und dann die besseren Nerven vom Punkt: Nach 120 Minuten Pokalfight plus Elfmeterschießen gewinnt der 1. FC Nürnberg gegen Fortuna Düsseldorf.08.02.2023 | 5:59 min
    Als alles schon für das 0:0 zur Pause angerichtet war, eilte Bochums Keeper Manuel Riemann aus dem Kasten, um zu klären, brachte den Ball aber nur bis zur Mittellinie. Dort stand Can goldrichtig und schoss den Ball aus 50 Metern Entfernung ins Tor.

    Bochum mit Highspeed-Fußball

    Nach dem Wechsel legte sich der VfL wie schon zu Spielbeginn mächtig ins Zeug und brachte seinen Gegner mit Highspeed-Fußball gehörig ins Schwimmen. Christopher Antwi-Adjei hatte in der 54. und 58. Minute das 1:1 auf dem Fuß, doch BVB-Keeper Gregor Kobel parierte beide Male glänzend.

    Wir haben uns heute gegen alle Widerstände gewehrt. Deshalb sind wir verdient ins Viertelfinale eingezogen.

    Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund)

    Der Lohn für den VfL kam in Gestalt eines umstrittenen Elfmeters: Gut zweieinhalb Minuten sah sich Schiedsrichter Tobias Stieler die VAR-Bilder an, ehe er ein Handspiel von Bynoe-Gittens als strafstoßwürdig befand. Kevin Stöger ließ sich die Chance nicht entgehen und drosch den Ball vom Elfmeterpunkt in die Tormitte (64).

    Marco Reus mit Joker-Tor

    In der 66. Minute reagierte BVB-Coach Edin Terzic und brachte Marco Reus und Anthony Modeste. Vier Minuten später zahlte sich der Wechsel schon aus: Der Bochumer Anthony Losilla spekulierte auf Abseits, woraufhin Jude Bellingham entwischte. Der Engländer hätte das Tor auch selbst machen können, legte aber für Reus auf - und der hatte das leere Tor vor sich (70.) - ein sehenswerter Spielzug.
    Die BVB-Defensive um Rückkehrer Mats Hummels, der mit seinem 453. Pflichtspiel für den Klub mit Ex-Torhüter Roman Weidenfeller auf Platz zwei gleichzog, stand fortan wieder sicherer. Die Bochumer verstärkten trotzdem den Druck und drängten in der Schlussphase auf den erneuten Ausgleich - ohne Erfolg.
    Quelle: ZDF/dpa
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